Zitat von NoMilkToday:@MannmitBekannter:
Zitat:Menschen haben berechenbar zu sein
Bist du das denn, 100%ig berechenbar und durchschaubar? Wäre das nicht sehr langweilig? Schwierig auch, da nachgewiesen ist, dass uns ein Handlungsimpuls erst lange nachdem aus den Tiefen des Hirns ein Signal gekommen ist, bewusst wird...So viel zu dem freien Willen des Menschen.
Du sprichst sehr abwertend über psychisch kranke Menschen. Haben sie denn deiner Meinung nach Verantwortung für ihre Störung, ihre Verletzungen? Sind diese nicht vielmehr auch entstanden, weil sie geschädigt worden sind? Ich finde Schuldzuweisungen generell wenig hilfreich, dienen sie doch häufig nur der Entlastung des eigenen Gewissens. JEDER macht Fehler.
@ all: Ich bin allmählich übern Berg, glaube ich. Gestern habe ich zum ersten mal ein Gefühl von Erleichterung gespürt, dass dieser ewige Streit jetzt endlich vorbei ist. Auch wenn er mir immer noch fehlt (also er als Person, nicht der Streit

).
LG
NMT
Ich argumentiere aus meinem eigenen Leben und bin nie so verletzt worden wie aus dem Anwesenheitsgrund hier.
Das lasse ich mir nicht sozialpädagogisch verlabern.
Ich mache
diese hier betrachteten Fehler in meinem Leben zur Schädigung Anderer nicht, habe ich nie getan und habe ich nicht vor.
Über Herkunft und Ursache psychischer Schäden habe ich mir in konkreten Situationen Gedanken ohne Ende gemacht, wollte helfen und es ging nicht und die versammelte Ärzteschaft brachte auch nichts, ich habe die Krankheitslasten in Arbeit und Geld getragen und es hat mein Leben zerrissen.
Ich bin Opfer und lasse die Täterverklärung meiner Person nicht zu. Täter sind eine versagende Mutter im Narzisstinnenfall und ein Vergewaltiger.
Die Krankensituation verstehe ich für meine Zwecke ausreichend und trenne diese mich verlassenden (und nicht umgekehrt) Personen aus meinem Leben. In beiden Fällen akzeptiere ich die Frauen aus heutiger Sicht nicht als normal handlungsfähige Menschen, sehr sorgfältig ausgewählte Kontakte mit eingegrenztem Schadenrisiko auf mich wird es weiter geben und einzelne Elemente der Vergangenheit bleiben als schön in Erinnerung.
Zwei Jahrzehnte weiter geht es um weit früher nötigen
Selbstschutz
Das kann nicht "Abwertung psychisch kranker Menschen" genannt werden, sie haben den von mir ursprünglich angenommenen und von ihnen beanspruchten "Wert" als Partner in ihrer Bindungs- und Vertrauensfähigkeit nicht gehabt und sehen das in ihrem Selbstbild in klaren Phasen entsprechend.
Bei aller Vorsicht, bleib mir mit dem Verständnis- und Wertschätzungsgerede vom Hals und lies mal über Halus und narzisstischen Hass. Wenn die Lektion verstanden ist fehlt noch das konkrete Empfinden in solchen Situationen.
Trennen ist angesagt, Gott sei Dank liefen sie selbst weg und ich konnte es psychisch aufarbeiten. Hätte schlimmer kommen können, bis zur völligen Ausbeutung und Lebensende.