Neja
Gast
Auf der Suche nach Dir
Ja! Ich glaube, dass es Dich gibt
Hoffte und wünschte, dass Du mich liebst
Flüchtig, ungreifbar, zart wie ein Traum
Doch Stille nur erfüllt diesen Raum
Ich bin auf der Suche, der Suche nach Dir
Kenn nicht das Ziel, hab nur ein Gespür
Keine Sterne am Himmel, um mich zu leiten
Nur weiter, immer weiter, durch Dunkelheit gleiten
Meinen Kompass, verloren, ich hab ihn nicht mehr
Ein dumpfer Schmerz, jeder Schritt fällt mir schwer
Wieder halte ich inne, lausch tief in die Nacht
Such Deine Wärme, Deine Stimme, die lacht
Ein Sturm zieht herauf, bringt Regen, Kälte und Schmerz
Durchdringt meinen Panzer, betäubt mir mein Herz
Ich fall auf die Knie, schrei laut Deinen Namen
Kannst Du mich denn hören, ich kann es nur ahnen
Ich vergrab mein Gesicht, im eisigen Schnee
Er kühlt meine Wunden, es tut nicht mehr weh
Mein Herzschlag verlangsamt, wird leichter, ganz sanft
Wärme durchströmt mich, mein Körper entspannt
Gibt es den Tag, an dem wir uns sehen?
Gibt es die Macht, uns dann zu verstehen?
Kennst Du Dich selbst und glaubst Du an mich?
Ich weiss es nicht - darum such ich ja Dich.

