Zitat von Laurana:Liebe Neja,
Du bleibst in der Beschreibung der "Freundschaft" und deinen Ansprüchen vage.
Ich ertappe mich einfach wieder dabei, dass
ich alles gebe und wenn dann eine andere als erwartete Resonanz erfolgt, ich mich wieder in die Position begebe, Entschuldigungen zu finden oder aufgeben zu wollen.
Unterm Strich bewirkt das, dass ich mich dabei erwische, wie ich zunehmend beginne, Mauern zu bauen. Und das wollte ich ja eigentlich nicht mehr, weil mir dadurch in meinem bisherigen Leben viel verborgen geblieben ist. Aber der Selbstschutz übernimmt mal wieder seine Aufgabe und meistert sie besser, als verlangt. :roll:
Zitat:Aber die Position, die Du da grad einnimmst :nein: Was heißt denn zu viel wollen? Und wodurch entsteht dadurch Frustration?
Ich bin frustriert über mich selbst, trete iwie auf der Stelle, bin wie festgeklebt. :shock: Und kann immer noch nicht bestimmte Dinge zulassen. Sofort ist der Laden dicht! :boese: Nähe geht gar nicht! Und wenn mir jemand sagt, dass er mich mehr als mag, dann ziehe ich die Siebenmeilen-Stiefel an und verschwinde in Null Komma Nichts. Melde mich dann einfach nicht und reagiere auch nicht auf Kontaktsuche.
Zitat:Wir kennen uns jetzt fast ein Jahr... Ich glaube, dass Du vom Gegenüber schon Zeichen brauchst, um dich zu öffnen- dass Du dort sicher aufgehoben bist. Nur eine Hypothese, aber ich denke, die wurden dir vermittelt. Und wie Du es weiter beschrieben hast, ist er aus dem Kontakt gegangen, von intensiv zu weg bin ich. Ich war nicht dabei, nur Eindrücke. Meine Therapeutin meinte mal "Machen Sie sich nicht so klein, so groß sind Sie nicht" :grinsen: :lol:
Er ist ja nicht aus dem Kontakt gegangen. So ist es nicht. Ich bin dabei der Knackpunkt, weil ich mich aus der Geschichte rausziehe, wenn´s zu eng wird. Und darüber nachdenke, den Kontakt einzustellen. Ach, Mist... ich weiß nicht einmal, wie ich es richtig erklären soll. :?
Zitat:Hm, dass die Welt so funktionieren soll, wie ich es für richtig halte, kenne ich auch :wink: Mit ein bisschen Selbstironie und hartem Training an der Frustrationstoleranz ist dabei der Hit :daumen: :trost: Kommt ja auch auf das Ausmaß an. I.d.R. habe ich eine gefühlte Offenheit in mir- es gibt Ausnahmezustände und klare Toleranzgrenzen bei manchen Themen, da krieg ich Druck und Kesselchen kocht. Reflektiert, dass das dann meist Themen sind, die Biografiethemen auf irgendeine Art antriggern. Kurzform.
Bei mir kocht das Kesselchen nicht nur, es pfeift auch dabei. :wink: