Guten Morgen ihr kleinen und großen Nikolauskätzchen!
Hoffentlich habt ihr gut geschlafen und vielleicht habt ihr ja auch eine Kleinigkeit in euren Stiefelchen. Zum Mindest in den imaginären müsstet ihr was von mir finden. Ich glaub ich bin leer ausgegangen, obwohl- mein Therapiekater hat sich heute morgen soooooooo süß neben mich gekuschelt. Haha- eigentlich löffeln wir

Geschlafen hab ich richtig gut. Hatte ja geschrieben, dass ich versuchen will nicht mehr mit DVD einzuschlafen. Das hat vorgestern gut geklappt (mit Buch eingepennt) und gestern versehentlich Fernseher, der wurde dann schnell ausgemacht.
Zitat von Twinky:Ich hab früher immer sehr schnell vertraut und irgendwie hab ich mir jetzt einen kleinen Panzer aufgebaut... sei sympathisch und authentisch aber lass nichts und niemanden an Dich ran...
Liebe
Twinky,
Desua und Du schriebt, dass ihr nicht ihr selbst seid. Wie ist das möglich- kann ich das auch lernen? Ihr seid doch immer ihr selbst. Und wenn es euer selbst mit
Ritterrüstung im Schutzmodus ist. Dass Du nun erstmal eine Mauer um dich herum spürst ist nach der Trennung und
Verletzung aus meiner Sicht nichts schlimmes. Das Problem, dass Du beschreibst nichts und niemanden wirklich an dich heran zu lassen, kann ich gut begreifen und nachempfinden (beobachte das bei mir auch). Ich bin jedoch davon überzeugt, dass dies nun ersteinmal das Äquivalent zum Zustand davor ist (alles und jedem vertrauen- "grenzenlos"). Nun ist das Ganze gekippt und muss sich erstmal einruckeln. Du beschreibst es mit dem
Panzer- das Bild finde ich schön. Da ist es halt wichtig, dass jemand den passenden
Hammer und
Meißel hat und vorsichtig mit dir zusammen den Panzer abträgt, ohne deine
Haut dabei zu verletzen. Ich hab´da auch ein Bild mit einer
Höhle zu- ich streck immer mal wieder das Näschen raus, guck wer da so vor meiner Höhle steht, was der so macht, wie sich das für mich anfühlt und wenn´s unangenhem ist, verzieh ich mich halt wieder. Das hat dann auch seinen Grund und darf sein
Du schriebst, dass das auch schon vorher dein Thema war "Um jeden Preis gefallen, auch wenn Du über eigene Grenzen und Bedürfnisse gehst". Hab ich auch schonmal was von gehört.

Großes Thema für mich im Hier und Jetzt. Ich bin überzeugt davon, dass das ein Ur-Thema ist (kindliche Erfahrungen mit ersten Bezugspersonen). Dazu arbeite ich derzeit viel mit mir, mit meinem inneren Kind, in UNterstützung mit meiner Therapeutin und einigen Büchern, die ich sehr hilfreich finde. Durch diesen Prozess und das Entwicklungspotenzial, das ich dadurch sehe, bin ich manchmal schon fast dankbar für die Trennung.

Weil ich ohne die Trennung nicht so stark damit konfrontiert gewesen wäre- in der ganzen Reinheit. In Beziehung halt schon zu sehen gewesen, aber iwie auch kompensiert und dadurch verschoben.
Also das eine, was ich dir sagen wollte in Kurzform ist, dass dein Panzer dir auch Schutz bietet- vielleicht kannst Du ihn etwas zu schätzen lernen. Das andere, dich stets anstrengen und verbiegen zu müssen, aus Angst liebe Menschen zu verlieren. Damit bist Du diejenige, die dich am meisten verletzt- Selbstverleugnung ist net gut. Aufhören damit, ab jetzt
