Stef
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Ja das Wort Gehinrfasching kannte ich bis dato auch noch nicht.
Lach.
Hat mich aber auch zum Schmunzeln gebracht.
Ich drück euch.
Lieber Forenbesucher,
wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.
Stef
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karin_66
Mitglied
Zitat von Jeanne14:Guten Morgen an euch alle!
Karin, das Wort Gehirnfasching gefällt mir ausserordentlich! Danke, das war mein erstes Lächeln heute!
Twinky
Mitglied
Zitat:Twinky, zu welcher Kategorie gehörst denn du gerade? Egal – lass dich mal schnell herzen!

desusa
Mitglied
Zitat von Ivy:
Ich habe meinem Ex vier Briefe geschrieben. Insgesamt waren es über fünfzig Seiten. Ich habe ihm mitgeteilt, wie es in mir aussieht. Was die Trennung mit mir gemacht hat. Bin mit mir selbst ins Gericht gegangen in Bezug auf Versäumnisse in der Beziehung. Habe ihm erklärt, was mich von seiner Seite enttäuscht und verletzt hat und warum. Ich habe ihm aufgezeigt, wie wir es in Zukunft besser machen könnten. Ihn verzweifelt davon zu überzeugen versucht, was für eine Chance wir jetzt hätten. Mich bemüht, seine Bedenken mit Gegenargumenten zu pulverisieren. Und, und, und.
Seine Reaktion? Jeweils mehr oder weniger wie bei Neja: „Danke für den Brief.“
Bereue ich, dass ich ihm die Briefe geschickt habe? Nein! Ich habe mich total geöffnet, mein Innerstes nach aussen gekehrt und mich damit auch sehr verletzlich gemacht. Aber ich musste es tun, für mich.
Eine Bekannte hat mir immer wieder ganz nachdrücklich geraten: „Melde dich nicht bei ihm. Schreib ihm nicht. Mach dich rar. So machst du dich wieder interessant für ihn. Männer wollen 'jagen'."
Jemand anderer hat dann diesbezüglich etwas zu mir gesagt, das sehr, sehr wahr ist: Das Sich-rar-Machen ist ein (Teenager-)Spiel. Es ist vergleichbar mit dem Brauttanz in der Tierwelt. Nach einer Trennung geht es aber um etwas ganz Anderes. Da geht es darum, Dinge zu klären. (Nicht nur organisatorische Dinge, sondern auch – oder vor allem –emotionale: Situationen in der Beziehung besprechen, Fragen klären (die Trennung entzündet ja ein ganzes Feuerwerk an Fragen), Wünsche äussern, in Erfahrung bringen, ob evtl. ein Neuanfang möglich ist etc.)
Mir war es auch wichtig, dass keine Missverständnisse zurückbleiben, damit ich mich nicht immer wieder fragen muss: „Wenn ich das und das noch gesagt, erklärt etc. hätte, wäre es dann anders gekommen?“ Ich wollte ihm ganz klar und unmissverständlich mitteilen, wo ich in Bezug auf uns stehe.
Aber etwas will ich dir auch nicht verschweigen: Es hat jedes Mal sehr weh getan, erneut zurückgewiesen zu werden. Erneut an dieser Mauer abzuprallen.
Ist der Zweck des Briefs für dich wirklich „nur“ der, dass er mal weiss, wie es dir „mit allem ging/geht“? Oder erhoffst du dir, dass du ihn damit dazu bewegen kannst, zu dir zurück zu kommen?
Natürlich gibt es immer wieder Geschichten, in denen zwei Menschen, die sich mal getrennt haben, wieder zusammenfinden. In der Liebe ist alles möglich. Aber es muss halt nicht so sein. Bist du schon stark genug, um eine erneute mögliche Zurückweisung zu verkraften?
Ich habe mir so manche abgeholt, glaub mir. Bis ich irgendwann gemerkt habe, dass es jetzt wirklich an der Zeit ist, mich selbst zu schützen.
Und das ist auch der wahre Zweck der Kontaktsperre, die hier im Forum immer wieder ausgerufen wird: Sich selbst schützen vor weiteren Verletzungen, Abstand gewinnen und sich Raum schaffen, um sich wieder sortieren zu können.
Wenn du wirklich das Gefühl hast, dass es noch Dinge gibt, die er wissen muss, dann schreib und schick ihm den Brief. Und wenn du merkst, dass du genug verletzt worden bist, dann sorg für dich. Was für dich wann richtig ist, kannst nur du für dich selbst entscheiden.
Eine Ergänzung noch zum Thema „Dinge klären“: In meinem Innern schwirrten auch Tausende von Fragen rum. Fragen wie: Wann hat er gemerkt, dass seine Gefühle für mich sich verändert haben? Wann hätten wir dem Ganzen noch eine andere Richtung geben können? Wann war die Entscheidung für ihn klar? Warum hat er uns keine Chance gegeben/geben können?................
Ich habe ihm Fragen wie diese auch gestellt. In meinen Briefen, in Gesprächen. Er hat mir auch angeboten, dass ich ihm jederzeit jede offene Frage stellen darf.
Sind die Fragen jetzt weg? Nein. Nein aus vielerlei Gründen: Weil er teilweise nicht ehrlich zu mir war oder mich mit Halbwahrheiten oder Informations-Aussparungen dazu brachte, etwas zu denken, das in Wirklichkeit anders war, um das mit der anderen Frau geheim halten zu können. Weil er auf manche Fragen wohl selbst keine Antwort hat. Und weil manche Antworten die Fragen einfach nicht stillen können, weil deren Hunger zu verstehen gross ist und das Begreifen-Können einfach nicht gelingen will. Es wohnen immer noch viele unbeantwortete Fragen in meinem Innern, aber die dürfen da jetzt gerade einfach sein.
Hier dazu nochmals ein Zitat von Rainer Maria Rilke, das ich an anderer Stelle schon einmal gepostet habe:
" ...und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein."Zitat von EinfachIch23:Er hat noch was mit der Frau, mit der er mich betrogen hat. Tja... Und dann sagt er ständig zu mir, dass doch irgendwann wieder was aus uns werden kann und dass er mich so wahnsinnig vermisst und blabla.
Zitat von EinfachIch23:Aber ich nutze den Kontakt eigentlich nur dazu, um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen und abzuschließen.
Bist du da wirklich ehrlich zu dir? Oder sagt „eigentlich“ eigentlich was Anderes?Zitat von sonnemond:auch wenn ihr mich jetzt lynchen und die Augen verdrehen werdet... ich habe schon ein Geschenk für meinen Ex gekauft und ihm gestern einen ganz, ganz positiven, lieben Brief geschriebenWerde das morgen zur Post bringen
Sonnemond, ich habe weder die Augen verdreht beim Lesen noch werde ich dich lynchen. Wenn du wirklich das Gefühl hast, dass du diesen Brief schicken musst, dann tu es (s. Ausführungen oben).Zitat von Waldfee:Ich weiß gar nicht welcher Tag es genau war, weil er sich einfach nicht mehr gemeldet hat bei mir und erst nach vielen Sms und vergeblichen anrufen, er sich dann per Sms geäußert hat, das er nicht mehr will.
(...)
Oft erwische ich mich bei dem Gedanken, ob ich ihm vielleicht zu Weihnachten einen kleinen Gruß oder ein Geschenk bringen soll, er wohnt ja nicht weit von mir.
Liebe Waldfee, ich finde das Verhalten deines Exfreundes ebenfalls respektlos und feige.
Möchtest du ihm wirklich einfach „einen kleinen Gruss“ schenken? Oder erwartest du eine bestimmte Reaktion? Was, wenn diese ausbleibt?Zitat von Wasauchimmer:Irgendwie habe ich einen immer stärkeren Drang Kontakt aufzunehmen, da ich sehr verunsichert bin, wie er eigentlich mittlerweile zu mir und der Situation steht. Es sind nun 5 Monate und ich hab absolut das Gefühl auf der Stelle rumzutreten. Ich bin nun am überlegen, mal Kontakt zu ihm aufzunehmen, per Mail, telefonisch. Keine Ahnung. Weil mir einfach wichtig ist, zu wissen, wie es für ihn bspw. ist, wenn wir aufeinander treffen irgendwo. Ob er sich drüber freuen kann oder es ihn runterzieht etc. Ich weiß selber, dass ich noch keine Freundschaft in dem Sinne einleiten kann, weil ich ja immernoch Gefühle habe. Aber mich beklemmt die Situation momentan einfach, weil ich das Gefühl habe nicht weiter zu kommen.Zitat von Wasauchimmer:Ich bin gerad einfach ein bisschen verzweifelt, weil kein Kontakt haben hier immer als das Wundermittel schlechthin angepriesen wird. Und ich habe nun schon seit Wochen keinen, bzw. fast keinen Kontakt (Kontakt unter Menschen auf Konzerten, nur sehr knapp gehaltener Kontakt im Bezug auf den Krankheitsfall in meiner Familie, Kontakt der sich nie auf "uns" bezog).
Ich weiß nicht, was ich noch machen soll.
Wasauchimmer, den Wunsch, wissen zu wollen, wo der andere steht, kenne ich sehr, sehr gut. Und natürlich wollte ich immer hören, dass sich in Bezug auf mich/uns etwas verändert hat. Dass er wieder anders fühlt. Und überall habe ich nach Zeichen gesucht, dass ich weiter hoffen kann.
Kontakt oder nicht? Kommt drauf an (siehe oben). Das kannst nur du für dich entscheiden.
Verstand an Herz: "schnell weg mit dieser Erinnerung!" Tut zu weh.

Carlson
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desusa
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Zitat von Twinky:
Hat irgendwer Frühstück gemacht? Wenn nicht, hier gib es welches, bedient Euch

Nunar
Mitglied
desusa
Mitglied
Zitat von karin_66:Einen wunderschönen guten Morgen an alle!
Juhu sitz wieder im Büro und bin online!
Darf ich einen kurzen Bericht über mein Wochenende abgeben?
Die Erfahrung mach ich auch immer wieder. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich meine Laune ändert und dann: schwupps, geht es doch. Leider hock ich grad in 'nem Loch und kann mich in keine geistig-produktive Richtung begeben...gestern Abend ging's ganz gut, morgens fällt das Aufsteh'n unglaublich schwer, Morgentief...und das ist noch immer da...hast Du 'nen Tip? 
Jeanne14
Mitglied
Denise80
Gast
Zitat von desusa:eider hock ich grad in 'nem Loch und kann mich in keine geistig-produktive Richtung begeben...gestern Abend ging's ganz gut, morgens fällt das Aufsteh'n unglaublich schwer, Morgentief...und das ist noch immer da...hast Du 'nen Tip?

Twinky
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Wenn sie sich abgeregnet hat, zieht sie weiter und die Welt ist ein bisschen sauberer danach.
Else, die 1.
Gast
Jeanne14
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desusa
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Zitat von Jeanne14:Hallo Desusa,
ich wollte nochmal kurz auf die Frage anworten, wie man (bzw. ich) es schafft nicht anzurufen oder zu schreiben:
bei mir ist es so, dass ich mich dann immer an die Reaktion erinnere (Mails, die absolut verletzend und unter der Gürtellinie waren + gar keine Reaktion) - und versuche nachzuspüren, wie sich das angefühlt hat.
Und dann denke ich mir, dass er sich doch auch melden würde, wenn es ihm wichtig wäre, wenn er Sehnsucht hätte.
Ich gebe zu, ich könnte noch nicht schreiben ohne Hoffnung zu haben. ich würde mir immer wünschen, dass er einsieht wieviel uns noch verbindet, dass er Sehnsucht bekommt und sieht, dass alles gut war und uns so vieles verbindet.....
ich will aber endlich verinnerlichen, dass er MICH NICHT MEHR WILL. Und deshalb kann ich mir (meistens) verkneifen zu schreiben.
Wenn ich mich melde, dann achte ich darauf, dass es ausschließlich wegen unseres Sohnes ist...

Minopolis
Mitglied