Zitat von Neja:Aufgabe 1)
Wenn du auf Schmerzen abfährst, mach einfach so weiter.
Tendenz der Schmerzkurve zeigt nach oben. Hast also gute Chancen, tiefen, langanhaltenden ,unter die tiefsten Hautschichten gehenden Schmerz empfinden zu dürfen.
Aufgabe 2)
Sollte Aufgabe 1 wider Erwarten nichts für dich sein, dann:
- Kontakte meiden! Und ich meine, richtig meiden. Sag deinen Freunden, dass sie dich mit Infos über ihn verschonen sollen.
- Kein FB oder ähnliches! Setz ihn auf die Ignoliste!
- Geh unter Leute! Unternimm was schönes! Triff dich mit Freunden!
- Hör auf, dir einzureden, du hättest was verloren! Du hast gewonnen! Erkenntnisse, Wahrnehmungen, Einstellungen.
- Fang an, dein Leben ohne ihn zu gestalten! Der Satz klingt zwar Sch.ei.ße, aber: andere Mütter.... Na ja, kennste ja. Kann den Satz zwar auch nicht hören, is aber was dran.
- Fang an zu LEBEN! Und nicht in Erinnerungen zu schwelgen! Zurückgeblickt wird nicht! In die Zukunft zu schauen, bringt nichts (kommt ja doch anders, als man denkt). Sieh auf das Heute und was du draus machen kannst. Nämlich das BESTE.
Noch Fragen?

Ich steh einen Sch.eiß auf Schmerzen. Ich hab ihn bei Facebook auf hide/verstecken. Aber wenn gemeinsame Freunde was schreiben oder er wo kommentiert, liked, kann ich das nicht ändern. Und die haben ein Recht über ihr leben zu schreiben. Ich hab schonmal überlegt, Facebook zu deaktivieren, weil es meine Sch.eiße ist, die ich serviert bekommen habe und ich muss damit umgehen und niemand anders. Aber ernstlich? Es läuft leider viel Organisatorisches und auch vieles mein Soziallleben betreffend über Facebook ab. Ich wüssste keinen Weg um das auszugleichen. Ich bin permanent was am machen. Ich hab die letzten Monate nur zwischen Uni, Arbeit, Krankenhaus udn Unternehmungen mit einem Mindestmaß an zuhause sein und Raum für mich haben verbracht. Ablenkung eben. funktioniert teilweise auch super, aber manchmal fühl es sich aauch nur wie weglaufen an, wie Atempausen die ich brauche und die wichtig sind, aber dann wenn ich mir die Zeit nehme wieder hinzuschauen ist nichts besser geworden.
Ich hab auch nicht dds Gefüh in Erinnerungen zu schwelgen konkrete Erinnerungen werden sobald sie aufkommen und es weh tut möglichst schnell mit einem "HALT STOP" in die Kiste im Hinterkopf verwiesen.
Ich bin ein Mensch der allein sein kann udn ich glaube auch nicht an den Einen oder den Richtigen. Ich glaube daran, dass wir alle unsere Päckchen tragen und es viel mit Timing zu tun hat, wann man auf wen trifft.
Ich bin mein eigener Mensch, durchgängig gewesen, auch in der Beziehung hab nie für die Beziehung gelebt. Aber wenn mir Menschen wichtig sind, dann geht es tief. Und den Menschen denen wir im Wesen begegnen, die wir bejahen und die uns bejahen, unsere Wahlfamilien. Ach keine Ahnung. Es ist auch enfach viel schei. passiert im letzten halben Jahr und vielleicht ginge es mir schon viel besser wenn nicht so viel anderes dazu gekommen wäre.
"- Hör auf, dir einzureden, du hättest was verloren! Du hast gewonnen! Erkenntnisse, Wahrnehmungen, Einstellungen."
Ist defiitiv der Punkt. Ich sehe, dass ich gewonnen habe, gewachsen in, sehr, in harten Zeiten wächst man eben mehr als bei eitel Sonnenschein, aber das Verlustgefühl überwiegt.
Und das obwohl ich mich selbst nicht klein mache. Und weiß, dass es war wie es war, weil ich war, wer ich war und er war wer er war und es das war was wir einander geben konnten. Nicht mehr und nicht weniger.
Danke schonmal fürs drauf eingehen!
