Danke
Alex,
Blümchen,
desusa,
Laurana,
Neja,
Twinky und
Wasauchimmer (in alphabetischer Reihenfolge)
Mir ging's ja irgendwie schon mal besser. Aber im Dunstkreis der Weihnachtstage scheine ich durch irgendeine verborgene Tür in die Weiten des Emo-Universums hineingesogen worden zu sein, und da schwebe ich jetzt ziemlich verloren umher und finde irgendwie nicht mehr hinaus.
Mich treibt unter anderem gerade das um:
Zitat von Ivy:Du hast mich ausgetauscht, weggeworfen und einfach liegen gelassen.
Du hast mich gefragt, ob du mir irgendwie aufhelfen kannst, mich aber gleichzeitig mit Füssen getreten. Mich und alles, was während fast zwölf Jahren zwischen uns war.
D. ist gebucht, jetzt musst du nur noch eine plausible Ausrede erfinden.
Letzte Nacht war schön neben dir.
Als ich Dinge wie diese las, hat sich die Erde unter meinen Füssen aufgetan und ich bin ins Bodenlose gestürzt.
Es gibt keine Worte, um all die vielen Gefühle zu beschreiben, die mich in den letzten Monaten mit sich in die Tiefe gerissen haben. Mein Körper wurde mit so viel Adrenalin geflutet, dass noch heute mehr als genug davon durch meine Adern fliesst. Flucht oder Kampf? Lange Zeit einfach nur Erstarrung.
Dass wir uns mal so nahe waren und du mir jetzt das Gefühl gibst, als sei ich einfach irgend jemand, den du mal kanntest, tut mir weh. So unsagbar weh.
Meine Seele war gegen Ende der Beziehung auch fast ständig in Aufruhr, und ich habe mir auch einige Male überlegt, ob wir uns nicht besser trennen sollten. Aber ich hatte immer das Gefühl, dass wir es schaffen könnten, wenn wir es nur ehrlich versuchen. Dass eigentlich so wenig fehlen würde.
Diese Mauer, in die ich nach der Trennung wieder und wieder gerannt bin, hat mir sehr weh getan. Aber gerade auch diese Härte von ihm hat mich irgendwie angezogen, und ich habe oft darüber nachgedacht, warum das so ist. Klar, einerseits hat es mit dem Unvermögen des Herzens zu tun zu begreifen, dass der Andere diese Nähe, die mal da war, einfach nicht mehr will. Aber irgendwie drückt diese Härte auch ein grosses Mass an Entschlossenheit aus – an Entschiedenheit, Bekenntnis oder wie immer man es auch nennen will. Er hat für sich ganz klar den Beschluss gefasst, sein Leben ohne mich weiterzuleben. Er hat sich für sie entschieden und gegen mich.
Und jetzt merke ich, dass mir das gefehlt hat in der Beziehung. Dieses Sich-Bekennen, diese Entschlossenheit.
Er hat mich bis zum Ende bei meinem Kosenamen genannt und mit mir zusammengelebt, und ganz im Stillen ist seine Liebe für mich gestorben, hat er eine Entscheidung getroffen.
Und irgendwie bleibt das Gefühl zurück, dass er mir etwas vorenthalten hat, das er nun bereit ist, jemand Anderem zu geben.
Und dass ich es nicht wert war.
Was ich mir von ihm jetzt noch wünschen würde? Begegnung! Eine Begegnung zwischen seinem Herzen und meinem, zwischen seiner Seele und meiner, pur.
Ich möchte einfach nur spüren können, dass ich – unabhängig davon, was jetzt ist, was für ein Leben er jetzt lebt und wen er jetzt liebt – von ihm wahr- und auch ernst genommen werde als ein Gegenüber, mit dem ihn mal etwas tief verbunden hat.
Vor ein paar Tagen hat meine Therapeutin mir auf die Äusserung dieser Gedanken hin die Frage gestellt: Wie alt ist dieser Wunsch? Und damit hat sie mitten rein getroffen. Wie alt ist dieser Wunsch nach wirklicher Begegnung? Schon alt. Älter als die Trennung. So alt wie die Zeit, in der wir ein Paar waren. Und noch älter.
Und etwa gleich alt ist auch die Angst vor eben dieser Begegnung, vor diesem Wahrgenommenwerden.
So, jetzt aber genug der Einblicke in meine neurotische Seele. Ich flieg jetzt mal auf dem Zauberteppich in Lauranas kuschligen Beutel, und dann immer her mit Obstsalat, Schoki, Käsecreme etc.
Wobei,
Laurana, Liebes, wir wechseln uns ab, ja? Habe auch nen kuschligen Beutel. Immer rein da!
Neja, wie geht es eigentlich dir? Es scheint immer mal wieder ein wenig durch, dass auch gerade so einiges wuselt in dir drin. Aber das geht dann immer so schnell unter, wenn du alle wieder so lieb tröstest. Magst erzählen?
Twinky, bei dir ist es ähnlich. Wie geht's deinem Herzen gerade?
Else, wo bist du und wie geht's dir dort?
Alex, geh unbedingt auf die Party heut' Abend! Das bringt dich auf andere Gedanken. Und wie dir schon andere sagten: Wenn es sich doch plötzlich nicht mehr gut anfühlen sollte, kannst du dich immer noch von einem Taxi nach Hause bringen lassen.
Blümchen,
Little und
desusa, ihr seht toll aus! Feiert schön ins neue Jahr!
Medium, willkommen in unserer Mitte.
Stef, willkommen zurück.
Gewitterchen,
Jeanne,
Nunar,
milagro,
Denise,
MmB,
Zupra,
Sky,
Gastello,
Captain,
Minopolis,
Weihnachtsengel,
rosenblüte,
Eistropfen,
Carlson,
Markus,
sonnemond....
Ich bin froh, dass ich den Weg zu euch gefunden habe. Ihr habt mich über so manches schwarze Loch hinweg getragen!
2013 gehört uns!