Laurana
Gast
Zitat von Else:Mir machen im Moment eher die Mensche zu schaffen, die zwar mitkriegen, wie es mir geht, aber sich überhaupt nicht einlassen können, sondern nur wollen, dass ich schnell wieder funktioniere. Nicht aus Sorge, sondern weil sie die Situation für sich schwierig finden... . Eigentlich unterstützt mich in erster Linie nur mein Therapeut dabei, mir Zeit für Gefühle zu nehmen und vermittelt mir das Gefühl, dass es ok. ist, sich so zu fühlen... . Da fühle ich mich ansonsten oft ziemlich alleine... . Und das ist schlimmer, als der Trennungsschmerz an sich an manchen Tagen. Was tun?
Ja, das kenne ich auch- furchtbar! Das Ding ist halt, dass dein Umfeld daran gewöhnt ist, dass Du funktionierst, da bist und schon irgendwie alles im Griff hast. Und so wollen sie dich auch weiterhin sehen, denn das was Du jetzt vorhast bedeutet ja nicht nur eine drastische Veränderung für dich, sondern auch für dein Umfeld. Wenn Du dann halt gelernt hast nicht gleich zu springen, wenn jemand den Mund aufmacht...Oder Du nicht mehr die Bespaßerin bist, sondern dich zurück lehnst und schaust was die Welt dir so zu bieten hat. Diese Veränderung und dein aktueller Zustand ist für deine Freunde/Bekannte/Familie vermutlich so konträr gegen das Bild, was sie von dir haben, dass das gar nicht sein darf. Das ist doof und dein Gefühl bzw. die Gefahr einfach wieder ins halte Muster zu fallen, um sich nicht so einsam zu fühlen wird dadurch größer. Da hilft nur Beharlichkeit. Und Dinge einzufordern, die Du jetzt von deinen Freunden brauchst. Wenn diese es jedoch nicht aushalten, dass es dir zur Zeit geht wie es dir geht, kannst Du für diese Phase vermutlich auch besser auf sie verzichten, wenn sie nicht bereit sind mit dir zu lernen.
Liebe Grüße