Zitat von Laurana:Zitat von kleines_bluemchen:Und dann gehen wir zusammen Schnuppen fangen
Auja...

Jetzt wird´s ja langsam Ernst hier mit Forenkontakten

Eigentlich müssten jetzt
alle nach Bremen kommen, schließlich sind wir jetzt schon zu zweit (Jeanne und Wölkchen jetzt mal ausgeklammert

)
Aujaaa! Ich wohn zwar noch nicht da, aber spitzen Idee
Bringt ihr mir dann mal ne Kerze vorbei, falls ich keine Unterkunft finde und mir ein Zelt aufschlagen muss?
Zitat von Gewitterwolke:Laurana: ich bin regelmäßig in Hannover, da kann ich ja mal rüberhüfen und mit euch ein gläschen trinken:-)
Spitzen Idee

Lass dich schön verwöhnen.
Zitat von Else, die 1.:Ja, ich bevorzuge das ja auch. Aber die Ärzte machen mir irgendwie Angst und Druck, weil es eben nicht schnell genug geht... . Und ich lasse mir Angst und Druck machen

Liebe
Else, leider gibt es viele Ärzte, die versuchen alles durch Medis zu unterdrücken und "abzutöten". Aber das löst das Problem nicht, denn das musst du allein lösen und das ist dir ja bewusst. Gibt es eine Chance den RehaAntrag noch einmal an anderer Stelle einzureichen? Wie lange würde es dauern, einen Termin bei einem anderen Facharzt zu bekommen?
Es ist leicht gesagt - aber bitte lass dich nicht unter Druck setzen. Niemand hat dir zu sagen, wie lange es dauern darf. Jeder geht nun mal seinen eigenen Weg. Vllt versuchst du es wirklich mal mit Homöopathie
Mino, ich möchte ein paar Sätze loswerden, weil ich mich ein wenig in dir wiedererkannt habe. In dem frühen Selbstständigsein und zu viel wollen.
Meine Eltern ließen sich früh scheiden und ich wurde immer hin und hergereicht. Als meine Schwester dann nach langer Krankheit verstarb, musste ich funktionieren, musste auch für mich kochen, sorgen usw. Ich MUSSTE erwachsen sein. Ich war stark für meine Eltern, für mein Umfeld und habe immer Halt gegeben - nicht weil ich es wollte, sondern eher, weil ich es musste. Ich litt unter Essstören und unter dem Tod. ABER ich wollte immer leben. Ich bin immer wieder den Berg hochgekrabbelt, habe mein Abi gemacht, bin ausgezogen mit Ende 18 und habe mein Studium fix durchgezogen. Ich habe immer für mich gekämpft und für andere. Ich bin mir auch sicher, dass ich nen Knacks weg habe, durch meine Vergangenheit. Immer alles in einen Sack gepackt und mich in Watte gebettet, hinter meiner Mauer. Aber ich habe immer für mich gekämpft - ich wollte leben, atmen, glücklich sein. Ich habe mir einen Schutzwall aufgebaut.. einen großen! Ich wollte zwar glücklich sein, hatte aber immer Angst, mich auf ernsthafte Beziehungen einzulassen und habe nur oberflächliche geführt. Denn ich hatte so Angst vor dem Fall, der genau jetzt eingetroffen ist. Aber ich habs getan, weil er es wert war.. weil er besonders war.
Und nun? Nun hat mich dieser einst so liebevolle Mensch verlassen und die starke, selbstbewusste Frau, sitzt in einem Trümmerhaufen und es kommen alle Gefühle in mir hoch. Die Trennung hat mich wieder ein Stück kaputt gemacht und mir aufgezeigt, wie leer der Akku hinter meinen Mauern eigentlich ist. Ich muss wieder neu zu mir finden, muss meinen neuen Schutzwall aufbauen. Aber diesmal vllt nicht so hoch, damit nicht noch einmal alles mit voller Wucht auf mich einschlagen kann. Ich merke, dass teilweise noch so viele Gefühle (unabhängig von der Trennung) in mir auflodern und ich werde versuchen, nicht mehr nur dagegen anzukämpfen und nicht immer nur die Starke zu sein. Das habe ich zu oft versucht.
Mino - wir werden wieder zu den Menschen! Zu starken Persönlichkeiten. Wir brauchen nur Zeit und müssen an uns arbeiten. Ich habe mir kleine Schritte vor, die ich gehen möchte. Und wenn ich weinen muss, weine ich. Ich versuche sensibler auf mich zu achten. Aber ich weiß, dass ich es schaffen will und auch kann. Ich habe so viel geschafft, so wie du!
Ich musste das mal gerade niederschreiben.
