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Wie geht es euch mittlerweile?

E
Zitat von milagro:
Zitat von Else, die 1.:
Zitat von milagro:
Zitat von Else, die 1.:
Ich kämpfe gerade um den besten Weg, weiter zu gehen. Worauf soll ich mich einlassen? Was schaffe ich, was nicht? Was ist der beste Weg für MICH, mit meinem Tief weiter klarzukommen? Was soll ich an Lösungsvorschlägen und -vorstellungen annehmen, was nicht?

Seit einer Woche habe ich mich auf Anraten meines Arztes und gegen den Rat meines Therapeuten auf leichte Antidepressiva eingelassen, komme aber nicht gut damit klar und bin eher skeptisch. Allerdings will ich au der Suche nach dem besten Weg nichts unversucht lassen... .

Bist Du sicher das die schon wirken?
Hab gehört/gelesen, das kann bis zu 4 Wochen dauern bis sich evt ein positiver Effekt spüren lässt.


Na, die Nebenwirkungen wirken auf jeden Fall schon! Ich fühle mich wesentlich schlechter als ohne die Tabletten. Das Positive setzt tatsächlich erst später ein, aber was IST das Positive? Angeblich "stimmungsaufhellend". Aber ich denke langsam, dass das eigentlich Problem ja nicht in der "schlechten Stimmung" liegt.

Verstehe, die Nebenwirkungen... Ja Medis haben manchmal unerwünschte Nebenwirkungen, blöd wenn der gewünschte Effekt erst später eintritt.
So könnte man abwägen und das geringere Übel wählen. Kann diesbezüglich keinen Rat geben, ich versuch die Situation zu meistern ohne Medis.
Mit Gesprächen, hier im Forum zu lesen/schreiben, Freunde treffen. Gelingt mir wie geschrieben auch nicht immer. Aber es kann ja nur besser werden. knuddeln


Danke. Ich bin mir eben gar nicht so sicher, ob die Medis wirklich den "gewünschten" Effekt haben - s.o.

#20521


E
Zitat von Laurana:
Zitat von Else, die 1.:
Er sieht nur, dass ich immer noch angeschlagen bin.

Deswegen ja auch die Reha Augen rollen


Er schwört wohl eher auf Medikamente. Überlege wirklich, wie ich da weiter vorgehen soll. Habe erst Ende Januar einen nächsten Termin und möchte aber eigentlich schon vorher etwas tun. Einfach selber absetzen traue ich mich nicht so richtig... . Anrfen und das diskutieren wäre die Alternative, aber da fehlt mir die Strategie.

#20522


A


Wie geht es euch mittlerweile?

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L
Zitat von Else, die 1.:
Er schwört wohl eher auf Medikamente. Überlege wirklich, wie ich da weiter vorgehen soll. Habe erst Ende Januar einen nächsten Termin und möchte aber eigentlich schon vorher etwas tun. Einfach selber absetzen traue ich mich nicht so richtig... . Anrfen und das diskutieren wäre die Alternative, aber da fehlt mir die Strategie.

Einfach absetzen ist auch net gut. Auch wenn Antidepr. nicht abhängig machen, sollte man sie ausschleichen lassen in Absprache mit dem Arzt. Wenn Du dich entscheidest sie nicht mehr nehmen zu wollen, musst Du mit ihm nicht drüber diskutieren, ob oder ob nicht. Du brauchst dann lediglich die Info, wie Du da vorgehen sollst. Das darf er dir nicht verheimlichen zwinkern

#20523


E
Zitat von Laurana:
Zitat von Else, die 1.:
Aber die Ärzte machen mir irgendwie Angst und Druck, weil es eben nicht schnell genug geht... . Und ich lasse mir Angst und Druck machen Augen rollen

Dann soll die Wurst deinen schei.ß Rehaantrag unterschreiben! böse


Cool

#20524


E
Zitat von Laurana:
Zitat von Else, die 1.:
Er schwört wohl eher auf Medikamente. Überlege wirklich, wie ich da weiter vorgehen soll. Habe erst Ende Januar einen nächsten Termin und möchte aber eigentlich schon vorher etwas tun. Einfach selber absetzen traue ich mich nicht so richtig... . Anrfen und das diskutieren wäre die Alternative, aber da fehlt mir die Strategie.

Einfach absetzen ist auch net gut. Auch wenn Antidepr. nicht abhängig machen, sollte man sie ausschleichen lassen in Absprache mit dem Arzt. Wenn Du dich entscheidest sie nicht mehr nehmen zu wollen, musst Du mit ihm nicht drüber diskutieren, ob oder ob nicht. Du brauchst dann lediglich die Info, wie Du da vorgehen sollst. Das darf er dir nicht verheimlichen zwinkern


Vermutlich ist das die Strategie: nicht diskutieren, ansagen! Dann kann ich wohl nur den Rehaantrag vergessen.

Zu Homöopathen: kann ich da zu jedem klassische gehen oder gibt es da Spezialgebiete, z.B. bzgl. Psyche?

#20525


L
Zitat von Else, die 1.:
Vermutlich ist das die Strategie: nicht diskutieren, ansagen! Dann kan ich wohl nur den Rehaantrag vergessen.

Den kannst Du bei ihm doch eh vergessen oder glaubst Du, wenn Du jetzt erstmal machst, was er sagt, er dir schon iwann das geben wird, was Du von ihm willst? Nein
Anderer Arzt muss her! In der Zwischenzeit Hausärztin unterschreiben lassen und Antrag auf gut Glück abschicken. Dann ggfs. Widerspruch- bis dahin haste auch nen Termin bei neuem Facharzt.
(Oha...jetzt werd ich aber direktiv geschockt )

#20526


L
Zitat von Else, die 1.:
Zu Homöopathen: kann ich da zu jedem klassische gehen oder gibt es da Spezialgebiete, z.B. bzgl. Psyche?

Es gibt welche, die nach dem Heilpraktikergesetz so eine "Psych Ausbildung" haben. Gib am besten mal deine Stadt und Homöpathen ein...da gibt´s meistens Homepages, da kannste schonmal ein Gefühl dafür bekommen. Und im Freundeskreis nachfragen wegen Empfehlungen.

#20527


E
Zitat von Laurana:
Zitat von Else, die 1.:
Vermutlich ist das die Strategie: nicht diskutieren, ansagen! Dann kan ich wohl nur den Rehaantrag vergessen.

Den kannst Du bei ihm doch eh vergessen oder glaubst Du, wenn Du jetzt erstmal machst, was er sagt, er dir schon iwann das geben wird, was Du von ihm willst? Nein
Anderer Arzt muss her! In der Zwischenzeit Hausärztin unterschreiben lassen und Antrag auf gut Glück abschicken. Dann ggfs. Widerspruch- bis dahin haste auch nen Termin bei neuem Facharzt.
(Oha...jetzt werd ich aber direktiv geschockt )


Hausärztin will nicht unterschreiben, weil sie sich überfordert fühlt und mich an den Facharzt überwiesen hat zur Weiterbehandlung. Sie ist übrigens auch für die Medis, weil ich ihr nicht schnell genug wieder munter werde... . Aber Du hast Recht: ich sollte mich nicht von dem Arzt abhängig machen. Ich lasse mich von "Fachleuten" nur schnell beeindrucken.

#20528


L
Zitat von Else, die 1.:
Aber Du hast Recht: ich sollte mich nicht von dem Arzt abhängig machen. Ich lasse mich von "Fachleuten" nur schnell beeindrucken.

Na klar...schimpfen sich ja auch "Fachleute"! Grundsätzlich ist das ja auch gut,dass sie dich weiterverwiesen hat. Hausärzte sind da i.d.R. auch überfordert. Nur gibt es leider auf viele Fachärzte, die die Patienten mit Medis vollstopfen, ohne andere Lösungen zuzulassen. Friss und stirb kann da aber nicht die Devise sein. Und manche Fachärzte haben auch grundsätzlich ein Problem mit Reha im Sinne von "Naja, aber iwann kommen Sie ja wieder nach Hause und dann müssen sie ja auch wieder klarkommen" Augen rollen "Ja, und um das zu schaffen möchte ich die Reha machen, um das nötige Handwerkszeug an die Seite gestellt zu bekommen, Du Sack!" grinsen

x 1 #20529


K
Zitat von Laurana:
Zitat von kleines_bluemchen:
Und dann gehen wir zusammen Schnuppen fangen Kuss geben

Auja... herz Jetzt wird´s ja langsam Ernst hier mit Forenkontakten grinsen Eigentlich müssten jetzt alle nach Bremen kommen, schließlich sind wir jetzt schon zu zweit (Jeanne und Wölkchen jetzt mal ausgeklammert zwinkern )


Aujaaa! Ich wohn zwar noch nicht da, aber spitzen Idee daumen hoch
Bringt ihr mir dann mal ne Kerze vorbei, falls ich keine Unterkunft finde und mir ein Zelt aufschlagen muss? Mr. Green

Zitat von Gewitterwolke:
Laurana: ich bin regelmäßig in Hannover, da kann ich ja mal rüberhüfen und mit euch ein gläschen trinken:-)


Spitzen Idee daumen hoch Lass dich schön verwöhnen.

Zitat von Else, die 1.:

Ja, ich bevorzuge das ja auch. Aber die Ärzte machen mir irgendwie Angst und Druck, weil es eben nicht schnell genug geht... . Und ich lasse mir Angst und Druck machen Augen rollen


Liebe Else, leider gibt es viele Ärzte, die versuchen alles durch Medis zu unterdrücken und "abzutöten". Aber das löst das Problem nicht, denn das musst du allein lösen und das ist dir ja bewusst. Gibt es eine Chance den RehaAntrag noch einmal an anderer Stelle einzureichen? Wie lange würde es dauern, einen Termin bei einem anderen Facharzt zu bekommen?
Es ist leicht gesagt - aber bitte lass dich nicht unter Druck setzen. Niemand hat dir zu sagen, wie lange es dauern darf. Jeder geht nun mal seinen eigenen Weg. Vllt versuchst du es wirklich mal mit Homöopathie trost spenden

Mino, ich möchte ein paar Sätze loswerden, weil ich mich ein wenig in dir wiedererkannt habe. In dem frühen Selbstständigsein und zu viel wollen.
Meine Eltern ließen sich früh scheiden und ich wurde immer hin und hergereicht. Als meine Schwester dann nach langer Krankheit verstarb, musste ich funktionieren, musste auch für mich kochen, sorgen usw. Ich MUSSTE erwachsen sein. Ich war stark für meine Eltern, für mein Umfeld und habe immer Halt gegeben - nicht weil ich es wollte, sondern eher, weil ich es musste. Ich litt unter Essstören und unter dem Tod. ABER ich wollte immer leben. Ich bin immer wieder den Berg hochgekrabbelt, habe mein Abi gemacht, bin ausgezogen mit Ende 18 und habe mein Studium fix durchgezogen. Ich habe immer für mich gekämpft und für andere. Ich bin mir auch sicher, dass ich nen Knacks weg habe, durch meine Vergangenheit. Immer alles in einen Sack gepackt und mich in Watte gebettet, hinter meiner Mauer. Aber ich habe immer für mich gekämpft - ich wollte leben, atmen, glücklich sein. Ich habe mir einen Schutzwall aufgebaut.. einen großen! Ich wollte zwar glücklich sein, hatte aber immer Angst, mich auf ernsthafte Beziehungen einzulassen und habe nur oberflächliche geführt. Denn ich hatte so Angst vor dem Fall, der genau jetzt eingetroffen ist. Aber ich habs getan, weil er es wert war.. weil er besonders war.
Und nun? Nun hat mich dieser einst so liebevolle Mensch verlassen und die starke, selbstbewusste Frau, sitzt in einem Trümmerhaufen und es kommen alle Gefühle in mir hoch. Die Trennung hat mich wieder ein Stück kaputt gemacht und mir aufgezeigt, wie leer der Akku hinter meinen Mauern eigentlich ist. Ich muss wieder neu zu mir finden, muss meinen neuen Schutzwall aufbauen. Aber diesmal vllt nicht so hoch, damit nicht noch einmal alles mit voller Wucht auf mich einschlagen kann. Ich merke, dass teilweise noch so viele Gefühle (unabhängig von der Trennung) in mir auflodern und ich werde versuchen, nicht mehr nur dagegen anzukämpfen und nicht immer nur die Starke zu sein. Das habe ich zu oft versucht.
Mino - wir werden wieder zu den Menschen! Zu starken Persönlichkeiten. Wir brauchen nur Zeit und müssen an uns arbeiten. Ich habe mir kleine Schritte vor, die ich gehen möchte. Und wenn ich weinen muss, weine ich. Ich versuche sensibler auf mich zu achten. Aber ich weiß, dass ich es schaffen will und auch kann. Ich habe so viel geschafft, so wie du!
Ich musste das mal gerade niederschreiben. traurig

x 3 #20530


L
Zitat von kleines_bluemchen:
Die Trennung hat mich wieder ein Stück kaputt gemacht und mir aufgezeigt, wie leer der Akku hinter meinen Mauern eigentlich ist. Ich muss wieder neu zu mir finden, muss meinen neuen Schutzwall aufbauen. Aber diesmal vllt nicht so hoch, damit nicht noch einmal alles mit voller Wucht auf mich einschlagen kann. Ich merke, dass teilweise noch so viele Gefühle (unabhängig von der Trennung) in mir auflodern und ich werde versuchen, nicht mehr nur dagegen anzukämpfen und nicht immer nur die Starke zu sein. Das habe ich zu oft versucht.

Da sagste was...Danke für deine Offenheit! trost spenden daumen hoch

#20531


N
Zitat von Laurana:
Bis später Neja...hab eben den Boden geschrubbt! :trost:

Das klappt ja wie am Schnürchen! :daumen: Bist engagiert! :trost:

Zitat von Stef:
Hallo zusammen,
tja jetzt wird es ernst, das Haus steht im Netz.
Ein Traum wurde mir genommen. Aber es muss nicht der letzte gewesen sein.
Es kann nur besser werden.

Lieber Stef, lass dich mal ganz fest drücken. :trost: Tja, jetzt geht´s richtig ans Eingemachte. Ich wünsch dir gute (finanzielle) Resultate. Und du siehst das ja völlig richtig: es heißt noch nicht, dass dein Traum ausgeträumt ist. Es muss nur eine bestimmte Sequenz nochmal bearbeitet werden. :knuddeln:

Zitat von Littleredladybird:
Ich meld mich auch mal kurz wieder :)

Neja :trost:
Neee hab nicht vom Milanoausflug geträumt, mich aber selbst dabei erwischt, wie ich über den Tag hinweg gesehen ziemlich oft daran denke :) Tut gut, nicht immer nur den EX im Kopf zu haben :wink:
Jetzt geht's dann grad ab ins Termalbad mit der Familie, danach schön essen gehn :)
Ich freue mich! (was für ein schöner Ausdruck! :))
Bis später und lasst euch mal drücken :gruppenkuscheln:

Das hört sich doch aber für heute gut an! So positiv wie schon lange nicht mehr. Es geht aufwärts. :daumen: Und den Ausdruck :"Ich freue mich" darfst du ruhig öfter verwenden. Der katapultiert dich nach ganz oben! :daumen: :trost:

Zitat von Else, die 1.:
Mir ist speiübel, schwindelig, ich fühle mich, kann mich nicht konzentrieren, fühle mich abgeschnitten von meinen Gefühlen und Gedanken. Betäubt. Das fühlt sich nicht richtig an. Weder aktuell noch auf längere Sicht.


Liebe Else! :kuss: Das war bei mir auch so! Schwindel, Übelkeit, Betäubung nicht nur der Gedanken sondern des ganzen Körpers. Ich kam mir vor wie´n Roboter. Habe mehr wie im Tran funktioniert. Aber das dauerte 2 Wochen und dann hatte sich der Körper auf das Medi eingestellt. Für mich war wichtig, endlich wieder schlafen zu können- und zwar ein- und durchschlafen.
Auf Dauer bewirken die Medis nicht, dass du dich von deinen Gedanken abgeschnitten fühlst. Sie bewirken klareres Denken, Überdenken. Und das ohne, dass man immer sofort in Tränen ausbrechen muss.
Hör auf deinen Körper! Aber nicht gleich nach einer Woche Medis. Aus dem Bauch heraus trifft man meist die besseren Entscheidungen. Was sagt dein Bauch? :trost:

Süßer :kuss: :herz: , bin wieder da!

So, ich war fleißig. Habe meinen kleinen Franzosen gewaschen und ausgesaugt :mrgreen: , den Wochenendeinkauf absolviert und mich mit Blumen belohnt. (Macht ja sonst keiner!) :daumen: :daumen:
Was liegt sonst noch an? :D

#20532


M
Zitat von kleines_bluemchen:

Mino, ich möchte ein paar Sätze loswerden, weil ich mich ein wenig in dir wiedererkannt habe. In dem frühen Selbstständigsein und zu viel wollen.
Meine Eltern ließen sich früh scheiden und ich wurde immer hin und hergereicht. Als meine Schwester dann nach langer Krankheit verstarb, musste ich funktionieren, musste auch für mich kochen, sorgen usw. Ich MUSSTE erwachsen sein. Ich war stark für meine Eltern, für mein Umfeld und habe immer Halt gegeben - nicht weil ich es wollte, sondern eher, weil ich es musste. Ich litt unter Essstören und unter dem Tod. ABER ich wollte immer leben. Ich bin immer wieder den Berg hochgekrabbelt, habe mein Abi gemacht, bin ausgezogen mit Ende 18 und habe mein Studium fix durchgezogen. Ich habe immer für mich gekämpft und für andere. Ich bin mir auch sicher, dass ich nen Knacks weg habe, durch meine Vergangenheit. Immer alles in einen Sack gepackt und mich in Watte gebettet, hinter meiner Mauer. Aber ich habe immer für mich gekämpft - ich wollte leben, atmen, glücklich sein. Ich habe mir einen Schutzwall aufgebaut.. einen großen! Ich wollte zwar glücklich sein, hatte aber immer Angst, mich auf ernsthafte Beziehungen einzulassen und habe nur oberflächliche geführt. Denn ich hatte so Angst vor dem Fall, der genau jetzt eingetroffen ist. Aber ich habs getan, weil er es wert war.. weil er besonders war.
Und nun? Nun hat mich dieser einst so liebevolle Mensch verlassen und die starke, selbstbewusste Frau, sitzt in einem Trümmerhaufen und es kommen alle Gefühle in mir hoch. Die Trennung hat mich wieder ein Stück kaputt gemacht und mir aufgezeigt, wie leer der Akku hinter meinen Mauern eigentlich ist. Ich muss wieder neu zu mir finden, muss meinen neuen Schutzwall aufbauen. Aber diesmal vllt nicht so hoch, damit nicht noch einmal alles mit voller Wucht auf mich einschlagen kann. Ich merke, dass teilweise noch so viele Gefühle (unabhängig von der Trennung) in mir auflodern und ich werde versuchen, nicht mehr nur dagegen anzukämpfen und nicht immer nur die Starke zu sein. Das habe ich zu oft versucht.
Mino - wir werden wieder zu den Menschen! Zu starken Persönlichkeiten. Wir brauchen nur Zeit und müssen an uns arbeiten. Ich habe mir kleine Schritte vor, die ich gehen möchte. Und wenn ich weinen muss, weine ich. Ich versuche sensibler auf mich zu achten. Aber ich weiß, dass ich es schaffen will und auch kann. Ich habe so viel geschafft, so wie du!
Ich musste das mal gerade niederschreiben. traurig


Das hat mich jetzt wirklich berührt. Der Unterschied ist nur, ich wollte immer erwachsen sein. Mich hat es als Kind schon aufgeregt, wenn ich meine Entscheidungen nicht selbst treffen durfte und war für meine Eltern bestimmt nicht einfach zu handhaben. Nicht weil ich in irgendeiner Art Probleme gemacht habe, sonder vielmehr, weil ich einen wahnsinnigen Dickkopf hatte und schon sehr früh wusste, was richtig ist für mich.
Das mit der Mauer kenn ich. Ich hatte auch ganz lange eine Mauer um mich herum aufgebaut. Damit mir ja niemand zu nahe kam und ich vielleicht Gefahr lief irgendjemanden wirklich in mein Leben zu lassen. Und ich glaube, im Nachhinein betrachtet, habe ich selbst für meinen Ex die Mauer nicht wirklich losgelassen. Sonst würde es mir nach gerade mal etwas über 2 Monaten nicht schon wieder "gut gehen". Und das tut es eigentlich. Also zumindest beschäftigt mich die Trennung an sich nicht mehr, nur noch die Dinge, die geschehen sind. Die muss ich verarbeiten.
Aber das schaffen wir alle. Und ich hoffe wirklich, dass ich bald wieder die "Alte" mit ein paar Verbesserungen bin trost spenden

#20533


L
Zitat von Neja:
Habe meinen kleinen Franzosen gewaschen und ausgesaugt Mr. Green

verlegen

#20534


E
Blümchen, deine Beschreibung des Aufbaus des inneren Schutzwalls finde ich sehr gelungen. Ein Stückweit finde ich mich auch darin wieder, auch wenn es in meinem Leben nicht solche dramatischen Ereignisse wie den Tod eines Geschwisterkindes gab. trost spenden

Zitat von kleines_bluemchen:
Liebe Else, leider gibt es viele Ärzte, die versuchen alles durch Medis zu unterdrücken und "abzutöten". Aber das löst das Problem nicht, denn das musst du allein lösen und das ist dir ja bewusst. Gibt es eine Chance den RehaAntrag noch einmal an anderer Stelle einzureichen? Wie lange würde es dauern, einen Termin bei einem anderen Facharzt zu bekommen?
Es ist leicht gesagt - aber bitte lass dich nicht unter Druck setzen. Niemand hat dir zu sagen, wie lange es dauern darf. Jeder geht nun mal seinen eigenen Weg. Vllt versuchst du es wirklich mal mit Homöopathie trost spenden


Leider dauern Facharzttermine hier ca. 6-8 Wochen. Für mich im Vordergrund steht gerade erstmal das Wiederabsetzen der Medis, um dann zu gucken, was stattdessen sinnvoll sein könnte. Das kann ein anderer Facharzt und/oder eine Homöopath sein, Reha oder sonst was. Im Hintergrund steht da auch noch die KK und die Krankschreibung - das wird mir alles so schnell zu viel, so dass ich mich dann gerne in die Hände von dem erst besten "Fachmann" werfe. Ich muss jetzt wohl versuchen, eins nach dem anderen anzugehen.

#20535


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