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N
Neja Gast
Zitat von Twinky:
und erspar Dir mein blödes Geschwätz
Wann hast du das denn schonmal von dir gegeben? Es ist kein blödes Geschwätz. War es noch nie.
Aber nach meinen besch.... Erfahrungen-und dazu gehört nicht nur die Trennungserfahrung- weiß ich gern, woran ich bin. Und im Moment weiß ich das leider nicht. Und das macht mich traurig und lässt mich nicht schlafen.
Aber das ist ja eine andere Geschichte.
Wie war dein Tag?
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#21691
Y
yumina Mitglied
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Zitat von kleines_bluemchen:
Zitat von yumina:
Zitat von Twinky:
Yumi es kommen auch wieder bessere Nächte tust du etwas um Dich vor dem schlafen abzulenken? Schonmal mit nem Hörbuch versucht?
Ja Bücher lesen oder auch Hörbücher. Aber wenn ich innerlich angespannt bin kommt hilft es oft nichts und ich wach mitten in der Nacht ein paar mal auf.
Liebe yumina,
hast du es vllt mal mit pflanzlichen oder homöopathischen Schlafmitteln versucht? Oft hilft das gegen innere Unruhe und beim Einschlafen.
Ich war schonmal kurz davor mir sowas zu holen aber ich weiß nicht ob die mir so gut tun würden. Ich habe damit ja keine Erfahrung und den ganzen Tag verschlafen kann ich mir zurzeit auch nicht erlauben.
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#21692
A
Wie geht es euch mittlerweile?
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K
karin_66 Mitglied
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Eigentlich sieht man an Nejas derzeitigem Gefühlsproblem wie empfindsam wir doch alle sind oder?
Normalerweise würde dich Neja, das sicher nicht so aus der Spur werfen, aber die Seele ist noch viel zu weich und krankheitsanfällig, als das sie über solche dinge hinwegstolpern könnte!
Ich kenn sowas! Freunde auch noch zu verlieren tut noch mehr weh! Ich weiß wovon ich spreche! Musste diese Erfahrung kurz nach Weihnachten leider auch machen!
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#21693
W
Weihnachtsengel Mitglied
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Mitglied seit:
Zitat von Twinky:
Engelchen, versuchst du denn eine freundschaft zu halten? Oder hast Du es versucht?
Hallo Twinky
Ja, das habe ich versucht. Es hat auch (für eine Freundschaft) eigentlich sehr gut geklappt und war wahrscheinlich von den Inhalten und Länge der Mails/Nachrichten, die wir uns geschrieben haben, aussergewöhnlich. Aber es war wohl nicht das, was ich wollte. Seit Weihnachten ist jetzt KS, habe ihm gesagt, dass ich mir immer noch mehr erhoffe und das so nicht geht. Ich nehme an, er hat das akzeptiert.
ich weiss, eine Freundschaft ist nicht das, was man eigentlich machen sollte nach einer Trennung Aber er bedeutet mir eben einfach viel.
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#21694
N
Neja Gast
Zitat von karin_66:
Eigentlich sieht man an Nejas derzeitigem Gefühlsproblem wie empfindsam wir doch alle sind oder?
Normalerweise würde dich Neja, das sicher nicht so aus der Spur werfen, aber die Seele ist noch viel zu weich und krankheitsanfällig, als das sie über solche dinge hinwegstolpern könnte!
Ja, das mag sein.
Wir haben uns immer gegenseitig geholfen, wussten instinktiv was dem anderen helfen würde, um wieder mit dem Kopf an die Oberfläche gelangen zu können. Wir haben uns gegenseitig gestützt, ermuntert, ermutigt und getröstet. Das war etwas besonderes. Ich kann es schwer erklären.
Wir haben uns noch nie gesehen. Kennen uns nur von Fotos, durch schriflichen Kontakt und Gespräche am Tele.
Das alles hat uns gereicht, uns gegenseitig aus dem emotionalen Sumpf zu ziehen.
Im Moment fehlt mir das.
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#21695
K
kleines_bluemch. Gast
Zitat von Else, die 1.:
blümchen, danke für das liebe Angebot. Ich hatte ja gestern (oder vorgestern?) schon Mal ausgebreitet, dass ich auf Anraten des Arztes es mal mit Medis ausprobiere und mit denen fühle ich mich gerade gar nicht wohl.
Ich würde lieber Auf und Abs fühlen, als diese graue, leere Masse in mir zu spüren. Aber ich habe mir vorgenommen, diesem Lösungsweg nch etwas Zeit zu geben, um dann evtl. doch wieder auf einen anderen umzusteigen.
Ja, darüber haben wir schon geschrieben. Dann wünsche ich dir viel Kraft und sende dir ein bisschen Sonnenstrahlen und Frühlingsduft. Und ein paar Kerzen, die das öde grau in einen angenehmeren Schimmer tauchern
Zitat von Neja:
Danke, liebe Twinky für die Umarmung. Die kann ich heute auch gut gebrauchen. Ich weiß, dass das niemand mehr hören mag, aber mir fehlt mein Forumsschätzchen immer noch. Wir haben uns sonst immer gegenseitig den Arbeitstag mit SMS und mails versüßt. Ich habe mich über seinen Wunsch nach Ruhe heute hinweggesetzt und ihn angeschrieben. Aber eine Antwort habe ich nicht erhalten. Ich muss mich wohl mit dem Gedanken anfreunden, dass aus der Freundschaft wohl doch nichts wird. Schade!
Und ja, ich habe meinen 1.Arbeitstag des Jahres schon geschafft.
Warum soll das niemand mehr hören wollen? Du bist immer für alle da, hast immer ein tröstendes Wort für alle und du denkst, da wollen wir nicht mehr hören, was dich beschäftigt? Das ist Quatsch und das weißt du selber auch Jeder hier ist wichtig. Ich kann verstehen, dass es dir schwer fällt :/ Aber vllt hat er die Nachricht ja einfach noch nicht gelesen oder antwortet später. Ich hoffe für dich, dass ihr wieder zusammenfindet und es dir ein wenig besser wird. Hoffentlich kannst du ihn nachts wieder in Träumen treffen und dir durch ihn wieder den Tag versüßen lassen. Ich drücke dich mal gaaanz fest
Zitat von yumina:
Ich war schonmal kurz davor mir sowas zu holen aber ich weiß nicht ob die mir so gut tun würden. Ich habe damit ja keine Erfahrung und den ganzen Tag verschlafen kann ich mir zurzeit auch nicht erlauben.
Du sollst dir ja auch keine Hammer holen, die bekommt man auch nur vom Arzt verschrieben. Geh vllt mal in die Apotheke und lass dich beraten. Pflanzliche Mittel haben ja nicht solche heftigen Ausmaße, dass du den ganzen Tag verschläfst. Sie beruhigen und schalten einen nicht komplett ab.
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x 1#21696
N
Neja Gast
Das Märchen von der traurigen Traurigkeit (von Inge Wuthe)
Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, schien fast körperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?" Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und leise, dass sie kaum zu hören war. "Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte grüßen. "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet." "Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtling einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich... bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. "Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen. Und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alk. und Dro., damit sie mich nicht fühlen müssen." "Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlte, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt." Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber ... aber - wer bist eigentlich du?" "Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "Ich bin dieHoffnung!"
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x 1#21697
Littleredladybi. Mitglied
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Zitat von Weihnachtsengel:
Zitat von Twinky:
Engelchen, versuchst du denn eine freundschaft zu halten? Oder hast Du es versucht?
Hallo Twinky Ja, das habe ich versucht. Es hat auch (für eine Freundschaft) eigentlich sehr gut geklappt und war wahrscheinlich von den Inhalten und Länge der Mails/Nachrichten, die wir uns geschrieben haben, aussergewöhnlich. Aber es war wohl nicht das, was ich wollte. Seit Weihnachten ist jetzt KS, habe ihm gesagt, dass ich mir immer noch mehr erhoffe und das so nicht geht. Ich nehme an, er hat das akzeptiert. ich weiss, eine Freundschaft ist nicht das, was man eigentlich machen sollte nach einer Trennung Aber er bedeutet mir eben einfach viel.
Kann dich gut verstehen Engelchen. Hab auch schon mit dem GEdanken gespielt, ihm die Freundschaft anzubieten aber solange da noch mehr ist von meiner Seite, mache ich mich doch nur selbst kaputt. Er war ein Mensch der Spuren hinterlassen hat, in meinem Leben und meinem Herzen... Manchmak denke ich mir, wieso gegen die Gefühle handeln? Wieso geh ich nicht raus in die Welt und zeige ihm dass ICH die tollste Frau bin.... Nur leider weiss ich auch, dass ich weit davon entfernt bin das ganze mit einem emotional stabilen Zustand anzugehen....
Er fehlt mir. Nicht nur die Liebe, nein auch die Freundschaft. Das war was besonderes. Aber wie heisst es so schön: Lass los was du liebst.
Sauschwer...aber mit einer Freundschaft würd ich mich sowas von quälen... so sehr ich mir auch wünsche diesen Menschen in meinem Leben zu haben...
Ich drück dich Engelchen, wennde magst
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#21698
T
Twinky Mitglied
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Ach liebe Neja, ich verstehe was Dir fehlt
Leider kann ich da ganz wenig tun und sagen was Dich tröstet.
Ich tendiere dazu Dir zu raten darüber froh zu sein was Du hattest und darauf zu vertrauen dass es wiederkommt. Wenn nicht mit ihm, dann mit jemand anderem. Scheinbar muss er sich im Moment einfach auf sich selbst konzentrieren.
Zitat:
Aber nach meinen besch.... Erfahrungen-und dazu gehört nicht nur die Trennungserfahrung- weiß ich gern, woran ich bin. Und im Moment weiß ich das leider nicht. Und das macht mich traurig und lässt mich nicht schlafen. Aber das ist ja eine andere Geschichte.
Ich möchte Dir eigentlich gar nicht raten los zu lassen, sondern ihn so wie es war in Deinem Herzen zu behalten.
Engelchen Aber Weihnachten ist ja noch nichtmal 2 Wochen her und Du hast ihn vorherauch gar nicht los gelassen Was erwartest Du denn von Dir?
Gib Dir Zeit
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x 1#21699
Skyline Mitglied
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Mitglied seit:
Zitat von Neja:
Das Märchen von der traurigen Traurigkeit (von Inge Wuthe) Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, schien fast körperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?" Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und leise, dass sie kaum zu hören war. "Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte grüßen. "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet." "Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtling einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich... bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. "Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen. Und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alk. und Dro., damit sie mich nicht fühlen müssen." "Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlte, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt." Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber ... aber - wer bist eigentlich du?" "Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "Ich bin dieHoffnung!"
Och ist die Gescichte toll
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#21700
W
Weihnachtsengel Mitglied
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Hallo Little
Danke für den Drücker, ich drücke dich zurück! Ja, genau so geht es mir aauch, abgesehen davon, dass ich in die Freundschaft eingewilligt habe und nun aber gemerkt habe, dass es nicht geht. Ich dachte, ich sei stark und würde das schon packen, gleich nach der Trennung.
Ich hoffe für dich, dass es bei dir schneller geht, wenn du die Freundschaft gar nicht erst eingehst! Du bist auf dem richtigen Weg
Zitat von Twinky:
Engelchen Aber Weihnachten ist ja noch nichtmal 2 Wochen her und Du hast ihn vorherauch gar nicht los gelassen Was erwartest Du denn von Dir? Gib Dir Zeit
Hach ja, Twinky, Zeit geben..Manchmal will ich ihn auch jetzt noch nicht loslassen. Aber dabei merke ich selber in Momenten, in denen mir das gelingt, dass es mir gut geht Und dann vermisse ich ihn wieder.
Ausserdem spricht er Ungarisch, was ich eine sehr spannende Sprache finde und habe mir überlegt, diese deswegen zu lernen. Aber ob das gut ist, wenn ich doch loslassen möchte/sollte?
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#21701
T
Twinky Mitglied
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Zitat:
Hach ja, Twinky, Zeit geben..Manchmal will ich ihn auch jetzt noch nicht loslassen. Aber dabei merke ich selber in Momenten, in denen mir das gelingt, dass es mir gut geht Und dann vermisse ich ihn wieder. Ausserdem spricht er Ungarisch, was ich eine sehr spannende Sprache finde und habe mir überlegt, diese deswegen zu lernen. Aber ob das gut ist, wenn ich doch loslassen möchte/sollte?
Nee, ganz klar, dann musst Du ihn behalten, wo er doch solch eine spannende Sprache spricht! Hätte ich das vorher gewusst
Sag mal, hast du den 5-Uhr-Zug zweimal bekommen? Also, wenn Du eine Sprache lernen willst, sollte das nichts mit ihm zu tun habe. Überlege dir gut ob es die Sprache ist die dich fasziniert oder ob Du nur eine möglichkeit suchst ihm irgendwie nahe zu sein.
Eine neue Sprache zu lernen bietet immer gute Möglichkeiten andere Menschen kennen zu lernen und ich bin mir ganz sicher, dass es noch ganz viele andere Menschen gibt die ungarisch sprechen.
So, jetzt drück ich Dich noch einmal und dann mach ich mich auf den Weg nach Hause
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#21702
Littleredladybi. Mitglied
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Zitat von Weihnachtsengel:
Hallo Little
Danke für den Drücker, ich drücke dich zurück! Ja, genau so geht es mir aauch, abgesehen davon, dass ich in die Freundschaft eingewilligt habe und nun aber gemerkt habe, dass es nicht geht. Ich dachte, ich sei stark und würde das schon packen, gleich nach der Trennung. Ich hoffe für dich, dass es bei dir schneller geht, wenn du die Freundschaft gar nicht erst eingehst! Du bist auf dem richtigen Weg
Manchmal da möcht ich ihn einfach gerne anrufen, so wie früher, als wir noch nicht zusammen waren. Wir waren damals sehr gut befreundet, ich hatte da aber noch ein Hin und Her mit nem andern Junge (wo ich dachte das sei "LIEBE" ....mittlerweile weiss ich glaub ich wie sich wahre Liebe anfühlt) und daer war die Freundschaft mit ihm total locker (bis es mich dann erwischt hat..leider) Wir habe uns immer riiiiiiiiiiiiiiiiiiesig lange Mails geschrieben, telefoniert - stundenlang, uns aufgemuntert mit morgendlichen SMS usw. Das fehlt mir wahnsinnig...
Vielleicht kann ich das ja irgendwann wiedermal.... aber davon bin ich noch weit entfernt und ich denke der Brief, (der nun mittlerweil bei ihm angekommen sein sollte ) macht ihm das auch klar....