@Astatos: Schön deinen richtigen Namen zu lesen. Ich muss jetzt aber echt mal lachen. Ich glaub ich kenn alleine online schon so um die 2-4 Daniels. Lustig wie oft mir der Name mittlerweile schon begegnet ist.
Nein ich meine allgemein auf mein Leben bezogen, obwohl ich mir zu 100% sicher bin, dass mir das noch nie passiert ist fühlt es sich so orkal/schicksalsmäßig an. Schon komisch so was. Ich kann ja mal ein Beispiel geben, bzw. etwas was mir wirklich passiert ist:
Meine Mutter hatte mir ein blaues Pferdebuch namens Geronimo gekauft. [Hier der Link dazu:
http://www.amazon.de/Geronimo-mit-Augen ... 221&sr=8-1] Das ist schon ewig her, aber für mich immer noch das beste Beispiel. An dem Abend als ich das Buch dann in Hände hatte und lesen wollte kam mir plötzlich ein Gedanke, das Buch schon einmal gekauft zu haben und es sogar zu kennen. Ich durchstöbere natürlich sofort mein Bücherregal. Das Ergebnis war natürlich klar: Es gab dieses Buch nicht und dennoch glaubte ich es schon mal gelesen zu haben und auch während des Lesens kam mir das alles so bekannt vor.
Das empfinde ich immer als merkwürdig und ich weiß ja, das beim Dejávú unser Hirn uns einen Streich spielt und dennoch werde ich aus diesem oben genannten Erlebnis immer noch nicht schlau.
Ich kann momentan keinen Mann mehr an mich ranlassen. Flirts gehen ja, Augenkontakt, Lächeln und das alles (an Kommunikations scheiterts bei mir ja immer), doch an mein Herz und meine Seele ranlassen? - Ne, das geht einfach nicht! Ich hab furchtbare Angst, dass mir dasselbe wieder passiert wie bei C., auch wenn ich weiß, dass es sehr wohl loyale und treue Männer gibt (auch wenn das Stecknadeln im Heuhaufen sind). Wenns auf den Ex an sich bezogen ist: Je mehr ich mich von ihm entferne, desto besser, auch wenn die Erinnerungen immer noch in meinen Kopf sind und er noch in meinen Herzen schlummert, doch die Wunden, die er mir zugefügt hat, kann ich einfach nicht verzeihen.
Mhm... bei mir wars anfangs ja sehr schön und rosig und alles, aber was mich am meisten stört das C. der typische Schaffer ist, genau wie ich. Er ist in mir in so vielen Punkten ähnlich, mal abgesehen von seiner Herzenskälte. Er ist talentiert, kann sich viel merken, kann mehrere Sprachen gleichzeitig (sogar Blindensprache), macht ein Studium, hat einen besseren Job als ich, sieht gut aus und ist selbstbewusst, mit einen großen Freundeskreis und das... das... das macht mich einfach wütend

Er hat schon so viel im Leben erreicht was ich auch erreichen möchte, doch es ist demütigend für jemanden wie mich zu wissen, dass ich nur die Nummer 21 war und er sein Leben weiter genießt und mich im Dreck liegen lässt, wo ich immer so bemüht war mein Leben aufzubauen. In meinen Augen ist er einfach bloß der Konkurrent und ich werde fuchsteufelswütend wenn ich nur dran denke was er alles erreicht hat.
Ich weiß auch nicht... ich war schon immer ein Multitaskmensch. Wer Bree Van De Kamp weiß ungefähr wie ich ticke, auch wenn ich nicht so sehr auf Morale und Gepflogenheiten wert lege (also so perfektionistisch bin ich dann doch nicht). Ich glaub ich hab so ca. 5-6 Hobbys, bin sehr wissbegierig, hab auch so viel Interesse an mehreren Clubs (Zeichenkurs, Tai Chi, Karate, Buchclub, usw.) und bin immer sehr streng zu mir selber. Kurz um: Ich versuch mich in allen Dingen zu verbessern, wo ich nur kann, lege aber trotzdem wert auf Sauberkeit, Ordnung und alles was anfällt. Na ja, diese Einstellung hat sich bei mir nach und nach entwickelt. Zu Anfang war das bei mir noch ganz anders, aber mittlerweile hat sich da so ne kleine sehr zielstrebige und ehrgeizige Persönlichkeit entwickelt und als ich Chris zum ersten Mal traf spürte ich schon, dass er mehr Konkurrent als guter Freund für mich sein würde.
Schwer zu beschreiben was in mir vorgeht, aber ich hoffe ich konnte es gut genug schildern.

Hoffe natürlich, dass ich damit keinen schlechten Eindruck hinterlassen, aber das musste einfach mal raus.
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Befreit fühl ich mich nicht. Eher enttäuscht und verletzt, aber natürlich gibt es mir die Zeit mal an mir zu arbeiten und mich noch intensiver mit meinen Hobbys zu beschäftigen. Ob das jetzt ein wirklicher Vorteil ist, weiß ich nicht, aber ich schenk meine Liebe halt jetzt meinen Kaninchen (das tat ich davor auch - jetzt nur noch mehr), meinen Hobbys und meinen Zielen, außerdem hab ich jetzt endlich mal die Gelegenheit darüber nachzudenken was ich eigentlich
wirklich will.
Partys wären keine schlechte Idee, aber ich halt mich grade zurück mit meinen Finanzen, da ich heute schon genug verballert habe. Bin froh wenn ich dann endlich mal den Lohn von diesem Monat bekomme *seufz* Will ja nicht ins Minus fallen. Tu mir noch etwas schwer beim Sparen, aber ich geh gerne in Bars. Da ist es immer schön chillig und man kann in Ruhe sein Getränk trinken ohne das man andauernd dumm angestarrt wird wie in Clubs das halt manchmal so üblich ist (zumindest in unseren Clubs).
Darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht. Mich nervt einfach bloß, dass er so verdammt viel drauf hat und ich komm mir daneben so verdammt klein vor.

Das regt mich einfach auf!
Da muss ich jetzt doch wieder schmunzeln. Ich hab wie Ted aus How i met your mother so einen kleinen Karton wo ich mir Briefchen an die "Zukunfts-Alex" schreibe und mich vor gewissen Dingen warne, damit ich nicht nochmal drauf reinfalle. Immer wenn ich in so einer Situation sein sollte könnte ich dann auf das zurückgreifen.

Kann die Idee nur weiterempfehlen. Regt auch sehr gut zum Nachdenken an und ein wenig Spaß hat es mir schon gemacht mal so mit meinem "Zukunfts-Ich" zu reden
Das mach ich... wenn auch manchmal mit ein paar Schwierigkeiten und Stolpersteinen.
LG
Alexandra