Zitat von Eistropfen:Hallo Ihr Lieben!
Kurze Zwischenmeldung von meiner Seite... mir geht es nicht so gut. Bin bei meiner Schwester und versuche mich weitesgehend abzulenken, aber es gelingt mir nicht.
Ich ertrage es einfach nicht, dass wenn wir am Telefon miteinander reden, er so ganz normal tun kann, so, als wäre nie etwas zwischen uns gewesen...
Das macht mich fertig. Seine gesamten Gefühle sind einfach so weg, er lebt sein Leben weiter, ist glücklich und ich versuche einen um den nächsten Tag zu überstehen. Sicher, es gibt mittlerweile Momente, in denen ich auch mal wieder lachen kann, aber innerlich fühle ich mich immer noch sooo leer. Ich denke jeden Tag an ihn, fast jede Minute.
Ich habe das Gefühl, ich habe so viel verloren und nichts kann mich wieder so erfüllen. Wenn der kleine Sonnenschein nicht da wäre...
Man, wann hört es endlich auf, weh zu tun? Wann wird das Leben wieder lebenswert? Wie kann ich jemals wieder Vertrauen in mich und in jemand anderen bekommen?
Warum hat er es zugelassen, dass die Liebe geht?
Und schon wieder diese dämlichen Fragen... dachte, ich hätte sie hinter mir gelassen... :roll: :wand:
Ich hoffe, es geht Euch besser!
Könnte einfach nur noch heulen. :traurig: :seufzen: :weinen:
Eisi
Hallo Eisi,
schön, dass es Dir heute besser geht, das freut mich! :D
Das was Du oben geschrieben hast, trifft wohl auf fast alle von uns zu, auch auf mich.
Das Dumme an den "dämlichen" Fragen, Du man sich immer stellt, ist wohl, dass sie sich entweder nicht beantworten lassen (alle diese Wann-Fragen), oder man keine aufrichtige Antwort bekommt (Warum-Fragen) oder man Antworten bekommt, die man manchmal nicht hören will (Ob-Fragen, z.B. ob der Partner an einen denkt, es sich nochmal anders überlegt, etc.).
Vielleicht erkennt man irgendwann die Sinnlosigkeit der meisten dieser Fragen.
Ich versuche mir so oft wie möglich andere Fragen zu stellen, manchmal hilft sowas wie: Gibt es einen Sinn bei dem Ganzen? Was kann man daraus lernen?
Und natürlich versuche ich dabei mir auch kosntruktive Teilantworten zu geben: Es muss einen Sinn geben, Du hast ihn nur noch nicht gefunden, wirst es aber bald erkennen. Der Sinn ist z.B. das Lernen aus der vergangenen Erfahrung. :daumen:
Hauptsache es gibt etwas Konstruktives in diesen Fragen und nicht das doch so nahe liegende Destruktive was wir immer eher suchen und leider auch immer eher finden als das Positive. :wand:
Wieso wollen wir letztendlich das Positive meistens nicht sehen oder wahrhaben? Manchmal sind wir Menschen schon recht seltsam angelegt, dass wir lieber leiden als leben wollen, aber wir können meistens ja nicht anders... :wand:
Ich zwinge mich seit der Trennung jeden Tag immer wieder neu zu der Entscheidung auf Leben und nicht auf Leiden! Und ich hoffe, das bald ein Gewohnheitseffekteintritt, sodass diese positive Sichtweise meinen weiteren Weg bestimmt. :daumen:
Vielleicht aber noch zu Deiner Aussage, dass Du fast jede Minute an ihn denkst. Vor ein bis zwei Wochen war das bei mir auch so, mittlerweile werden die Abstände aber schon etwas länger. Vielleicht gibt Dir das Hoffnung!
Lass Dich auf jeden Fall heute schön ablenken von Deiner Nichte und Deinen Verwandten, nutze das schöne Wetter und sei Dir bewusst, dass wir mit Dir fühlen.
Liebe Grüße! :trost: :kuss: :trost: