Zitat von Wasauchimmer:Ich hab das Gefühl im Moment nurnoch zurückzufallen gerade. Sobald ich zuhause bin muss ich weinen, abends im Bett und morgens auch wieder wenn ich aufwache. Ständig führe ich Monologe oder Dialoge mit ihm im Kopf.
Ich will doch nur Fortschritte machen. Dass die Gefühle weniger werden. Nicht ständig Verlust und Angstgefühle mit mir herum tragen.
Hinzu kommt, dass eine mir familiär sehr nahe stehende Person seit 3 Wochen ums überleben kämpft.
Ich mach drei Kreuze wenn ich an den Punkt komme an dem sich vorbei nicht mehr wie Verlust anfühlt und ich einfach die schönen Erinnerungen in mir trage ohne mit Traurigkeit überrollt zu werden.
Hallo Wasauchimmer,
ich glaube, Du bist hier im Thread schon ganz richtig.
Wenn Du Dir mal die Beiträge der letzten Woche durchliest, dann siehst Du schon, dass bei Einzelnen die Verarbeitung der Trennung schon die Fortschritte gemacht hat, die Du Dir letztendlich auch für Dich wünschst.
Aber hier sieht man auch, dass der Trennungsschmerz keine kurzfristige Angelegenheit ist, meistens sehr viel Zeit braucht, manchmal fast gar nicht zu ertragen ist, und man vor Rückschlägen auch nie gefeit ist.
Es scheint dabei aber auch sehr wichtig zu sein, die Gefühle, die Du in Dir hast, nicht zu verdrängen, sonst wird der Leidensprozess noch länger dauern und im Extremfall nie enden! Also, dass was Du fühlst ist leider nicht ganz unnormal.
Aber, hier im Forum wird man immer von netten Menschen aufgefangen und getragen!
Alles Gute, auch für Deinen Familienangehörigen und Dir viel Kraft für die Zukunft!
