Septemberglück
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Septemberglück
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Laurana
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Verarbeitender
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Zitat von Wasauchimmer:Manchmal habe ich wirklich das Gefühl überhaupt gar nicht mehr zu wissen, was jetzt eigentlich das Beste für mich ist.
Ich meine, man soll sich ablenken, aber nichts verdrängen, denn das verlängert nur den Prozess. Man soll den Schmerz bewusst wahrnehmen sich aber nicht hineinfallen lassen. Man soll Kontaktsperre halten, sich aber nichts wegnehmen lassen (gemeinsame Freunde/Aktivitäten).
Und das mit der Kontaktsperre ist ja auch so eine Sache. Ich bekomme das nun schon relativ lange hin, mit Unterbrechung von sich auf Konzerten sehen, hab aber das Gefühl, dass mich das keinen Deut weiter bringt. Ich weiß, dass ich nicht mit ihm reden kann, aber in meinem Kopf mache ich das dennoch ständig.
Und hab das Gefühl, bei diesem ganzen Kontaktsperre Ding und seine Beiträge auf FB auf verstecken (was nur bedingt nutzt, da gemeinsame Freunde, gemeinsame Band-Likes) eigentlich wie ein Kind im Raum zu stehen, mir die Augen zu zu halten und zu sagen du siehst mich nicht nur im umgekehrten Sinne.
Ich mein nur weil ich so wenig wie möglich von seiner Existenz mitbekomme, weiß ich doch trotzdem, dass er jeden Tag aufsteht, atmet, Dinge erlebt. Und ich spüre den Verlust daran nicht teilhaben und ihn nicht an meinem Leben teilhaben lassen zu können auch sehr bewusst.
Ich sehe momentan nicht, dass er mir irgendwie weniger fehlt. Aber er war/ist eben eigentlich auch mein bester Freund und ich weiß nicht wie das okay sein soll. Vorallem nicht bei dem was gerade so abläuft.
Ich hänge fest.
Aber der Tag ist ja zum Glück noch lang.
Else, die 1.
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Wasauchimmer
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Verarbeitender
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Zitat von Else, die 1.:
Es fühlt sich mehr so an, als gäbe es kein nächstes Mal. Ich habe echt kein Beürfnis, so as noch mal zu erleben. Für mich fühlt es sich so an, als hätte sich beziehungstechnisch alles erledigt. Vielleicht finde ich etwas anderes Lebenswertes in meinem Leben, mal irgendwannn... .
Else, die 1.
Gast
Zitat von Wasauchimmer:Danke erstmal für die guten Wünsche und die Kommentare.
Es gilt definitiv daran zu wachsen. Und ich bin schon sehr daran gewachsen.
Und es ist auch nicht so, als ob ich ständig darüber nachdenke, was er macht oder denkt. Ich wüsste eben nur gern wie er zu mir steht, als Mensch, ob er in eigenen Reflektionen noch irgendwelche Erkenntnisse gewonnen hat.. Aber das weiß ich eben nicht und entweder er hat irgendwann das Bedürfnis sich mir in irgendeiner Form irgendetwas betrefffend mitzuteilen oder nicht.
Er fehlt mir eben. Das heißt nicht, dass mein Leben wertlos ist, oder ich keine Zukunft habe. So habe ich nie gedacht und werde ich auch nicht. Aber ich hab den mir wichtigsten Menschen verloren, einen tollen Menschen, und das tut weh.
Hinzu kommt eben die familiäre Situation etc.
Aber ich hab mich gerade ein bisschen gefangen.
Und ich habe viele tolle Menschen in meinem Leben!
Gastello
Gast
sonnemond
Gast
Zitat von Verarbeitender:Willkommen Sonnemond,
dass ist alles normal, trotzdem ist die KS, so schwer sie auch ist, notwendig um wieder zur Ruhe zu kommen. Aber es wird dauern, und die Gefahr besteht immer, dass man durch Nachrichten der Gegenseite wieder aus dem Tritt gebracht wird.
Man will den Ex-Partner zuerst nicht aufgeben, aber das Loslassen muss sein. Nicht nur um die eigene Würde zu wahren, sondern um sich zukünftig der Liebe wieder öffnen zu können, sei es für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass ihr wieder zueinanderfindet, oder auch für eine andere zukünftige Partnerschaft.
Auch die Wut kann hilfreich sein, sollte aber nicht zur Regel werden.
Dafür ist das Forum da, es hilft, die KS erträglicher zu machen, da Du es als Ventil für Deine Gedanken, Dein Kopfkino und Deine Wut nutzen kannst.
Du wirst es schaffen!
Viel Erfolg und alles Gute!
Verarbeitender
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Zitat von Else, die 1.:Ihr Lieben, immer schön weiter schrubben - mein Kopf hat´s nötig! Danke für die lieben Bemühungen!
@verabeitender:vielen,vielen dank für so viel Input!
Du hast Recht, dass immer zwei verantwortlich sind, aber ich fühle mich halt wie das auslösende Element. Einen konkreten Vorwurfsfall gab es nicht, aber ich hätte mir definitiv mehr Bereitschaft zur Auseinandesetzung gewünscht.
Aber offensichtlich habe ich ihn ja voher schon so erschöpft und enttäuscht (ohne dass mir das klar gewesen wäre), dass er dann nicht mehr konnt und/oder wollte. Er behauptet auch, er hätte versucht, mit mir zu reden. Z.T stimmt das auch. Ich habe das alles nicht bemerkt oder bemerken wollen und somit scheine ich mit meiner verdrehten Art das Problem gewesen zu sein.
Seinen einzigen Fehler sieht er selbst darin, meine Probleme mit seinem Job nicht ernstgenommen zu haben (viele Auslandsreisen). Ansonsten scheine ich die Irre gewesen zu sein und irgendwie bestätigt sich das für mich, je mehr ich mich mit meinen Themen auseinandesetzte. ER hat ja jetzt mich schnell ersetzt, mit einer, die mir ja sooo ähnlich ist, aber viiiiel mehr Verständnis hat.
Und ich fange an, diese Sicht zu übernehmen: er ist der Tolle, dem ich nicht das gegeben habe, was er brauchte. Und dessen Geduld und Toleranz ich irgendwann überstrapaziert habe. Nur zwischendurch regt sich der Widerstand gegen diese Sicht. Das kann doch nicht sein? Irgendwas muss er doch auch falsch gemacht haben, sonst wäre es doch nicht soweit gekommen? Ich bin mir doch nicht ohne Grund verletzt und unverstanden vorgekommen?
Zitat:Er behauptet auch, er hätte versucht, mit mir zu reden. Z.T stimmt das auch. Ich habe das alles nicht bemerkt oder bemerken wollen und somit scheine ich mit meiner verdrehten Art das Problem gewesen zu sein.
sonnemond
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Else, die 1.
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tamagotchi
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zuckerschnute23
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Laurana
Gast
Zitat von Else, die 1.:@verabeitender:Nun ja, ein wenig. Ich hänge aber leider immer mal wieder an dem Punkt fest, an dem es erst soweit gekommen ist, dass mein Ex-Partner sich so unwohl gefühlt haben muss. Wieso habe ich es so weit kommen lassen?