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2910

Wie geht es euch mittlerweile?

G
Kaffee is angekommen, danke freunde

#7411


K
Kaffeeeeeeeeeeeeeee - lecker - danke Eisi!

(obgleich ich über einer Tasse Tee häng) Smile

#7412


A


Wie geht es euch mittlerweile?

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V
Zitat von Ivy:
Zitat von Neja:
Ich DENKE NICHT mehr an ihn, ich WILL ihn NICHT wieder zurück und er BEDEUTET mir absolut NICHTS mehr. Sollte sich morgen die Erde auftun, wäre mir völlig egal, was mit ihm passiert.


Wie gelangt man an diesen Punkt, liebe Neja? Tipps?

Er hat mir so weh getan, wie kein anderer Mensch vor ihm - und doch ruft mein Herz immer noch ganz laut nach ihm.

Ich wünsche euch von Herzen eine gute Nacht, ihr Lieben. Möge Väterchen Schlaf euch sanft in seinen Armen wiegen.

Ich bin so froh, dass es euch gibt! Danke für alles! Kuss geben trost spenden


Guten morgen liebe Ivy,

ich versuche mal eine Antwort auf die Frage an Neja zu geben, jedenfalls
was ich glaube, was mich zu dem Punkt bringen kann oder vielleicht auch schon hat...

Die Antwort liegt quasi schon in Deiner Aussage:
Zitat:
Er hat mir so weh getan, wie kein anderer Mensch vor ihm - und doch ruft mein Herz immer noch ganz laut nach ihm.


Ich habe mich seit meiner Trennung viel damit beschäftigt, was unser Leid und das Wehtun eigentlich verursacht. Letztendlich, und das war vor kurzem eins der Tagessprüche von Neja,
Zitat von Neja:
Niemand außer dir kann dich glücklich oder unglücklich machen. (Martin Opitz)

können nur wir uns psychisch verletzen, kein anderer Mensch hat dazu die Macht.

D.h., wenn wir meinen, dass unser Leid durch andere verursacht wird, dann deswegen, weil wir dem Menschen ein Teil unserer Macht abgeben.
Leider ist es dass, was den Großteil aller Partnerschaften ausmacht; sich verletzlich zu machen in dem wir unser Glück vom Partner abhängig machen und ihm dann damit Macht über uns geben.

Und deswegen tut es wohl auch so weh, weil der Partner diese "übergebene Macht" bei der Trennung mit sich mitnimmt und wir dann in dieses tiefe Loch fallen.
Sich daraus zu befreien ist dann die große Kunst.
Die verlorene Kontrolle über sich selbst; die eigene Wertschätzung wieder zurückzuerlangen und die eigene Einzigartigkeit zu erkennen ist wohl das Ziel des Loslösungsprozesses von unseren Expartnern.

Vielleicht hilft Dir das ja weiter. daumen hoch

LG! trost spenden

#7413


I
Guten Morgen ALLE lustig

Ich wünsche Euch einen sehr schönen Tag, trotz des schmuddel Wetters draußen! Lasst Euch nicht ärgern und erfreut Euch der kleinen Dinge des Lebens!

Ich hoffe das mein Tag auch schön wird und mir die Kraft gibt, die ich für den Sport heute Abend benötige .. denn da muss ich sie nach meinem kleinen "Ausbruch" (hab ihr endlich mal gesagt wie egoistisch sie handelt mit ihrem rumgeknutsche) wieder sehen.

Drück Euch .. freunde

#7414


I
Danke Verarbeitender .. Es tut gut so das zu lesen! Die klare Sicht auf die Situation .. die Gefühlswelt... das wirkliche Problem.

Nur wir können wirklich für uns Sorgen .. und wenn wir uns lieben und mit uns zufrieden sind, wird der Schmerz aufhören.
- > das die Theorie!
Die Praxis sieht immer etwas schwieriger aus .. Aber wenn wir das als Leitfaden nehmen, dann wird es nach und nach klappen mit der Ablösung!

Das sind WIR WERT!
Jede/ Jeder einzelne hier!

Ach jaa.. DANKE für den Kaffee trost spenden Kuss geben

#7415


K
Zitat:
[Die verlorene Kontrolle über sich selbst; die eigene Wertschätzung wieder zurückzuerlangen und die eigene Einzigartigkeit zu erkennen ist wohl das Ziel des Loslösungsprozesses von unseren Expartnern.



Dieser Satz triffts echt auf den Punkt. Die eigene Wertschätzung zurückerlangen und die eigene Einzigartigkeit wieder erkennen!
Das sind wirklich die wichtigsten Punkte beim Verarbeiten all unserer Erlebnisse im Zusammenhang mit Trennungen!
Die Wichtigsten aber auch die Schwierigsten!

Manchmal denk ich mir, so böse und streng wie ich oft zu mir selbst bin, wäre ich zu einem Anderen nie im Leben! Diese selbstzerstörrerische Art ist wirklich krank!
Sich selbst etwas Wert zu sein und zu sich selbst gut sein, das sollte oberste Priorität haben![/quote]

#7416


D
Guten Morgen...

Danke Verarbeitender, ich finde auch, dass das sehr genau trifft...muss mich zwar wieder zusammen reißen, dass mir nicht wieder die Tränen aus den Augen kullern, aber eigentlich gehts mir schon besser als gestern.

Allerdings tut mein Hals komischerweise wieder etwas weh...sollte eigentlch mit der letzten Antibiotika gestern ausgestanden sein?!

naja...geh nachher erstmal arbeiten...

wünsche euch Kraft und sauge die von euch kommende Kraft auf Smile

Kuss geben

#7417


S
Zitat von Verarbeitender:
D.h., wenn wir meinen, dass unser Leid durch andere verursacht wird, dann deswegen, weil wir dem Menschen ein Teil unserer Macht abgeben.
Leider ist es dass, was den Großteil aller Partnerschaften ausmacht; sich verletzlich zu machen in dem wir unser Glück vom Partner abhängig machen und ihm dann damit Macht über uns geben.

Und deswegen tut es wohl auch so weh, weil der Partner diese "übergebene Macht" bei der Trennung mit sich mitnimmt und wir dann in dieses tiefe Loch fallen.
Sich daraus zu befreien ist dann die große Kunst.
Die verlorene Kontrolle über sich selbst; die eigene Wertschätzung wieder zurückzuerlangen und die eigene Einzigartigkeit zu erkennen ist wohl das Ziel des Loslösungsprozesses von unseren Expartnern.

Vielleicht hilft Dir das ja weiter. daumen hoch

LG! trost spenden


Lieber Verarbeitender,

du hast immer so Recht! Vielen Dank für deine aufbauenden Worte, das macht mir immer wieder Mut trost spenden

Ich glaube, ich bin inzwischen an dem Punkt angelangt, wo ich mir nicht mehr alleine die Schuld für alles gebe und meine Wertschätzung zurückgewonnen habe. Ich weiß, dass ich ein einzigartiger und liebenswerter Mensch bin (trotz Macken und Fehlern) und mein Ex mich vielleicht einfach nicht verdient, wenn er mich nicht mehr will traurig

Ich würde mir so sehr wünschen, dass er das auch einsieht... auch seine eigenen Fehler sehen und aus der ganzen Geschichte lernen kann. Er scheint aber einfach zu verdrängen und wegzulaufen kopf gegen die wand

Ich trauere momentan also nicht mehr so sehr um mich selbst, sondern um ihn und UNS... macht das Sinn?!

#7418


U
ist eine beziehungspause nicht eigentlich schon eine komplette beendigung einer beziehung.
irgendwie fühlt es sich so an...
ich könnt es nicht- entweder ich liebe oder ich liebe nicht...

#7419


S
Zitat von unbekannter:
ist eine beziehungspause nicht eigentlich schon eine komplette beendigung einer beziehung.
irgendwie fühlt es sich so an...
ich könnt es nicht- entweder ich liebe oder ich liebe nicht...


jein... WENN noch Gefühle da sind, macht es vielleicht manchmal Sinn, sich alleine (während einer Pause) dieser wieder bewusst zu werden. Manchmal merkt man ja erst, wie sehr man etwas/jemanden liebt, wenn es nicht mehr da ist. Ich glaube, es kann funktionieren...

Wenn auf einer Seite allerdings keine Gefühle mehr da sind, ist eine "Pause" ja meistens nur ein einfacher Weg, um "langsam" Schluss zu machen und sich weiter voneinander zu entfernen.

#7420


E
Guten Tag liebes Forum!

Ich habe heute einen Gammeltag und finde es gar nicht schlimm zwinkern

@sonnemond: ich finde schon, es macht Sinn, auch um das "wir" und um den anderen, wie wir ihn gekannt haben, zu trauern. Bei mir wechselt sich das immer mal ab, was gerade betrauert wird. Obwohl ich nicht mehr ununterbrochen in Trauer bin, wie vor einigen Wochen. Nun kommt es nur noch episodenweise heftig hervor... . Ansonsten ist es mehr so einem bedrückten Hintergrundgefühl gewichen. Ich glaube, es macht Sinn, um alles zu trauern, was man verloren hat. An einer Beziehung hat ja oft mehr gehangen als nur das Gegenüber: Träume, Hoffnungen, Pläne, Erwartungen etc. Und gleichzeitig wieder zu versuchen, Hofnungsräume aufzubauen, in denen erste Fäden für etwas Neues gelegt werde können.

@unbekannter: für mich wäre eine Beziehungspause NICHT die Beendigung der Beziehung. Und ob ich jemanden liebe oder nicht, hat sowieso nichts mit dem Beziehungsstatus zu tun. Ich kann lieben und die Beziehung funktioniert trotzdem nicht und die Beziehung kann bestehen, obwohl keine Liebe mehr da ist. Beziehung ist eine komplizierte Sache... und es sind immer zwei Seiten daran beteiligt .

#7421


V
Zitat von karin_66:
Manchmal denk ich mir, so böse und streng wie ich oft zu mir selbst bin, wäre ich zu einem Anderen nie im Leben! Diese selbstzerstörrerische Art ist wirklich krank!
Sich selbst etwas Wert zu sein und zu sich selbst gut sein, das sollte oberste Priorität haben!


Ja liebe Karin,

eigentlich sagt man ja immer, dass wir uns selbst die besten Ratgeber wären. Das sind wir aber wohl leider in den wenigsten Fällen, denn wir hören eigentlich gar nicht auf unser Herz/unsere Seele sondern meistens nur auf das was "andere" sagen bzw. uns vorgeben. Und so treten wir uns munter andauernd gegen das eigene Schienbein bzw. wir würden das quasi schon vermissen, wenn wir es nicht täten.

Ja, das ist wirklich schon krank, dieses Selbstverurteilung.

Insbesonders direkt nach der Trennung geben wir uns oft hemmungslos unseren Selbstvorwürfen hin, mit Sätzen wie: "Ich bin an allem schuld! Wenn ich doch nur hier und da anders gehandelt hätte, oder anders gewesen wäre, dann wäre die Situation gar nicht erst entstanden-> Fazit: Ich bin ein schlechter Mensch!"

Wir gehen da sehr hart und ungerecht mit uns selbst ins Gericht bis an die Grenze der Selbstzerstörung und leider einige auch darüber hinaus...

Daher sollten wir uns selbst einfach mal so wie unseren besten Freund/ beste Freundin behandeln, wenn diese in unserer Situation wären; Verständnis für uns aufbringen, unserem Innersten wirklich zuzuhören, die Gefühle einfach rauslassen und uns dabei selbst Trost spenden, uns unsere Fehler und Schuld vergeben, uns unsere Selbstzweifel nehmen, uns wieder aufrichten, uns Geborgenheit und eine Perspektive geben, uns dazu ermuntern wieder am Leben teilzunehmen und die Fülle an schönen Momenten einfach wieder geniessen zu lernen.

Wir können das! daumen hoch
Wir wissen jedenfalls dass wir dazu gegenüber unseren Freunden dazu in der Lage sind! trost spenden
Also, wieso auch nicht uns selbst gegenüber!

Lasst uns einfach damit beginnen! Kuss geben trost spenden Kuss geben

x 1 #7422


N
Zitat von Verarbeitender:
Zitat von Ivy:
Zitat von Neja:
Ich DENKE NICHT mehr an ihn, ich WILL ihn NICHT wieder zurück und er BEDEUTET mir absolut NICHTS mehr. Sollte sich morgen die Erde auftun, wäre mir völlig egal, was mit ihm passiert.


Wie gelangt man an diesen Punkt, liebe Neja? Tipps?

Er hat mir so weh getan, wie kein anderer Mensch vor ihm - und doch ruft mein Herz immer noch ganz laut nach ihm.

Ich wünsche euch von Herzen eine gute Nacht, ihr Lieben. Möge Väterchen Schlaf euch sanft in seinen Armen wiegen.

Ich bin so froh, dass es euch gibt! Danke für alles! Kuss geben trost spenden


Guten morgen liebe Ivy,

ich versuche mal eine Antwort auf die Frage an Neja zu geben, jedenfalls
was ich glaube, was mich zu dem Punkt bringen kann oder vielleicht auch schon hat...

Die Antwort liegt quasi schon in Deiner Aussage:
Zitat:
Er hat mir so weh getan, wie kein anderer Mensch vor ihm - und doch ruft mein Herz immer noch ganz laut nach ihm.


Ich habe mich seit meiner Trennung viel damit beschäftigt, was unser Leid und das Wehtun eigentlich verursacht. Letztendlich, und das war vor kurzem eins der Tagessprüche von Neja,
Zitat von Neja:
Niemand außer dir kann dich glücklich oder unglücklich machen. (Martin Opitz)

können nur wir uns psychisch verletzen, kein anderer Mensch hat dazu die Macht.

D.h., wenn wir meinen, dass unser Leid durch andere verursacht wird, dann deswegen, weil wir dem Menschen ein Teil unserer Macht abgeben.
Leider ist es dass, was den Großteil aller Partnerschaften ausmacht; sich verletzlich zu machen in dem wir unser Glück vom Partner abhängig machen und ihm dann damit Macht über uns geben.

Und deswegen tut es wohl auch so weh, weil der Partner diese "übergebene Macht" bei der Trennung mit sich mitnimmt und wir dann in dieses tiefe Loch fallen.
Sich daraus zu befreien ist dann die große Kunst.
Die verlorene Kontrolle über sich selbst; die eigene Wertschätzung wieder zurückzuerlangen und die eigene Einzigartigkeit zu erkennen ist wohl das Ziel des Loslösungsprozesses von unseren Expartnern.

Vielleicht hilft Dir das ja weiter. daumen hoch

LG! trost spenden


Schatz, Kuss geben

ich sehe, du kannst mich bestens vertreten. daumen hoch
Bin heute früh nämlich nicht ins Internet gekommen. Hatte schon eine Antwort formuliert, dann ging aber gar nichts mehr.

Deinen Worten ist nichts hinzuzufügen. freunde

#7423


N
Der Spruch des Tages kommt spät, aber lieber spät als nie:

Wovor du wegläufst, und wonach du dich sehnst, beides ist in dir. (Antonio Maria de Fontes Pereira de Melo)

...und...

Bindung und Freiheit sind sich in der Liebe kein Feind. Denn Liebe ist die größte Freiheit und doch die größte Bindung. (Buddhistische Weisheit)

Kuss geben herz gruppenkusscheln

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V
Zitat von sonnemond:
Ich glaube, ich bin inzwischen an dem Punkt angelangt, wo ich mir nicht mehr alleine die Schuld für alles gebe und meine Wertschätzung zurückgewonnen habe. Ich weiß, dass ich ein einzigartiger und liebenswerter Mensch bin (trotz Macken und Fehlern) und mein Ex mich vielleicht einfach nicht verdient, wenn er mich nicht mehr will traurig

Ich würde mir so sehr wünschen, dass er das auch einsieht... auch seine eigenen Fehler sehen und aus der ganzen Geschichte lernen kann. Er scheint aber einfach zu verdrängen und wegzulaufen kopf gegen die wand

Ich trauere momentan also nicht mehr so sehr um mich selbst, sondern um ihn und UNS... macht das Sinn?!

Liebe Sonnemond,
so wie Du es schilderst hast Du wahrscheinlich schon die größten Hürden genommen.
Gänzlich loslösen wäre natürlich hinsichtlich unseres eigenen Leidensprozesses ein schönes Ziel. Das wird aber wahrscheinlich nie klappen und wäre vielleicht für unsere eigene Entwicklung auch nicht förderlich. Was würde das nämlich bedeuten?
Es würde ja nichts anderes heissen, als dass uns unsere Expartner schlichtweg egal sind. D.h. sie wären wie Menschen, die wir gar nicht kennen würden (sagen wir mal, wie irgendwelche Eskimos, (ich kenne jetzt keinen, und das soll auch nicht abwertend gemeint sein, sondern nur als Beispiel dienen!)).
Das stimmt aber ja nicht, denn unsere Ex-Partner werden zeitlebens mit uns gehen. Wir haben eine gemeinsame Zeit miteinander verbracht und einen gemeinsamen Weg beschritten. Wir sind mit den gemeinsam gemachten Erfahrungen tief miteinander verstrickt.

Das sieht man schon in Deiner Aussage:
Zitat:
Ich würde mir so sehr wünschen, dass er das auch einsieht... auch seine eigenen Fehler sehen und aus der ganzen Geschichte lernen kann. Er scheint aber einfach zu verdrängen und wegzulaufen kopf gegen die wand

Er bedeutet Dir daher noch sehr sehr viel, weil Du es Dir "so sehr" wünschst, dass er aus der Situation etwas lernt.

Wann ist also das Loslassen wirklich beendet, und damit der Heilungsprozess abgeschlossen? Das frage ich mich derzeit auch sehr oft.
Die Antwort ist vielleicht auch mit Deiner Trauerfrage verbunden:
Zitat:
Ich trauere momentan also nicht mehr so sehr um mich selbst, sondern um ihn und UNS... macht das Sinn?!

Wenn man trauert, dann ist damit ja das eigene "Trauer"empfinden verbunden. Wir können uns da ja nicht ausblenden da ja wir selbst - also das eigene ich - um die verlorene Vergangenheit (aber auch die der verlorenen Zukunft (Danke für Deinen Hinweis, liebe Else!)) trauern.
Auch wenn Du jetzt um Deinen Expartner trauerst und um EUCH, ist das immer ein auf sich selbst bezogener Prozess, Du wirst Dich da kaum selbst ausklammern können.
Vielleicht meintest Du etwas anderes; Du trauerst vielleicht nicht mehr so Deiner früheren Persönlichkeit hinterher, die sich teilweise selbst aufgegeben hat. Und das wäre auch gut so!

Ich denke für mich, dass man dann heilsam losgelassen hat, wenn man dem Expartner eine durchaus freundschaftliche Wertschätzung für dessen eigenes Leben entgegenbringen kann.
D.h., wenn mein Expartner mir schlichtweg egal sein würde, wüsste ich, dass ich ihn nicht losgelassen hätte, sondern eher irgendwo in eine dunkle Ecke verdränge.
Wenn ich zudem gegenüber ihm Wut, Hass und Groll empfinden würde, habe ich mit Sicherheit noch nicht losgelassen.
Wenn ich dagegen freundschaftliche Anteilnahme und Mitgefühl für die eigenen Entscheidungen meines Expartners (z.B. auch die evtl. Wahl seines neuen Partners) emfpinden würde, dann wäre der Heilungsprozess wohl erst wirklich abgeschlossen.

Ich glaube, dass ist wirklich ein hartes Stück Arbeit für uns, aber wohl auch notwendig, um unseren inneren Frieden wiederzufinden.

LG und ich wünsche uns auf diesem Wege viel Erfolg! Kuss geben trost spenden Kuss geben

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A


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