Hallo zusammen,
wie geht es euch heut? Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht... kennt ihr das Gefühl, dass die Präsenz der Person im Kopf nahezu gleich bleibt (3/4 des Tages "irgendwie" in Gedanken), aber dass man das so akzeptiert hat und es - im Gegensatz zum Anfang - normal und nebensächlich und einfach nicht mehr so wichtig wird? Es ist zwar noch da, tut aber nicht mehr so weh, vermischt sich mit Hoffnung und Zuversicht und fordert aber vielleicht trotzdem noch den gewissen Raum in unseren Gedanken? So fühlt es sich für mich gerade an. Aber ich hab den Eindruck, dass das ok so ist.
Vielen lieben Dank für eure Rückmeldungen.
Neja, die Entscheidungen sind getroffen. Es gibt keinen wirklichen Schwebezustand. Außer den, den ich mir nach unseren gemeinsam verbrachten Tagen wieder geschaffen hab. Mein Ex gibt sich total sicher (ausser einem Einknicken von paar Tagen zwischendrin), dass er sich 100% sicher ist, dass wir nicht glücklich sein können miteinander. Mir fällt es halt schwer, ihn so emotional zu sehen und dann gleichzeitig so harte Worte zu hören, die dem Verhalten widersprechen. Aber ich kann schlecht alles, was er sagt, ignorieren und seine Gefühlswelt selbst interpretieren. Wenn er sagt, dass er def. keine Beziehung will, akzeptiere ich das so. Danke für deine Worte!
Twinky, hab ich das richtig in Erinnerung und du bist aus dem Saarland? Halli hallo von "nebenan"

Danke auch Dir. Ja, das fällt mir noch ein bisschen schwer. Das, was ER will auszublenden und zum Schluss zu kommen, dass egal, was er momentan wünscht: Es ist nicht das, was ich will! Ich will eine Beziehung, Sicherheit, Geborgenheit. Die kann/will er mir nicht geben. Damit sollte eigentlich der Punkt erreicht sein, an dem ich sage: Jedes Nachdenken über seine Wünsche sind überflüssig. Stimmt's? Und Nein, natürlich kann ich damit nicht gesund und glücklich umgehen, mit einem unverbindlichen Kontakt...
Laurana, danke Liebes! Das Schiere ist: Er wirkt vollkommen so bzw. strahlt das unheimlich auf mich auf, dass er 100% Zugang zu sich selbst hat und alles im Griff hat, alles weiß und sich selbst so treu ist. Das macht mich wahnsinnig manchmal, weil er so eine Gelassenheit ausstrahlt und irgendwie nie verzweifelt zu sein scheint.
Und ja, der Gedanke, dass es ihm auch gefallen hat, aber es trotzdem nichts ändert, der tut natürlich irgendwo weh. Und ist unverständlich. Aber vielleicht ist das, ähnlich wie bei dir, auch das "Aufwachen", dass selbst diese tollen Momente nichts ändern. Das Ankommen auf dem Boden der Tatsachen. Wo's nur noch aufwärts gehen kann

Und du hast schon Recht, er kann meine Werte nicht so schätzen. Weil es für ihn Schwächen sind z.T..
Es ist auch so komisch, ich sehe das schon auch wirklich ein mittlerweile. Aber diese Sehnsucht, die Wünsche... man projeziert sie eben automatisch auf die Person, mit der man sie so lange erlebt hat... manchmal stell ich mir in Gedanken einfach meinen nächsten Freund vor, all das, was ich mit ihm vielleicht erleben und erfahren kann, was mir mit meinem Ex nicht möglich war. Aber das ist eben alles noch sehr sehr abstrakt und irreal.