Zitat von Laurana:Was ich als viel perverser empfinde ist, dass das ja gar nicht so plötzlich kommt. Dieser Entscheidung gehen Gedanken, Zweifel und ähnliches voran, die Ex-A. aber mit sich selbst ausgemacht hat. Und somit jegliche Chance auf "gemeinsam schaffen wir das" und "zusammen ist man weniger allein" nimmt. Man hört nicht einfach auf zu fühlen- der Kontakt geht verloren...zu sich selbst und zum Partner. Und dann gefühlt manchmal der einfachste Weg sich wegtreiben zu lassen. Wenn´s keine Auseinandersetzung mehr gibt, weil zu viel, falsch angegangen o.ä. ist klar, dass es kein Zusammensein geben kann. Diese Eigenschaft oder dieses Verhalten ist doch nicht s.y oder anregend. Das ist wurstig und nicht effektiv für´s gemeinsame oder einsame Leben.
Das unterschreib ich. Und auch das mit dem besten Freund verlieren. Also nicht, dass es für mich nicht schlimm ist, meinen Ex-Partner als Partner verloren zu haben, das ist sehr schlimm. Aber den Menschen verloren zu haben, ohne die Gewissheit, in wie weit, ob es überhaupt mal möglich ist, das zu kitten. Das gibt dem Ganzen eine noch viel grausamere Dimension.
Und auch wenn mein Ex genauso plötzlich mit ddem Aus vor mir stand, ohne Blitz und Donner, ernsthafter Vorwarnung, mit einem Prozess, der nur in ihm abgeaufen ist. Kaputt reden, will ich mir nicht, was wir hatten. Das war da, das hab ich gefühlt und das hat er gefühlt. Daran glaube ich.
Und dass er nicht mit mir geredet hat. Scheinbar konnte er es nicht. Man kann nicht aus seiner Haut. Vielleicht die falsche Schwäche im falschen Moment. Ich reime es mir zumindest so zusammen, dass der Prozess im unbeussten abgelaufen ist, an die Oberfläche gedrungen, dann wollte er ertml verstehen was das passiert und als er es begriffen hat, war es schon geschehen. So denk ich mir das.
Etwas Schönes.
Der Moment, wenn du die Tür öffnest, und dir Schal, Jacke und Tasche vom Leib zerrst, befreit vom Tag und vom Ballast - die ganzen fremden Menschen über die du heute gestolpert bist ausziehst, das ganze Schwitzen und Frieren und Aushalten. Seufzen und endlich aufatmen. Wenn das Versprechn in der Luft liegt, dass, obwohl du weißt, dass du noch einiges zu vollbringen hast heute, der Moment näher rückt, in dem du ins Bett gleiten wirst, wo alles vertraut riecht und weich ist und du dich nochmal richtig streckst und anspannst, bevor du deinen Körper dann vollkommen ermatten lässt.