Zitat von azrael:Zitat von Rolachen:
Die Bühne deines Lebens alleine zu betreten
Welch wunderbare Aussage, und soviel Wahrheit dran.
Wenn man alleine wieder auf Bretter geschickt wird, ist das Lampenfieber groß und man ist nervös und hat Angst.
Hach in die Aussage kann man soviel hineinmetaphern
Mir geht es heute so lala... die Aussicht auf Nachtdienst und Wochenenddienst trägt nicht unbedingt zu Glücksgefühlen bei.
Aber egal irgendwie durchhalten. Ich denke schon wieder viel zu oft an ihn, gerade weil ich weiß dass er "mit mir" Urlaub hat und er wegfliegen wird wo wir das doch eigentlich zusammen machen wollten... und schon alleine wenn ich nur "sein" Auto sehe gibts einen Stich.
Ich wünsche allen noch einen schönen Resttag und verstreue noch ein bisschen Mittagsglitzer

Danke, ja das war so in etwas auch gemeint.
Jeder von uns hat Angst vor dem was vor uns liegt.
Doch wenn man es mal nur mit dem Verstand betrachtet, haben wir im Leben schon so oft vor solchen Momenten gestanden und wenn man dann an das hier und jetzt denkt, weiß man das man es schaffen kann, da man immer schon jene Momente gemeistert hat. Sei es der Verlust der Großmutter, der der ersten großen Liebe oder einfach nur ein Verfall einer verdammt guten Freundschaft.
Wahrlich kann man, das nicht mit einer Ehe oder eine langjährigen Beziehung vergleichen.
Aber wir wissen von uns, das es sicher schon soviele Steine in unserem Lebensweg gab und dennoch haben wir sie alle aufgerafft und daraus eine Treppe gebaut, die uns bis zu dem Punkt brachte an dem wir uns nun befinden.
Und nun beginnen wir einfach von vorne, bauen eine neue Treppen, in einen vielleicht viel besseren Lebensabschnitt, aber klar ist, das wir auf jeden Fall diese Treppe bauen werden, das wir weiter gehen werden, denn ein auf der Stelle stehen gibt es nicht und das sagt uns unser Verstand täglich, wir müssen nur genau hinhören.
Ich habe wirklich harte Monate hinter mir und auch noch harte vor mir, aber ich habe endlich abgeschlossen, weiß ein zurück in meinem bisheriges Leben gibt es nicht mehr und wenn ich genau drüber nachdenke, will ich in das Leben auch nicht mehr zurück. Ich habe drei Rückschläge, zwei Nervenzusammenbrüche und nun das zurück stellen meiner Prüfung auf den Winter lang gebraucht, um endlich aus - und einatmen zu können.
Aber ich erkenne daran, man muss manchmal zwei, drei Schritte zurück gehen und mit neuer Perspektive nach vorne gehen zu können.
Klar habe ich immer noch Momente wo ich weine, das ist auch gut so, denn das heißt wie reflektieren. Ohne Trauer würdest du das nicht und reflektieren solltest du, denn ohne das zu tun, geht kein Weg voran.
Und ich habe auch erkennt, das weinen nicht schlecht ist, das Therapie nicht Schwäche bedeutet, das bedeutet einfach nur, das wir einen massiven Rückschlag im Leben erlitten haben und Hilfe brauchen, das wir aber bereit sind daran zu arbeiten. Und das ist doch der richtige Weg. Wir arbeiten daran, mit Hilfe von Ärzten, Freunden oder einfach hier zu schreiben.
Also in diesem Sinne.....nicht den Mut verlieren, weiter machen, weinen, schreien, wütend sein oder einfach Spaß haben, doch das WICHTIGSTE, immer du selbst sein und nur noch Sachen tun, die einen gut tuen. Nichts anderes mehr, jetzt ist einfach die Zeit für uns mal egoistisch zu sein und nur an UNS selbst zu denken
