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Wie gehts dir heute / Wie war dein Tag?

T
Zitat von Cindy38:
Zitat von TraurigeSeele:


Ich reiche Dir meine Schulter. Lass Deine Tränen freien Lauf. Bei mir werden sie auch gleich wieder fließen.


Danke aber es ist zum kotzen,ich will das nicht mehr...



Und ich stehe gerade erst am Anfang.

x 1 #30976


S
@traurigeSeele
Wer sagt, ob deine Tochter bleiben wird? Du! Auch, wenn sie noch klein ist, braucht sie einen Vater, der um sich selbst kämpft. Sie kann noch nicht um dich kämpfen, aber sie hofft, dass du es tust. Habe Vertrauen in ihre Liebe zu dir, unabhängig von Worten anderer.
Schmerz ist keine Schande. Krankheit keine Schande. Sich hoffnungslos und am Limit fühlen ist auch keine Schande.
Nur aufgeben, dich selbst aufgeben, das wäre der größte Verrat den du an dir und deinem Kind begehen könntest. Gehe in kleinen Schritten, aber versuche zu gehen...
Sie wird nicht später automatisch Probleme haben...nur dann, wenn du dich jetzt aufgibst.

x 4 #30977


A


Wie gehts dir heute / Wie war dein Tag?

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Cindy38
Zitat von TraurigeSeele:
Zitat von Cindy38:

Danke aber es ist zum kotzen,ich will das nicht mehr...



Und ich stehe gerade erst am Anfang.


Ich eigentlich auch,denn jetzt trat ja die KS ein,und somit begann erst jetzt die Verarbeitung,die Trauer,die Sehnsucht,die Vorwürfe...ach...

x 1 #30978


S
Ehrlich gesagt, würde ich mir wünschen, dass sie genauso leidet wie ich. Stattdessen hat sie schon eine Woche nach unserer Trennung mit mir abgeschlossen. Und was mache ich, ich mache mir trotz wochenlangen Kampf um sie Vorwürfe. Vonwegen hätte ich dies und das besser gemacht oder nicht gemacht. Ich weiß selbst das es nichts bringt. Aber trotzdem kommt man immer wieder daran aus und denkt dann wäre sie heute noch bei mir.

x 2 #30979


T
Zitat von Sarina80:
@traurigeSeele
Wer sagt, ob deine Tochter bleiben wird? Du! Auch, wenn sie noch klein ist, braucht sie einen Vater, der um sich selbst kämpft. Sie kann noch nicht um dich kämpfen, aber sie hofft, dass du es tut. Habe Vertrauen in ihre Liebe zu dir, unabhängig von Worten anderer.
Schmerz ist keine Schande. Krankheit keine Schande. Sich hoffnungslos und am Limit fühlen ist auch keine Schande.
Nur aufgeben, dich selbst aufgeben, das wäre der größte Verrat den du an dir und deinem Kind begehen könntest. Gehe in kleinen Schritten, aber versuche zu gehen...
Sie wird nicht später automatisch Probleme haben...nur dann, wenn du dich jetzt aufgibst.



Ich mag nur um mich einfach nicht mehr kämpfen. Akut ist es jetzt gerade nicht, aber ich habe so ein Bauchgefühl, ein Gefühl, dass ich es nicht überwinden werde. Ich möchte so gerne stark sein und weiß genau, dass ich der Typ Mensch bin, der stark ist, nur leider dann stahlhart. Und genau davor habe ich Angst.

Auch wenn ich mal nicht mehr bin, öffnet es neue Türen. Ich wollte nie diesen Kampf, weil ich schon von vornherein wusste, dass er nicht gut endet.

#30980


E
@Alex.W1992
Wenn es mal so einfach wäre...WIE merken sie das?Ich laufe keinem nach...sage nie, dass ich eine Beziehung möchte...mag es aber gar nicht, Spielchen zu spielen!Und außerdem:du findest eine Frau attraktiv, unterhaltest dich gerne mit ihr, verbringst gerne Zeit mit ihr etc. Und wenn du merkst, dass sie dich mag, bist du weg?
Das ist aber schon sehr unreif... (Sag nicht, dass du so bist!)

x 1 #30981


T
Zitat von Santiago:
Ehrlich gesagt, würde ich mir wünschen, dass sie genauso leidet wie ich. Stattdessen hat sie schon eine Woche nach unserer Trennung mit mir abgeschlossen. Und was mache ich, ich mache mir trotz wochenlangen Kampf um sie Vorwürfe. Vonwegen hätte ich dies und das besser gemacht oder nicht gemacht. Ich weiß selbst das es nichts bringt. Aber trotzdem kommt man immer wieder daran aus und denkt dann wäre sie heute noch bei mir.



Man kann nicht wissen, ob sie nicht genauso leidet.
Schaue ich mir meine Frau an, dann sieht sie auch sehr mitgenommen aus. Stress, unsere Tochter, Vollzeit und diverse andere Dinge bringen sie bis an den Rand und lenken wunderbar ab.
Aber wehe, sie würde so zur in "" Ruhe kommen, wie ich. Dann würde ihr vielleicht auch einiges bewusster werden.

Wissen kann man es aber trotzdem nicht. Sie hat mir zumindest klar deutlich gemacht keine Hoffnung zu investieren, und sie kann nicht mehr und es gibt für sie kein zurück.

x 1 #30982


Keto
Zitat:
Wer sagt, dass meine Tochter bleiben wird? Man weiß doch gar nicht was ihr später eingebläut wird, wenn die Oma jetzt schon zu ihr sagt, der Papa ist krank.
Wieso verheimlicht man ihr denn die Wahrheit?
Ich will meine Tochter nicht zum Spielball werden lassen. So etwas muss man auch verstehen und begreifen können. So oder so wird sie später damit Probleme haben.


Na und nun?

OHNE DICH hat sie doch viel mehr Probleme.
Du kennst doch die Storys von Frauen die als Mädchen ohne liebenden Vater aufgewachsen sind....?!
Lies dich mal hier im Forum ein... knuddeln

Du hast es in der Hand was deine Tochter später über dich denken wird.
Und zu sagen, dass es jetzt schon zu spät ist und sie vor ihrem 3. Geburtstag schon mal vorsorglich allein zu lassen, wird dich GARANTIERT nicht in eine gute Vaterrolle bringen.

Reiß dich zusammen.

Zitat:
Ich lebe in der Vergangenheit, weil ich eben immer wieder daran erinnert werde, durch meine Fehler eben. Und diese will ich nicht wieder machen, daher muss ich diese Fehler mir immer wieder vor Augen halten.


Dann verhindere doch jetzt, zur Abwechslung mal, deine Fehler und reiß' dich am Riemen und plane etwas zum Geburtstag deiner Tochter.
Tauche dort für eine gewisse Zeit auf und dann irgendwann, wenn du merkst, dass du an deine Energiegrenze kommst, dann verabschiedest du dich nett von allen und gehst.

Damit zeigst du deiner Tochter, auch in diesem Alter, dass der Papa schon irgendwie, irgendwo da ist und der restlichen Sippschaft, dass du ganz gut klarkommst.

Und dann kannst du immer noch daheim zusammenbrechen und heulen.
Das gehört manchmal dazu.
Ist mir im Auto beim Pendeln zur Arbeit passiert.

...
Und dann geht es weiter. Immer weiter.

Bis deine Tochter alt genug ist und du mit ihr alle Gespräche der Welt führen kannst.

x 4 #30983


E
Zitat von TraurigeSeele:
Zitat von Sarina80:
@traurigeSeele
Wer sagt, ob deine Tochter bleiben wird? Du! Auch, wenn sie noch klein ist, braucht sie einen Vater, der um sich selbst kämpft. Sie kann noch nicht um dich kämpfen, aber sie hofft, dass du es tut. Habe Vertrauen in ihre Liebe zu dir, unabhängig von Worten anderer.
Schmerz ist keine Schande. Krankheit keine Schande. Sich hoffnungslos und am Limit fühlen ist auch keine Schande.
Nur aufgeben, dich selbst aufgeben, das wäre der größte Verrat den du an dir und deinem Kind begehen könntest. Gehe in kleinen Schritten, aber versuche zu gehen...
Sie wird nicht später automatisch Probleme haben...nur dann, wenn du dich jetzt aufgibst.



Ich mag nur um mich einfach nicht mehr kämpfen. Akut ist es jetzt gerade nicht, aber ich habe so ein Bauchgefühl, ein Gefühl, dass ich es nicht überwinden werde. Ich möchte so gerne stark sein und weiß genau, dass ich der Typ Mensch bin, der stark ist, nur leider dann stahlhart. Und genau davor habe ich Angst.

Auch wenn ich mal nicht mehr bin, öffnet es neue Türen. Ich wollte nie diesen Kampf, weil ich schon von vornherein wusste, dass er nicht gut endet.


Wer nicht ( um sich ) kämpft , der hat schon verloren . Ich denke du solltest dir unbedingt professionelle Hilfe holen .

So ein denken , kann früher oder später zum Suizid führen und soweit willst du dieses Gefühl nicht kommen lassen .

Du solltest nicht nur um dich kämpfen aber auch dich zu schätzen und Lieben lernen . Denn es ist es Wert , für deine Tochter , für dich etc .

zwinkern .

x 2 #30984


T
Zitat von Emily:
@Alex.W1992
Wenn es mal so einfach wäre...WIE merken sie das?Ich laufe keinem nach...sage nie, dass ich eine Beziehung möchte...mag es aber gar nicht, Spielchen zu spielen!Und außerdem:du findest eine Frau attraktiv, unterhaltest dich gerne mit ihr, verbringst gerne Zeit mit ihr etc. Und wenn du merkst, dass sie dich mag, bist du weg?
Das ist aber schon sehr unreif... (Sag nicht, dass du so bist!)



Vielleicht hat dieser jemand ähnliches wie Du durchgemacht?
Ich weiß nicht, ob ich, wenn ich an seiner Stelle wäre, nicht auch im Ernstfall ein Flashback bekommen würde.

#30985


Tannenbaum
Zitat von Santiago:
Ehrlich gesagt, würde ich mir wünschen, dass sie genauso leidet wie ich. Stattdessen hat sie schon eine Woche nach unserer Trennung mit mir abgeschlossen. Und was mache ich, ich mache mir trotz wochenlangen Kampf um sie Vorwürfe. Vonwegen hätte ich dies und das besser gemacht oder nicht gemacht. Ich weiß selbst das es nichts bringt. Aber trotzdem kommt man immer wieder daran aus und denkt dann wäre sie heute noch bei mir.


Danke Dir, genauso denke ich auch!

x 1 #30986


T
Ich weiß es ja nur zu gut, das ich kämpfen sollte.
Möchte auch gerne ihren Geburtstag mit ihr verbringen.

Na und wenn schon, man kann eben nicht immer gewinnen. Aber vielleicht hat die Menschheit dann mit meinem Tod etwas gewonnen. Und ich stand schon ganz kurz vor der Entscheidung. Die Hoffnung durch einer Therapie alles zu wenden, hat mich davor bewahrt.

#30987


E
Zitat von Emily:
@Alex.W1992
Wenn es mal so einfach wäre...WIE merken sie das?Ich laufe keinem nach...sage nie, dass ich eine Beziehung möchte...mag es aber gar nicht, Spielchen zu spielen!Und außerdem:du findest eine Frau attraktiv, unterhaltest dich gerne mit ihr, verbringst gerne Zeit mit ihr etc. Und wenn du merkst, dass sie dich mag, bist du weg?
Das ist aber schon sehr unreif... (Sag nicht, dass du so bist!)


Nein so bin ich nicht .. bei mir ist eher andersrum , nur bin ich ein Mann zwinkern , Ich zeige es vielleicht nicht deutlich dass Ich es will aber man spürt es , genauso spüren Sie es bei dir wahrscheinlich .

Ich mag es auch keine Spielchen zu spielen , aber meistens kann man nicht anders .. zwinkern .

Bleib einfach du selbst , irgendwann wird schon der Richtige für dich kommen . Nur ohne Stress und Druck .. Sei selbstbewusst , dann kommen Sie bei dir an .

x 1 #30988


Payne
Ja das liebe Kopfkino...
ein Lied im Radio, auf dem Weg nach Hause reicht und los geht's.
Eigentlich zwei. Zuerst Herbert Gronemeyer. Was soll das.
Da konnte ich ja noch schmunzeln und dachte. Wie passend.
Danach Phil Collins. Groovy kind of Love.
Da dachte ich dann. Das denkt er wahrscheinlich wenn er an seine neue denkt.
Oder der Anblick von zb Frost auf den Autos.
Warum mich gerade das an ihn erinnert weiß ich auch nicht so genau. Vielleicht weil wir öfter abends im Dunkeln mal nach Hause gegangen sind. Und der Frost glitzerte weiß auf den Autodächern im Licht der Straßenlaternen.
Und dann fehlt er mir.
Trotz allem.
Glaub der Winter wird nochmal übel.

x 2 #30989


S
Zitat von TraurigeSeele:
Zitat von Sarina80:
@traurigeSeele
Wer sagt, ob deine Tochter bleiben wird? Du! Auch, wenn sie noch klein ist, braucht sie einen Vater, der um sich selbst kämpft. Sie kann noch nicht um dich kämpfen, aber sie hofft, dass du es tut. Habe Vertrauen in ihre Liebe zu dir, unabhängig von Worten anderer.
Schmerz ist keine Schande. Krankheit keine Schande. Sich hoffnungslos und am Limit fühlen ist auch keine Schande.
Nur aufgeben, dich selbst aufgeben, das wäre der größte Verrat den du an dir und deinem Kind begehen könntest. Gehe in kleinen Schritten, aber versuche zu gehen...
Sie wird nicht später automatisch Probleme haben...nur dann, wenn du dich jetzt aufgibst.


Nichts da.


Ich mag nur um mich einfach nicht mehr kämpfen. Akut ist es jetzt gerade nicht, aber ich habe so ein Bauchgefühl, ein Gefühl, dass ich es nicht überwinden werde. Ich möchte so gerne stark sein und weiß genau, dass ich der Typ Mensch bin, der stark ist, nur leider dann stahlhart. Und genau davor habe ich Angst.

Auch wenn ich mal nicht mehr bin, öffnet es neue Türen. Ich wollte nie diesen Kampf, weil ich schon von vornherein wusste, dass er nicht gut endet.


Nichts da. Du hast verdammt nochmal die Pflicht für deine Tochter, für ihre Liebe zu dir, für ihre Hoffnung in dich, für deine Begleitung die sie von dir durch ihr Leben braucht, dich jetzt diesem Kampf zu stellen. Du wirst jetzt nicht aufgeben. Der Sturm mag heftig *beep*, auch, wenn du dich ihm lieber ergeben würdest, wirst du nun deine Kraftreserven mobilisieren. Aufgeben ist abgelehnt. Vollumpfänglich. Und nicht verhandelbar. Ich spreche jetzt für deine Tochter, die diese Worte noch nicht an dich richten kann.
Es mag jetzt alles düster für dich erscheinen, aber es wird nicht düster bleiben sondern wieder hell werden. Zeige deiner Kleinen, dass man auch durch ein dunkles Tal gehen kann und auch Schmerz Stand halten kann. Das ist nämlich das Leben.

x 2 #30990


A


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