Kerstin_2016
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WOW...deine Worte sind so verständlich für mich.
Trauer, grämen..ein wenig ja.
Jedoch ging es auf der Weihnachtsfeier letzte Woche schon los. Sie hat mich zutiefst verletzt...dennoch habe ich genau in diesem Moment verstanden: Ich brauche ihr Verständnis nicht, um mich zu leben. Ein Satz von ihr und mein Horizont wurde klar.
Drei Tage später bekam der Horizont sogar Farbe;) Sie wollte mir in einer vergangenen Situation meine Verantwortung für mein Kind absprechen, weil es ihre Verantwortung gewesen wäre. Ich habe ihr noch nie so klipp und klar gesagt, mit vollem Selbstbewusstsein, das es meine Verantwortung ist und bleibt und sie zehnmal anderer Meinung sein kann, ich aber nicht von meinem Standpunkt abweichen werde.
Diese beiden Situationen haben ausgereicht, dass ich wusste: Es wird scheppern, sie spürt, dass ich ein Stück weit die Abhängigkeit durchtrennt habe. Sie kann mit der Veränderung nichts anfangen...
und seit gestern ...bin ich befreit. Ich bin über Nacht bei mir angekommen, es ist noch zart, gedeiht noch...aber ich werde es nicht aufhalten.
Das war....hallo wach.... als wäre ich aus nem Koma erwacht. Und jetzt fange ich an zu lernen, selbständig zu werden in dieser Beziehung.
Und wie in einem echten Koma -Fall (bitte entschuldigt den vergleich)...muss ich vieles neu erlernen.
Ich kenne diesen Weg nicht. Ich weiß nicht, ob das "Abgrenzen" und "Lösen" von der Mutter ist....aber es fühlt sich richtig an.
Ich werde sicherlich auch ihr gegenüber nicht immer die richtigen Worte wählen oder zu sehr mit dem Kopf durch die Wand wollen...aber auch das werde ich lernen.
Edit
Zitat:Und ich klammere nicht an meinen Kindern.
Sie nennt es eine zu lockere Erziehung. Ich würde mir immer wieder auf der Nase rumtanzen lassen.
Ich nenne es: Eigene Erfahrungen machen lassen, daraus lernen und ich bin da, wenn was schief geht.
