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Wie kann ich loslassen? Es tut so weh!

Ehemaliger User

16.02.2002 00:47 • #1


Ehemaliger User


Hallo gipsy!
Ich kann Dir das alles sehr gut nachempfinden, bin auch in der Situation, mein halbes Leben "verloren" zu haben (wenn Du Lust hast, kannst Du  meine Geschichte ja mal lesen...).
Du bist jetzt schon einen Schritt weiter als ich, hast gemerkt, wie die Zeit wirkt oder eben nicht und Du hast gesagt, Du bist in Therapie. Darüber denke ich schon eine ganze Weile nach und ich hab den Schritt bisher nicht gewagt, weil ich auch nicht weiß, wie man da den richtigen Ansprechpartner findet, es gibt so viele Psychologen aber wer kann einem da helfen?????
Liebe Grüße,
sadlisa

16.02.2002 13:44 • #2



Wie kann ich loslassen? Es tut so weh!

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Ehemaliger User


Hallo sadlisa,
ja ich bin schon einen Schritt weiter wie Du. Aber es hat mich sehr viel Überwindung gekostet diesen Schritt zu tun.
Ich persönlich kann jedem nur raten, so was nicht alleine durchzustehen. Meine Therapeutin hilft mir sehr beim aufarbeiten. Die Adresse habe ich über meinen Hausarzt erfahren, der auch gleich einen Termin vereinbarte. Alleine hätte ich diesen Schritt nicht so schnell gewagt. Und meinem Hausarzt hab ich natürlich auch meine ganze Situation geschildert. Man hat es mir ja eh angesehen wie schlecht es mir ging. Hatte auch noch das Glück eine weitere Super-Therapeutin während meiner Kur zu haben. Dachte zuerst auch was soll ich in einer psychosomatischen Klinik a la Klapsmühle. Aber dem war nicht so. Ich kann Dir nur raten, wage den Schritt, besprich Dich mit Deinem Arzt. Alles Liebe und Gute Gipsy41

16.02.2002 14:37 • #3


Ehemaliger User


hi gipsy41,
weist du das was dir passiert ist, ähnlich gings mir. nach meiner trennung von meiner frau war es das gleiche unsere bekannten meinten auch wieso ihr, ihr seid doch das traumpaar. es hatte keiner eine andere beziehung. weil das war das gute ehrlich waren wir immer zu einander. aber ich dachte das kann nicht sein was mache ich allein. keiner mehr da wenn man nach hause kommt. ich dachte ich falle in ein bodenloses loch. dazu kam noch das die jüngste gerade in die schule gekommen ist. die war auf mich total fixiert. übrigens heute noch sagt zumindest meine ältere tochter, den goße kann ich sie nicht nennen. sie meint der apfel fällt nicht weit vom stamm. naja ein jahr später wurde sie in der schule zurückgesetzt da sie es seelisch nicht verkaftete. denn sie blieb natürlich bei meiner frau. wir haben aber viel gemeinsam unternommen. bis dahin war ja noch alles mit meiner frau ok. aber wie es im scheidungskrieg so nun mal ist. es fängt der kleinkrieg an. und die probleme ich strudelte auf grund dessen in ein großes finanzloch. und konnte die kinder nicht mehr so oft sehen weil ich kaum das geld für benzin hatte denn zwischen meinem damaligen wohnort und dem meiner kinder lage eine von strecke 90 km. und das merkten natürlich auch die kinder. und da begann bei mir die eigentliche kriese, denn ich habe meine kinder sehr lieb, bin auch stolz auf sie. jedenfall habe ich dann irgendwann später auf eine anzeige geschrieben und es hat auf den ersten bilck gefunkt. sie hatte 3 kinder. nun gut dachte ich kein problem, mit kindern kam ich gut aus. sie waren auch in dem alter wie meine zwei, wir haben urlaub gemeinsam gemacht, also vw-bus gemietet und ab. wunderschöne ferien.
das ging so ungefähr 5jahre das jüngste kind von ihr wird größer kommt in der schule nicht so richtig voran trifftet ab aber nicht weil er dumm war, sonder nur stinkend faul und meine abschnittsgefährtin für ihn abends wenn sie von arbeit kam die hausaufgaben gemacht hat für den jungen. da bin ich des öfteren ausgerastet, aber weil ich gesehen habe das sie sich kaputt macht und er sich ins fäustchen lacht. und irgendwann es war jedenfalls mein geburtstag. wir haben früh gemeinsam gefrühstückt, gemeinsam beim chin. mittag gegessen, danach muste ich zur arbeit(theater) war um
22 uhr wieder zu hause und sie war nicht da. nun gut dachte ich sie wollte noch zu einer freundin, hatte sie mir gesagt. aber als sie um 1 uhr nachts noch nicht da war wollte ich ins bett, da fand ich den abschiedsbrief. sie habe sich vor 4tagen in einen gemeinsamen bekannten verknallt, und skorpionfrauen (denn meine exfrau war auch skorpion) machen keinen rückzug. da war ich am boden. kreislauf, planloses umherlaufen,habe dinge gemacht das man mich von der arbeit nach hause geschickt hat weil sie es nicht verantworten konnte, um das mir nichts passiert. da habe ich einen ortswechsel zu einer guten bekannten nach bregenz gemacht (1 woche) die ich von den festspielen kannte und sie hat mir die augen geöffnet, zwar war ich anschliesend nicht geheilt es schmerzte immer noch aber sie hat mir die wirren gedanken in einzelne schachteln gelegt und ich brauchte nur noch (klingt jetzt leicht) die entsprechende schachtel für mich allein aufzuräumen. zu erst habe ich mir meinen jugendtraum wieder erfüllt(mein motorrad).
und das mir die arbeit riesigen spass macht.
auf jedenfall hat sie zu mir gesgt wenn du anderen menschen einen rat geben kannst ohne an eigene probleme denken zu müssen, dann bist du wieder reif für eine beziehung.
vor allem aber bin ich von niemanden abhängig und das meine ich spez. für dich schau nach vorn, gute sachen mit deinem ex behälst du sowie so. vieleicht ist ein ortswechsel also raus aus dem vertauten gar nicht so schlecht, denn vieles ist in der gegend was dich an deinem mann errinnert. mir geht es nach den umzügen prima. wenn ich zu meinen kinder nach berlin komme verspür ich gar nicht für meine exfrau obwohl sie immer noch solo ist hat aber einen freund und für die andere habe ich auch keinerlei gefühle mehr obwohl ich an schöne sachen gern mich erinnere.
das mal von mir an dich weil ich denke ich habe es irgendwie so ähnlich gehabt.
ist übrigen das erste mal das ich meine lebensgeschichte so erzähle.    nun gut kannst mir ja mal deine meinung zu dem eben geschriebenen erzählen.
ich find dich echt prima.

man sieht sich im chat
hansi-56

21.02.2002 03:16 • #4


Ehemaliger User


Hallo Hansi-56,
komme erst jetzt zum antworten. Was war das heut mit, kurz da im Chat und dann wieder weg?
Zuerst mal herzlichen Dank für Deinen Beitrag auch das Du mir Deine Lebensgeschichte erzählt hast. Es gehört schon viel Mut dazu das vor fremden Menschen auszubreiten.
Aber nur dadurch kann man sich gegenseitig helfen.
„Ehrlich“, ja das waren wir, eigentlich die ganzen Jahr auch immer miteinander. Deshalb war es für mich so ein Schock, das er bei der Trennung dann nicht ehrlich zu mir war. Ich glaube es wäre ein klein wenig leichter oder einfacher gewesen mit der Situation dann klarzukommen.
Dieses bodenlose Loch, diese Einsamkeit, diese Verlorenheit, dieses „ich schaff das nicht allein“ all das war ganz ganz schlimm bzw. ist jetzt mitunter auch noch sehr schlimm. Und wenn Kinder im Spiel sind dann ist es extrem.
Ich kann deine Gefühle verstehen, auch mir gings so , da war Wut über Trauer über Haß alles vertreten. Ich war zu nichts mehr fähig. Schlimm war es auch in meinem Job. Ich kann heut sagen ich war anwesend aber nicht leistungsfähig. Habe aber einen sehr guten Chef und ne super Kollegin die während dieser harten Zeit meine Arbeit quasi mitgemacht hat.
Viel Abstand hat mir dann meine Kur gebracht.
Das mit den wirren Gedanken in einzelne Schachteln legen find ich gut.
Von niemanden abhängig zu sein ist nicht so einfach. Bin ein Familienmensch, aber es ist nur so dass die Familie auch manchmal erdrücken kann.  Die Hilfe die ich während meiner schlimmen Phase von meiner Familie hatte war riesig. Dafür bin ich dankbar. Hilfe in jeder Hinsicht, auch auf finanzielle Art. Nur sollte der Abstand jetzt etwas größer werden. Ortswechsel kommt überhaupt nicht in Frage. Habe ein Haus, das Thema kann ich abhaken.
Mir reicht schon mal ab und zu ein kleiner Ortswechsel und wenn es nur ein WE ist.
Ich danke Dir nochmals, dass ich Deine Geschichte erfahren durfte. Ich hoffe wir hörn uns im Chat wieder. Ich find Dich super super nett.
Gipsy 41

21.02.2002 17:38 • #5


Ehemaliger User


Hallo Hansi-56,
komme erst jetzt zum antworten. Was war das heut mit, kurz da im Chat und dann wieder weg?
Zuerst mal herzlichen Dank für Deinen Beitrag auch das Du mir Deine Lebensgeschichte erzählt hast. Es gehört schon viel Mut dazu das vor fremden Menschen auszubreiten.
Aber nur dadurch kann man sich gegenseitig helfen.
„Ehrlich“, ja das waren wir, eigentlich die ganzen Jahr auch immer miteinander. Deshalb war es für mich so ein Schock, das er bei der Trennung dann nicht ehrlich zu mir war. Ich glaube es wäre ein klein wenig leichter oder einfacher gewesen mit der Situation dann klarzukommen.
Dieses bodenlose Loch, diese Einsamkeit, diese Verlorenheit, dieses „ich schaff das nicht allein“ all das war ganz ganz schlimm bzw. ist jetzt mitunter auch noch sehr schlimm. Und wenn Kinder im Spiel sind dann ist es extrem.
Ich kann deine Gefühle verstehen, auch mir gings so , da war Wut über Trauer über Haß alles vertreten. Ich war zu nichts mehr fähig. Schlimm war es auch in meinem Job. Ich kann heut sagen ich war anwesend aber nicht leistungsfähig. Habe aber einen sehr guten Chef und ne super Kollegin die während dieser harten Zeit meine Arbeit quasi mitgemacht hat.
Viel Abstand hat mir dann meine Kur gebracht.
Das mit den wirren Gedanken in einzelne Schachteln legen find ich gut.
Von niemanden abhängig zu sein ist nicht so einfach. Bin ein Familienmensch, aber es ist nur so dass die Familie auch manchmal erdrücken kann.  Die Hilfe die ich während meiner schlimmen Phase von meiner Familie hatte war riesig. Dafür bin ich dankbar. Hilfe in jeder Hinsicht, auch auf finanzielle Art. Nur sollte der Abstand jetzt etwas größer werden. Ortswechsel kommt überhaupt nicht in Frage. Habe ein Haus, das Thema kann ich abhaken.
Mir reicht schon mal ab und zu ein kleiner Ortswechsel und wenn es nur ein WE ist.
Ich danke Dir nochmals, dass ich Deine Geschichte erfahren durfte. Ich hoffe wir hörn uns im Chat wieder. Ich find Dich super super nett.
Gipsy 41

21.02.2002 17:39 • #6


Ehemaliger User


19.08.2002 23:48 • #7


Ehemaliger User


Hallo,
wie im wirklichen Leben, erscheinen einem hier viele leute bewundernswert, weil sie es möglicherweise leichter haben, über eine trennung hinwegzukommen.
Du hast - wie ich - leider die härtere Variante: große Liebe , lange Ehe, Kinder.

- auch ich habe lange nicht die Wirklichkeit wahrhaben wollen..." das kann doch alles nur ein schlechter Film sein".., auch mir sagte sie wiederholt, sie käme nicht zurück und die Liebe sei vorbei. Über ein Jahr habe ich gekämpft, mußte mitansehen, wie sie Spaß mit ihrem neuen Lover hatte und mir gegenüber cool und verletzend war..
-leider war über unser Kind auch immer wieder ein kurzes Wiedersehen und kurze heftige Streits dabei...
- dann ein ewiger Rosenkrieg um Unterhalt, Vermögen usw., der noch nicht abgeschlossen ist (denn nach einem Jahr wollte sie sich nachträglich ihre Selbstverwirklichung auch noch finanziell versüssen)...

Aber letztlich sickert die Erkenntnis irgendwann durch:
- es wird nix mehr
- schade um die vertane Zeit und die Kraft des Kämpfens
- der ehemalige Partner ist einem so fremd, daß man sich fragt, "was fand ich an dem nur so toll ?"

Du wachst auf einmal wie im Auge eines Tornados auf und denkst:
- irgendwie ist dein neues Leben trotz aller neuen Schritte fade, irgend etwas fehlt
- rund um dich herum tost die Erfolgsgesellschaft, alle irre gut drauf und erfolgreich.....?
- und in deiner neuen Wohnung ist es zwar schön, aber irgendwie oft so furchtbar still...

Aber irgendwann geht es mit ganz kleinen Schritten weiter und du kommst wieder bei dir an, merkst, wie sehr du dich verbogen hattest...und es wird dir klar, daß der ganze Prozeß noch viel länger dauern wird als gedacht.

Aber es geht weiter und irgendwann wirst du auch wieder jemanden finden, der besser zu dir passt, da bin ich mir sicher.

Viele Grüße und Kraft

Mick

PS. bei waren es 16 Jahre Ehe. Jetzt ist es schon 1,5 Jahre her

20.08.2002 08:50 • #8


Ehemaliger User


Hallo Mick

Danke, das du mir geschrieben hast.
Hab gestern Abend, bzw. letzte Nacht noch im Bett gesessen und hab geheult. Dieser Rückblick in die Vergangenheit hat mich sehr aufgewühlt.
Wir hatten wirklich auch eine schöne Zeit und es tut weh, das das alles vorbei ist. Natürlich ist es so, das sich im Laufe einer langen Partnerschaft viele Gewohnheiten einschleichen und der Alltagskampf trägt auch nicht gerade dazu bei, das die Gefühle immer gleich sind.
Aber das ist doch noch lange kein Grund alles so wegzuwerfen.
Das, was mich am meisten fertig macht ist, die Art und Weise, wie er sich von mir getrennt hat. Und wenn ich anfange davon zu reden, versteht er nicht, warum ich so ein Theater um die Trennung mache. Zu Anfang hat er mir gesagt, wir könnten ja Freunde bleiben und er wäre ja nicht aus der Welt. Wenn ich Probleme hätte - technisch, handwerklich oder finanziell - wäre er sofort da und würde mir helfen. Das ist auch so, aber was nützt mir das. Davon habe ich ihn nicht zurück und bin doch alleine.
Auch wir kommen wegen der Kinder immer wieder mal zusammen. Sie lieben ihren Papa und er liebt sie. Mein Mann ist auch sehr großzügig, was das Geld angeht. Er kann zwar wegen seiner hohen Schulden nicht viel Unterhalt zahlen, aber er gibt mir immer Geld, wenn ich was für die Kinder brauche oder wenn sie einen Wunsch haben rufen sie ihn an. Er unternimmt auch oft was mit ihnen.
Es ist ja auch so, das ich immer noch in der gleichen Wohnung wohne. Wir sind vor 18 Jahren hier eingezogen, die Kinder sind hier großgeworden, meine Eltern wohnen nur 3 Minuten zu Fuß entfernt, so das die Kinder jederzeit hin und her können. Außerdem kann ich hier tun und lassen was ich will und deshalb möchte ich nicht umziehen, aber leider sehe ich ihn gelegentlich, wenn er zur Arbeit geht oder Feierabend hat.
Aber ich versuche die Kontakte so kurz und so wenig wie möglich zu halten, obwohl ich ihn am liebsten ständig sehen würde und ihn bitten möchte, zu mir zurück zu kommen.

Ich habe bis vor kurzem ständig Baldriantropfen nehmen müssen, um diesen Schmerz überhaupt aushalten zu können. Dabei hab ich es aber übertrieben und zuviele genommen, zeitweilig zwei! Flaschen an einem Abend, so das sich die Wirkung umkehrte und ich statt ruhig immer aufgedrehter und agressiver wurde. Zwei mal hatte ich sogar einen blackout. Jetzt habe ich die Baldrian weggekippt. Ich habe keine mehr im Haus.

Wie hast du es denn geschafft darüber weg zu kommen. Ich versuche schon viele Dinge, aber irgendwie will mir das nicht so recht gelingen.
Meine Psychotherapeutin sagte mir letzten Donnerstag, das ich viel Geduld mit mir selbst brauche. Aber die habe ich nicht. Das alles geht mir viel zu langsam. Ich möchte endlich diesen unerträglichen Schmerz nicht mehr fühlen müssen.

Ich hoffe, das ich mich irgendwann wieder einem Mann öffnen und lieben kann. Aber ich habe für mich entschieden, erst einmal alleine zu bleiben und erst mal zu lernen, allein zu leben. Auch wenn mir das sehr schwer fällt. Wie du ja sicher gelesen hast, bin ich direkt von meinen Eltern aus in eine Beziehung übergewechselt, ohne zu lernen, wie es ist allein zu leben. Mein Mann im übrigen auch, aber der hat sich ja wieder ins gemachte Nest gesetzt. Er wird wahrscheinlich nie erwachsen. Er ist und bleibt ein großes Kind. Aber das ist ja jetzt seine Sache.

Hast du jetzt eigentlich gar keinen Kontakt mehr zu deiner Ex Frau? Und wie alt ist dein Kind? Hast du denn Kontakt zu deinem Kind?

Na ja, vielleicht hör ich ja mal wieder was von dir. Würde mich sehr freuen. Aber jetzt möchte ich mir doch noch einige andere Beiträge durchlesen.

Bis bald Wolfsfrau 1963

20.08.2002 20:24 • #9


Ehemaliger User


Liebe Wolfsfrau 1963,
manchmal ist es doch eine Fügung des Schickssals. gerade heute habe ich auch meine Geschichte ins Forum geschrieben. Nur nicht so ausführlich wie du. dennoch habe ich beim Lesendeiner Geschichte gedacht das gibt es doch nicht, soviel Ähnlichkeiten konnte ich entdecken. dir möchte ich nun auch genauer in meine geschichte einweihen, denn du kannst es nachempfinden. Also bei mir wars auch die erste und bisher einzige große Liebe. ich war grad einen Monat 18, stand kurz vorm Abi, da hab ich ihn in einer kneipe (er bediente da) kennengelernt. er war so charmant und erfahren, so unaufdringlich. Er war 5 jahre älter, ganz sachte hatte er mir den Kopf verdreht, so sehr dass ich mein ganzen Leben nur noch für ihn da sein wollte. ich lies meine zukunft ausser Acht., baute ein gutes Abi, aber anstatt zu studieren (da hätte ich wegziehen müssen), begann ich gleich einen Ferienjob in einer großen Firma. Mit dem Geld dass ich dort verdiente, richteten wir uns im Herbst desselben Jahren unsere erste gemeinsame Wohnung ein. Mein Mann(damaliger Freund)  begann in derselben Zeit am Bau als Hilfsarbeiter, da er in der Kneipe nun nicht mehr arbeiten wollte. In den nächsten 4 jahren passierte folgendes : 1. Ich begann nach 2jähriger vergeblicher lehrstellensuche eine Ausbildung, 2.mein Mann machte als Altlehrling nochmal eine neue Ausbildung.3.wir zogen um in eine größere Wohnung, 4.ich wurde schwanger, 5.wir heirateten, 6.ich bekam das Kind, 7.ich beendete erfolgreich meine Ausbildung. Wegen des Kindes mussten wir nochmal in eine größere wohnung ziehen. In diese zeit fiel ungefähr die Grenze im Osten und kurz darauf
musste mein Mann beruflich nach Sachsen. Anfangs hies es noch es wäre nur für kurze Zeit. Aus dieser kurzen Zeit wurden dann fast 5 Jahre, in der wir eine reine Wochenendehe führten. da hatten wir dann auch unsere erste große Krise. Auch wir hatten von Anfang an Probleme wegen des Geldes. Mein Mann konnte überhaupt nicht damit umgehen. obwohl ich ziemlich schnell den paierkram übernahm, konnte ich dennoch nicht verhindern dass mein Mann sich mehr leistete als wir uns leisten konnten. Er wollte immer alles haben und zwar sofort, also kaufte er dies und das auf Raten und das läpperte sich schnell zusammen. der größte Posten war immer das Auto und wenn dann noch ein Unfall dazukam, usw.
Also du kennst das sicherlich. Irgendwie überwanden wir dennoch die Krise. Es ging wieder gut zwischen uns, wir zogen nochmal um in eine billigere Wohnung, ich wurde sechs Jahre nach unserer Großen endlich noch mal schwanger (schon lange wünschten wir uns ein zweites Kind, teils gabs deshalb auch Probleme - unfruchtbar?). Mein Mann begann wieder hier zu arbeiten. Unser 2. Mädchen wurde geboren und obwohl er es heiss und innig liebte, kränkte es ihn dennoch dass es nochmal ein Mädchen war. Wir verstanden uns gut und beschlossen deshalb uns gemeinsam ein mit Staatsgeld bgefördertes kleines Reihenhäuschen zu kaufen. Obwohl ich wusste dass finanziell dann nichts mehr schiefgehen darf. ich dachte noch was du in 12 Jahren geschafft hast, dass geht nun auch (nämlich die Finanzen zusammenzuhalten). ich begann ziemlich bald nebenbei geringfügig dazuzuverdienen. Und mein Mann arbeitete am Wochenende auch oft nebenbei. Dann kam das erste Problem: Finanziertes Auto Totalschaden. die Bank gab uns wegen der Baufinanzierung nicht mal mehr einen kleinen Kredit um das neue Auto anzuzahlen, was wir wiederrum finanzieren mussten. Durch meine Mutter konnten wir es dann doch managen.
Zweites Problem: Mein mann arbeitet am Bau, wurde arbeitslos. das geld vom Arbeitsamt reichte hinten und vorne nicht. Obwohl wir wussten dass er im Frühjahr wieder eingestllt würde, mussten wir versuchen die Finanzlücke bis dahin zu überbrücken, also kam ich auf die fatale Idee meinem Mann einen Job in einer Disco anzubieten. er konnte sofort als Ausschank dort anfangen. das Geld stimmte, er wurde am Bau wieder eingestellt, aber er wollte trotzdem nebenbei dort weiterarbeiten. Am Anfang wars ja o.k. wir konnten das Geld ja gebrauchen, konnten uns mal wieder was leisten. Aber irgendwann im Laufe des jahres wurde ihm dieser Job immmer wichtiger. Lange rede kurzer Sinn. er lernte dort eine 18jährige kennen, wegen der er mich, das Haus und die Kinder Anfang des Jahres verlies. er benimmt sich aber nicht so nett zu mir und den Kindern. Er hat wohl eine Menge Schulden, vor allem handyschulden, leistet sich aber dennoch ein Auto, eine Wohnung mit seiner Tussi und zahlt weiterhin(wie lange noch) das Haus. Unterhalt den er noch drauflegen müstte, zahlt er wies ihm gefällt, mal gar nicht, mal mehr mal weniger.
Heut z.B. war er da und in null Komma nichts hatten wir den schönsten Streit. Ich kanns einfach nicht ertragen. Krieg Magenschmerzen, allein schon wenn ich weiss er kommt. Ich hab Depressionen, bin neidisch auf ihn und sein neues Glück. Natürlich sitz ich hier im Haus, aber das hätte unsere gemeinsame Zukunft sein sollen.
Ich weiss dass es sinnlos ist ihm nachzutrauern, aber ich kann die 16 gemeinsamen jahre nicht so einfach wegwischen. ich begreifs nicht, bin enttäuscht und zutiefst gedemütigt. was habe ich alles für ihn geopfert und getan. Und nun werd ich wegen einer jüngeren einfach zum Alteisen geworfen. Die ERinnerungen schmerzen unendlich. Fotos, feste sind ein Albraum für mich ohne ihn. Ich komm mir vor wie beim Spierutenlaufen wenn ich durch unseren Ort gehe. Ich  glaub mir war eine schlechte Ehe noch lieber als gar keine. Manchmal sehne ich mich nach ihm, aber nicht so wie er in letzter Zeit war, sondern so wie früher. Kennst du das?
Endlich eine Leidensgenossin. danke.

20.08.2002 21:16 • #10


Ehemaliger User


Hallo Wolfsfrau 1963,
mein Antwortschreiben an dich strotzt so von Rechtschreibfehlern, weil mal wieder die Schreibwut über mich gekommen ist. ZUr selben Zeit als ich dir antwortete hast du mir geantwortet. Vielen Dank. Ich vermute so eine Art Seelenverwandschaft.
Viele liebe Grüße Petra

20.08.2002 21:36 • #11


Ehemaliger User


halllo wolfsfrau,
unser kind wird jetzt 12. er ist leider durch diese 16 monate sehr ernst geworden und er lebt bei meiner ex. sie hatte sich anscheinend damals sehr gut auf die trennung vorbereitet, denn es ging alles ratzfatz, weg war die familie, weg war das kind, mir blieb die hausauflösung, der scherbenhaufen und das gutemienemachen in einem neuen job.

aber irgendwie bin ich durch dieses ganze chaos durchgekommen, mit hilfe guter freunde, eines eisernen willens, einer todo-liste und einer befreundeten therapeutin.

Aber man kann nichts abkürzen. es dauerte bei mir 1 jahr, bis ich loslassen konnte, ein weiteres halbes jahr, um mich langsam von den schuldgefühlen (habe versagt, was habe ich falsch gemacht....) zu befreien und die realität zu sehen.

Parallel lief (läuft) über ein jahr ein scheidungs-rosenkrieg, denn plötzlich möchte sie als berufstätige (die wg. eines anderen mannes ging) auch noch unterhalt für sich.....

Aber auch das wird vorbeigehen.

Was länger dauert, ist, wieder den glauben an sich selbst finden, die lebenszuversicht, also aus dem "auge des tornados" wieder ins leben zu gehen und auch wieder offen für eine neue beziehung zu sein.

dir alle kraft der welt....

mick

21.08.2002 08:14 • #12


Ehemaliger User


Hallo Mick

Es hat mich etwas getröstet, zu wissen, das es irgendwann einmal besser wird.

Das du es inzwischen "geschafft" hast, deine Ex loszulassen, freut mich. Sie hat dir ja auch sehr übel mitgespielt und tut es ja noch. Es ist eine bodenlose frechheit von ihr, auch noch Unterhalt von dir zu verlangen, obwohl sie berufstätig ist und sie es ja war, die dich verlassen hat. Ich hoffe, das du die Kraft findest, das auch noch durchzustehen.

Du hast gesagt, das man nichts abkürzen kann. Sicherlich hast du recht, aber ich möchte zumindest versuchen, das die seelischen "Abstürze", nicht mehr so extrem lang und heftig sind.

Wie ich schon gechrieben habe, bin ich in psychotherapeutische Behandlung.
Ich habe mich für den Herbst bei zwei Kursen in der Volkshochschule angemeldet. Einmal zum orientalischen Tanz (Bauchtanz), hatte ich jahrelang gemacht, aber vor 5 Jahren damit aufgehört und will jetzt wieder damit anfangen. Der zweite Kurs ist autogenes Training. Habe ich auch vor einigen Jahren gemacht, brauche aber wieder mal eine Anleitung.
Bin aber auch sonst viel unterwegs. Meistens mit meiner Freundin. Ich habe mich auch noch einer Frauengruppe angeschlossen, die in unserer heimischen Tageszeitung annonciert hatte. Wir treffen uns regelmäßig alle 14 Tage in angemieteten Räumlichkeiten und machen was uns Spaß macht. Aber wir gehen auch mal gemeinsam zum Essen oder Tanzen.
Außerdem bin ich auch noch viel mit meinen Eltern und meiner Schwester und meinem Bruder (beide verheiratet) zusammen. Meine Familie unterstützt mich sehr. Und natürlich sind da auch noch meine Kinder, die ich über alles liebe und auf die ich unglaublich stolz bin. Sie geben mir die Kraft weiter zu machen.
Auch habe ich tolle Arbeitskolleginnen, bei denen ich mich hin und wieder darüber auslassen kann. Sie hören geduldig zu und trösten mich dann oder versuchen mich wieder aufzumuntern, was ihnen meistens auch gelingt.

Alle, die mich kennen sagen, das ich schon etwas weiter gekommen bin, mit der Trennungsverarbeitung, auch wenn ich das nicht so empfinde, weil ich meine das die Gefühle immer noch die gleichen sind. Aber ich habe in meiner Umgebung gute Beobachter und wenn die das unabhängig voneinander sagen, müßte ich das ja eigentlich glauben.

Heute war mein Mann in seiner Mittagspause mal kurz hier, um mir Geld für die Schulbücher zu bringen, die ich nächste Woche kaufen muß. Bei uns sind ja bis ende nächster Woche noch Ferien. Ich habe mich ihm gegenüber aber sehr kurz und kühl verhalten. Und als er mich fragte, ob noch irgendetwas sei (das fragt er immer), hab ich nur mit einem knappen "nein, es ist alles in Ordnung" geantwortet. Das kennt er nicht von mir. Bisher war es meistens so, das ich ihn irgendwas persönliches gefragt habe oder durch Tränen, Vorwürfen und Schreierei ihn dazu bringen wollte zu mir zurück zu kommen. Aber das tue ich nicht mehr. Vielleicht bin ich ja doch tatsächlich schon weiter, nur ich bemerke es noch nicht so.
Wäre ja schön.

Na ja, aber das Forum hilft mir ja auch dabei.

Ich danke dir auf jeden Fall für dein interesse an meinem Kummer und wünsche dir, das du den Rest auch noch schaffst.

Viele liebe grüsse Wolfsfrau

ps: Ich habe einen Spruch, der mir manchmal hilft.
    " Jedes Ende ist ein neuer Anfang. "    

22.08.2002 16:57 • #13


Ehemaliger User


Hallo, ihr Lieben

Ich hab heute einen Absturz. Bin völlig fertig. Bin nur am heulen.
Er war heute kurz hier für eine Unterschrift, die er brauchte.
Leider bin ich heute seit dem aufstehen schon so mies drauf.

Als er dann eben hier war, hab ich ihm dummerweise wieder persönliche Fragen gestellt...nach seiner Tussi und so. Er behauptet ja immer noch, es wäre "nur" eine reine Freundschaft und er würde nur bei ihr wohnen wegen der Finanzen, er hätte aber nichts mit ihr. Und was die Leute sagen wäre ihm egal und ihr anscheinend auch.
Ich habe ihm gesagt, das ich ihm nicht glaube, da er mich in den letzten zwei Jahren ja nur noch belogen hat. Ich sagte ihm, das er sobald er den Mund aufmacht ja doch nur lügen würde. Da war er doch tatsächlich beleidigt.
Als er weg war bin ich ins Schlafzimmer und hab geheult.

Dann hab ich ihm eine sms aufs Handy geschickt.
Ich hab geschrieben: "Ich wünschte, ich hätte dich nie kennen gelernt. Ich wünschte, ich hätte dich nie geliebt. Dann würde das jetzt alles nicht so weh tun."
Ich erwarte von ihm keine Antwort darauf. Hat er bis jetzt auch noch nicht.

Jetzt bereue ich es aber diese sms geschrieben zu haben. Ich wollte doch ihm gegenüber so stark sein und ihm nicht mehr zeigen wie sehr ich unter der Trennung und seinem Verhalten leide.

Aber ich liebe ihn doch immer noch so sehr und ich vermisse ihn...und schon wieder bin ich am heulen. Es tut immer noch so weh. Und das nach 7 Monaten.
Aber  Mick  hatte mir ja geschrieben, das man nichts abkürzen kann, aber das es irgendwann wirklich besser wird. Ich hoff's so sehr. Leider bin ich auch nicht sehr geduldig.
Das schlimme ist, das ich ihn immer noch zurück haben will. Ich bin noch nicht so weit, das ich sagen könnte, das ich ihn nicht wieder haben wollte.

Manchmal scheint mir alles so sinnlos zu sein, ohne ihn. Das ganze Leben. Aber dann denke ich wieder an meine Kinder. Sie brauchen mich.
Und manchmal stelle ich mir vor, mein Mann wäre tot, denn dann könnte ich ihn auch nicht zurück holen. Nur da gibt es einen Unterschied...man braucht dann nicht mit dem Verrat einer Liebe fertig zu werden, wie das bei einer Trennung der Fall ist.

Ich bin immer noch deprimiert und verzweifelt und würde am liebsten meinen Mann anrufen und mit ihm sprechen. Doch worüber?  Ich möchte ja doch nur eins...das er zu mir zurück kommt und mich wieder liebt. Aber genau das wird er nicht tun.

Warum hab ich eigentlich wieder diesen Absturz? Es ging mir doch jetzt einige Tage einigermaßen gut?!
Ich bin wütend über mich selber, das er mich heute so aus der Ruhe bringen konnte. Ich hoffe, ich hab mich beim nächsten mal wieder mehr unter Kontrolle.

Leider muß ich heute Abend noch weg. Zur Versammlung meines Vereins. Bin dort Schriftführerin. Mein Mann ist auch Vereinsmitglied, aber er ist nur selten da. Wird wahrscheinlich auch heute nicht da sein. Hoffe ich.
Aber so wie ich mich heute fühle, würde ich am liebsten zu Hause bleiben, aber das geht nicht. Na ja, vielleicht auch besser so. Würde sonst doch nur wieder grübeln und heulen.

Ich hatte mir  Feechen's  Zeilen  "Neue Kräfte"  in einer schönen Computerschrift ausgedruckt und das Blatt an die Wand geheftet. Und während ich dies hier schreibe, lese ich mir "Neue Kräfte" immer mal wieder durch. Es macht mir wieder Mut, weiter zu machen und nicht aufzugeben.

Ich hoffe, ich überstehe dieses Tief.

Bis bald Wolfsfrau 1963




 

24.08.2002 15:12 • #14


Ehemaliger User


Liebe Wolfsfrau-1963,
wie gern würde ich dich jetzt in den Arm nehmen. Meine starke Stütze der letzten Tage. Wie gut ich dich verstehen kann. Auch ich hab schon mal gemeint mit mir würde es aufwärts gehen, ich hab Stärke entwickelt, es ihm gezeigt. Und plötzlich kam dann dieses Loch und ich? Ich bin voll reingefallen, ganz tief ist es. Und ganz schwer wieder rauszukommen, ohne Schürfwunden schon gar nicht. Wie ich erzählt hab gehe ich ja alle vier Wochen zur Therapeutin und mir gings immer besser, am Anfang, war voller Euphorie, wie stark ich bin und was ich alles durchziehe und wie guts mir doch nun geht ohne ihn, und er es doch gar nicht wert wäre, usw. Und dann? Dann wars wie bei dir. Er kam mal wieder und mit einem Mal brach ich zusammen, die Kraft war weg, die Energie war weg und am liebsten hätte ich mir einen Strick genommen. Ich hatte auf einmal das Gefühl alles wär sowieso sinnlos. Es wird nie wieder gut. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, ich will nur dass er da ist und  mich in den Arm nimmt und tröstet. Niemand ist da, keiner kommt zum Trösten, alle meinen langsam müsste der Alltag nun einkehren, schließlich ists ja schon fast ein dreiviertel Jahr her und nun ist genug mit Jammern und Traurigsein. Keiner versteht mich oder will mich verstehen, denk an die Kinder heisst es. Und dann denkst du an die Kinder und fragst dich gleichzeitig wer denkt an dich. Niemand. Niemand sagt denk an sie, hilf ihr, fang sie auf und tröste sie. Und natürlich gehst du auch nicht hin und sagst helft mir, weil du dich nicht traust. Und dann fängst du an zu heulen und heiss wirst du vor lauter Verzweiflung und Tränen, und alles ist so gemein. Warum ich? Was hab ich getan? Was hab ich falsch gemacht? Warum hat er mich verlassen, uns im Stich gelassen, wie kann er sooo kalt sein? Wo ist unsere gemeinsame Vergangenheit geblieben? Wie soll es weitergehen? Ja wenn er tot wäre, wäre es viel einfacher, denn dann hätte man keine Schuldgefühle, man wäre nicht verlassen worden, wäre nicht weggeworfen worden, es hätte nichts mit dem Selbstwert zu tun. Man wüsste das Leben geht weiter ohne ihn, es beginnt ein anderes neues Leben, ohne ihn, man behält ihn wehmütig in lieber Erinnerung (ich weiss das aus Erfahrung, mein Vater starb als ich 14 war). Aber so? Man denkt ständig daran dass man wertlos geworden ist, gescheitert ist. Oh ich kann dich soo gut verstehen, Wolfsfrau. Und wie weh es tut, wenn er kommt. Man steckt so voller Emotionen. So voller Liebe zu ihm und gleichzeitig voller Hass auf ihn und die andere(n). Man ist so verzweifelt. Und als ich bei meiner Therapeutin sass und ihr sagte wie schlecht es mir gehe, da sagte sie, sie hätte es erwartet. Kürzlich erst hat sie mich noch gefragt woher ich die Kraft nehme und dann musste ich mit den Schultern zucken. Liebe, liebe Wolfsfrau, ich denk ganz fest an dich und drück dich, damit ein bißchen was von mir (Mitleid, denn Kraft hab ich selbst noch nicht genug) zu dir kommt. Schreib bald wieder, damit ich weiss du bist noch da, denn trotz deiner (oder vielleicht auch gerade deshalb) momentanen Schwäche brauch ich dich auch.
In großer Verbundenheit
Petra

24.08.2002 19:24 • #15



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