K
KBR
Mitglied
- Beiträge:
- 11265
- Themen:
- 5
- Danke erhalten:
- 20487
- Mitglied seit:
Danke für Deine Antwort.
Ich will da gar nicht erbsenzählen. Ich sagte ja auch, die Häufung mag ungewöhnlich sein und man wünscht niemandem den frühen Verlust der Eltern oder Krankheit oder Jobverlust (ich hoffe, Dein Job jetzt ist einigermaßen sicher).. Doch irgendwie denke ich, da waren dann doch´auch viele gute oder normale Jahre.Wobei es sich so liest, als hättest Du für Dein Engagement eine Gegenleistung erwartet und als wäre diese nicht wie erwartet erteilt worden.
Das halt eben auch das Problem, wenn man sich sehr engagiert und das für normal hält, heißt es nicht, dass der andere auch der Auffassung ist, er müsse sich im umgekehrten Fall im gleichen Maße engagieren. Ich bin nach einem Engagement anderer Art verlassen worden und habe mich komplett ausgenutzt gefühlt. Ich nehme an, so geht es Dir auch. Die Frage ist jedoch: wollten die Männer das überhaupt so? Oder waren wir übergriffig, indem wir das taten? Wie groß ist unser Anteil daran, dass wir uns von ihnen ausgenutzt fühlen? Waren sie vielleicht einfach nur bequem und haben es geschehen lassen, obwohl es durchaus auch andere Wege gegeben hätte, ihre Dinge zu regeln oder dann eben ungeregelt zu lassen? Fühlen wir uns oft für etwas verantwortlich, was gar nicht unsere Verantwortung ist? Usw. usw.
Mir scheint, da ist es bei Euch Segen und Fluch zugleich gewesen. Denn zu zweit verteilen sich die Aufgaben sicher anders, als wenn man allein ist, aber andereseits belastet so ein langer schwieriger Zeitraum ja eine Beziehung auch besonders. Da wird es dann möglicherweise zu bröckeln begonnen zu haben.
Ich habe die meisten schweren Zeiten in meinem Leben allein durchstehen müssen und hätte mir manches Mal dafür einen Partner an meiner Seite gewünscht. Aber immerhin konnte an diesen Zeiten keine Beziehung kaputt gehen.
Es hat alles Vor- und Nachteile.
Ich finde, Du hast gute Pläne dafür, wie Du die kommende Zeit gestalten willst.
Ich will da gar nicht erbsenzählen. Ich sagte ja auch, die Häufung mag ungewöhnlich sein und man wünscht niemandem den frühen Verlust der Eltern oder Krankheit oder Jobverlust (ich hoffe, Dein Job jetzt ist einigermaßen sicher).. Doch irgendwie denke ich, da waren dann doch´auch viele gute oder normale Jahre.Wobei es sich so liest, als hättest Du für Dein Engagement eine Gegenleistung erwartet und als wäre diese nicht wie erwartet erteilt worden.
Das halt eben auch das Problem, wenn man sich sehr engagiert und das für normal hält, heißt es nicht, dass der andere auch der Auffassung ist, er müsse sich im umgekehrten Fall im gleichen Maße engagieren. Ich bin nach einem Engagement anderer Art verlassen worden und habe mich komplett ausgenutzt gefühlt. Ich nehme an, so geht es Dir auch. Die Frage ist jedoch: wollten die Männer das überhaupt so? Oder waren wir übergriffig, indem wir das taten? Wie groß ist unser Anteil daran, dass wir uns von ihnen ausgenutzt fühlen? Waren sie vielleicht einfach nur bequem und haben es geschehen lassen, obwohl es durchaus auch andere Wege gegeben hätte, ihre Dinge zu regeln oder dann eben ungeregelt zu lassen? Fühlen wir uns oft für etwas verantwortlich, was gar nicht unsere Verantwortung ist? Usw. usw.
Mir scheint, da ist es bei Euch Segen und Fluch zugleich gewesen. Denn zu zweit verteilen sich die Aufgaben sicher anders, als wenn man allein ist, aber andereseits belastet so ein langer schwieriger Zeitraum ja eine Beziehung auch besonders. Da wird es dann möglicherweise zu bröckeln begonnen zu haben.
Ich habe die meisten schweren Zeiten in meinem Leben allein durchstehen müssen und hätte mir manches Mal dafür einen Partner an meiner Seite gewünscht. Aber immerhin konnte an diesen Zeiten keine Beziehung kaputt gehen.
Es hat alles Vor- und Nachteile.
Ich finde, Du hast gute Pläne dafür, wie Du die kommende Zeit gestalten willst.

