Moin Silos.
Selbstschutz. Respekt vor Dir selbst. Eigenwert. Glaubenssätze. Daran kann man, kannst Du arbeiten.
Für Glaubenssätze The Work von Byron Katie.
Für den Eigenwert: Deine kleinen täglichen Erfolge feiern. Aufgestanden, obwohl keine Kraft. Küche geputzt. Gearbeitet. Essen gemacht. Die alltäglichen Dinge sind nämlich keine. ondern Leistungen, wenn man im Loch sitzt. Feier Dich.
Dazu positive Affirmationen auf Post-Its in der Hütte vertelien. Jedesmal laut vorlesen, wenn Du eines siehst.
unser Hirn ist nämlich ein merkwürdig Ding - den Dingen mit denen man sich beschäftigt, misst es Bedeutung zu, Solange DU Dich also mit ihr, der Trennung, dem Schmerz beschäftigst, bleibt der das Wichtige.
Die geniale Vera F. Birkenbihl "60 Sekunden Lächeln" gehört zu den Dingen, die Du *unbedingt* nutzen solltest, um Dein Hirn umzuprogrammieren. Dir Freude in´s Leben zurückzuholen.
Schaff Dir Rituale. Geben Halt und Struktur.
Magnesium dauerhaft, 30 Tage L-Tryptophan undoder L-Tyrosin. Die letzteren nach Absprache mit Doc, falls Du Medis nimmst.
Sonne, Sonne, Sonne. Sonnenstudio. Auch wenn Du dafür vllt, nicht der Typ bist.
Und alles von ihr, weg. Zimmer neu streichen, Möbel umstellen. Neue Bettwäsche. Nichts bleibt was Dich erinnert, im Schmerz hält. Fotos in ne Kiste, Chats und Nummer gelöscht, Sachen den in den Müll oder hinten im Keller hinter den Schrank.
Um aus dem Gedankenmarathon und Karussell auszusteigen haben bei mir hauptsächlich 3 Dinge geholfen. Hundewelpen und Stoppschilder waren es nicht. Sondern:
- Abend für den Mist ne Denk-/Trauerzeit einreichten. 30-60 Minuten dafür Mehr nicht. Denn womit man sich beschäftigt, das muss wichtig sein
- Seifenblasen pusten. Sich vorstellen wie man die Schaizz-Gedanken reinpackt, wegpustet und sie zerplatzen. Und die Dinger machen gute Laune. Kann man auch im Job verteilen und die Laune heben. Für alle und Dich ohne dass die wissen müssen warum.
- Und wenn Du gar nicht rauskommst - ein leichter(!) physischer Schmerz wenn Du an sie denkst. Soll zwicken, nicht mörderwehtun. Gummiband auf die Haut, sich kneifen. Denn unser Hirn ist merkwürdig. Das verknüpft nach ca 30 Tagen das "an sie denken" mit "Aua". Und lässt das "an sie denken" aus Selbstschutz.
Beschäftige Dich für Dich. Mit Dingen die Dir gut tun. Dir Spaß machen könnten (ja, tun sie erstmal nicht, weil alles ist auf sie programmiert). Finde Dein Feuer, Dein Licht wieder. Etwas wofür DU brennst. Ein (neues) Hobby, eine Sprache, ein Instrument. Malen, joggen, singen. Etwas altes restaurieren. Whatever.
Wenn Du wieder leuchtest, brennst? Mit Dir zufrieden bist? Lockt das auch die richtigen Menschen (Frau/en) an. Da musst Du Dir gar keinen Kopp um "wie finde ich jemand" machen. Denn dann wirst Du gefunden. Weil Du leuchtest und das zieht an.
30-60 Tage um alte Gewohnheiten loszuwerden. 60-90 Tage um neue in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. Solange ist es Kraftakt, Willensakt. Schaffst Du.