silos
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Zitat von E-Claire:@silos zunächst, es tut mir wirklich leid, dass es Dir dreckig geht. Liebeskummer is a Hund. Dann, hier sind ein paar Gedanken und ich vermute, dass ...
Absolut richtig was du schreibst.
Mir fehlen eindeutig Tools oder ich hab sie und weiß nicht wie ich sie einsetzen soll.
Ich fall ständig in eine negative Spirale. Ich versink in Selbstmitleid und ich bin am Ende.
Ich dachte ich hab die letzten Wochen/Monate so viel richtig gemacht. Ich war viel mehr unterwegs als sonst. Hab mich zu Sachen aufgerafft. Hab mir öfter mein Radl geschnappt als mein Auto. Hab öfter zu Dingen ja als nein gesagt. Hab mich ehrenamtlich betätigt usw... und mir hat alles gut getan. Vermeintlich. Weil mein Gefühl völlig scheinheilig war.
Ich hatte mit meiner Ex überhaupt nicht abgeschlossen. Sie war ständig im Hintergrund in meinem Kopf und ohne dass ich gemerkt habe hab ich das Problem nur aufgeschoben. Ich bin bis Freitag letzte Woche (unbewusst) irgendwie anscheinend von einem Happy End ausgegangen. Überhaupt nicht gesteuert oder gewollt aber so ist es glaub ich.
Somit hab ich alles zusammenbrechen lassen.
Ist mir das bewusst? Ja!
Hätte ich es gern anders gemacht? Auch ja!
Kommt es tief in mir an und ich akzeptiere es und schließ damit endgültig ab? Ich versuche es aber ich würde mindestens sagen ich weiß es nicht. Also nein!
Und da komm ich zu deinen Tools. Entweder versteh ich die Verwendung von Tools nicht oder ich brauch noch mehr Zeit oder was weiß ich. Auf jeden Fall ist mir klar, dass ich so noch ewig drunter leide. Diese Erkenntnis hab ich. Den Werkzeugkasten finde ich nicht, hab ich nicht oder kenn ich nicht. Im allerbesten Fall hab ich gaasaanz viel Glück und ich leide gerade einfach unter einem Schock durch den Freitag und in paar Tagen ist die Sache wieder "ok". Wahrscheinlicher ist eher, dass mich das noch lang beschäftigt.
In dem Moment als ich hier die Nachricht schreiben wollte hab ich mit meiner Schwester telefoniert. Ich brech die ganze Zeit zusammen.
Ich kann ums Verrecken nicht aufhören meiner Ex irgendwie den "Kontakt" zu halten. Trotz Kontaktsperre. Ich hab kein Social Media, Kein WhatsApp, kein gar nichts. Ich hab meiner Chef gesagt ich darf nicht mehr in die Gegend. Und obwohl es mir soooo schadet will ich irgendwie Kontakt, oder ne Aussprache, oder ein happy End oder oder oder.
Absolut bewusst dass ich meiner Seele und Herzen damit ein ums andere Mal schade. Aber ich mach s trotzdem. Wie ein Heroinsüchtiger...der weiß selbst das es sein Leben kaputt macht. Trotzdem denkt er nur daran.
Mir geht gerade auch ordentlich die Energie aus. Vor pasr Tagen hab ich die Sonne genossen, mich aufs Angeln gefreut. Auf Urlaub mit den Kids. Auf grillen beim Opa. Auf mei Ehrenamt. Auf Ausflüge im Juni usw....
Davon ist absolut garnichts übrig...und wie gesagt es war ein scheinheiliges Konstrukt weil mich unbewusst meine "Hoffnung" am Leben gehalten hat.
Ich sehne mich so nach dem kommenden Freitag. Vielleicht hab ich da zu viel Vertrauen aber ich hoffe einfach das genau dabei mir die Verhaltenstherapie hilft auch wenn die hier auf verschiedene Meinungen trifft.
Ich will und muss da halt raus aus dieser Spirale. Machen tu ich es überhaupt nicht. Warum weiß ich nicht. Klassisch als würde man zu einem depressiven Menschen sagen "dort worry be happy".
Meine arme Schwester muss das auch noch mitmachen.
Ich geh jetzt duschen und um 3 hab ich dann mal meine Gruppe