So, jetzt noch wichtig an @Undefiniert, das ist ganz untergeganen.
Ja, das Rechtfertigen ist sehr tief in mir drin. Es nervt mich auch.
Ich rede im echten Leben nicht sehr schnell. Aber beim Argumentieren hab ich durchaus mal mehrere Fäden in mir. Ich mach mir manchmal Notizen, damit ich beim reden und denken alles zusammenbringe. Aber eher im beruflichen Kontext.
Wenn ich meine Texte hier lese, denk ich "geht doch". Aber naja, ich hab sie ja auch geschrieben. Ja.

Ich danke Dir, dass Du das so nett mal aus Deiner Sicht durchgekaut hast. Ich versuche nun, etwas drauf zu achten.
Meine RL-Gesprächspartner*innen kriegen die Infos, die Du Dir wünschst natürlich auch mitgeliefert. Aber wenn ich zu viel preisgebe, bin ich identifizierbar (Google ist sehr böse), und das möchte ich nicht. Außerdem besteht dann auch die Gefahr, etwas vom Thema abzukommen (ja, noch mehr

).
Die greifbaren, zählbaren Ergebnisse zählen, weil ich sie als Schild vor mir herführen kann, weil ich teils nicht anders zu belegen weiß, dass ich schon ok bin (Beispiel: und dass ich mich nicht angiften lassen muss wie hier gerade von Angi2). Weil mir Anerkennung wichtig ist, bzw. der Wunsch, ernst genommen zu werden. Existieren zu dürfen. Das ist jetzt kein Gewimmer, ich definiere mich durchaus _auch_ darüber. Ich hab nichts anderes manchmal. Beide Strohfeuer fanden es auch anziehend, dass ich das arbeite, was ich arbeite. (Ist es definitiv wirklich nicht, und ich hab das nie als Attribut meines Jobs gesehen. Ich bin da der Lowbob, den man mal anlabern kann, wenn man Dro./Waffen/käufliche Liebe braucht oder so, aber für unsere eigentliche "Mission" bin ich nunmal unbedeutend.

)
Ja, Selbstwert ist ein Thema.
Natürlich könnte ich mein Scheitern anders sehen. Aber soll ich Dir mal was sagen? Ich hab schon genug Idi*ten im Leben erlebt, die Dinge wirklich böse kommentiert haben. Das ist dann besonders übel, wenn man sich über irgendwas, was man so halbwegs gepackt hat, sehr gefreut hat, weil etwas vollbracht ist, und man dann von irgendwelchen Typen, naja, brutal runtergeholt wird. Ich kann dann nichts entgegen halten, weil, ja, faktisch gesehen haben die oft Recht, Besser geht oft. Deswegen ist es bei mir eine Kompensationsmethode, möglichst tief zu stapeln.
Damit muss ich aufhören, dringend, ja.
Die Geschenke wurden teils aktiv eingefordert. Aber das ist irgendwie eine andere Geschichte.
Dankeschön für Deinen wirklich wirklich sehr netten Beitrag, über den ich mich echt gefreut habe.