die_Zeit_danach
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Die Affäre spielt bei uns keine Rolle mehr. Sie hat keine Wichtigkeit mehr ihm Alltag. In meinen Gedanken habe ich an den AM einige Male gedacht, ja. Wie gesagt, nicht krass sehnsuchtsvoll…kein schmachten. Und ich fand es illoyal und meinen Wunsch nach Kontakt auch nicht in Ordnung. Er war aber da.
Aber wir haben hier so klassische Momente wie Stress und fehlende Leichtigkeit und Probleme mit den Kids und dem Alltag. Auch wenn der Auslöser eine Paarberatung anzugehen die Affäre war, haben wir darüber nur zweimal gesprochen, weil es da eben nicht mehr zu besprechen gab. Also in der Beratung. Wir haben am Anfang weit mehr darüber gesprochen.
Meinem Mann gehts mental eigentlich gut mit uns. Mit unserer Überforderung, was die Alltagsprobleme angeht (zu wenig Geld, keine Jobzusage trotz Bewerbungen, wenig Zeit für Dinge, die uns wichtig sind und immer die Verantwortung für alles)… aber er ist dankbar und zufrieden, dass wir uns haben. Ist einfach auch optimistisch, dass alles immer leichter fallen wird, wie mehr Zeit haben werden füreinander. Ich habe ihm gesagt, dass gerade bei mir die Gedanken hinsichtlich ero. und 6 eben negativ sind. Da schrieb ich ja bereits, ihn würde das nicht so sehr zusetzen. Er sähe auch das als normal an…
Ich bin dankbar und ich bin nicht der Meinung er sei in einer Bringschuld. Nur die Beiträge hier haben ja viel vermutet und ich dachte er wäre sehr besorgt, aber das scheint er nicht zu sein. Er ist optimistisch.
Ich habe jetzt wieder keine wirkliche Zeit im Alltag um so tief zu sinken, wie in der Zeit allein. Das meinte ich mit, erläuft wieder alles normal…