Zitat:Magst du schreiben, welche? Und ja, es gab eben auch vorher schon "etwas". Nur was war das? Hast du ne Ahnung?
Folgende Überlegung hat weniger mit meiner Vergangenheit zu tun, es ist einfach ein zusätzlicher Aspekt was unsere Zukunft angeht.
Bei meiner EF ist es so dass sie in einer Phase nun ist, wo sie nur noch Stabilität möchte (vll auch deswegen Trennung so schwierig). Sie ist gefühlt "angekommen", wünscht sich ggf. noch ein schöneres Haus (wir wohnen zur Miete), will am liebsten nie wieder in ein Flugzeug steigen. Ich habe sie auch gefragt am Wochenende was möchte Sie noch machen in Ihrem Leben. Das mit dem schöneren zu Hause ist das einzige.
Wenn man mich alleine fragen würde, ich wüsste noch ungefähr 100 Reiseziele wo ich hin möchte, ich bin insgesamt jemand der eher unruhig wird, wenn er zu lange an einem Ort ist, ich liebe es in Bewegung zu sein. Ich würde mir meine Freizeit mit Hobbies verplanen die ich mit anderen Leuten zusammen machen kann (was ich ja tue sind Brettspiele mit ca. 1 Treffen pro Woche).
Wir hatten zusammen getanzt (Paartanz), geht aber nicht mehr wegen ihrem Knie. Wenn ich mich zum Spielen verabrede (vll einmal mehr als sonst, oder spontaner) heißt es schnell wieso ich die Zeit nicht mit ihr verbringe. Dazu muss ich sagen ich bin ja ansonsten immer zu Hause. Ich mache 90% Home Office. Klar ich arbeite da, das zählt nicht, damit meine ich aber ich bin nicht noch zusätzlich unterwegs mit Fahrten ins Büro, wir essen meistens zusammen, ich bin eher der der kocht, wir teilen uns alles was im Haus / Haushalt zu tun ist. Ich setze mich wenn ich eine Pause mache zu ihr, setze mich abends zu ihr, usw. aber wir haben auch nichts zu reden bzw. jedes Gespräch hat auch die Gefahr dass wieder irgendwas hoch kommt.
Ich fühle einfach dass ich nicht die nächsten 20 Jahre auf dem Sofa sitzen kann. Das ist eines der größten Antriebe gerade, auch wenn das mit der Vergangenheit als solches gar nichts zu tun hat.