Zitat von Libellenfrau:Das Größte Opfer sitzt bei ihr Zuhause.
ich glaube, man muss als Angehöriger die gleichen Erfahrungen wie der Süchtige machen.
Nämlich dass man nicht helfen kann und eigentlich ist man mitsüchtig, nämlich Co-Abhängig.
Der Weg kann für beide sehr lang werden. Nur mit dem Unterschied, dass der Süchtige, immer manipuliert und Versprechungen macht und seine Dro.gen hat und in seine kleine Welt abtaucht und der Angehörige, immer wieder glaubt und immer tiefer stürzt und irgendwann kein Vertrauen mehr da ist und dies sich dann auch auf nachfolgende Beziehungen überträgt.
Das ist eine Spirale abwärts. Erst wenn man das erkennt, dann kann man sich helfen.
Der Süchtige wird die Situation so lange nutzen, wie er kann.
Ich habe auch lange gebraucht das zu erkennen. Irgendwann war aber mein Trieb zu Selbsterhaltung aber größer als die Liebe und ab da habe ich versucht raus zu kommen. Leider war ich finanziell mit dem Mann so verstrickt, dass ich noch lange zahlen durfte für ihn.
Solange Chris für diese Frau Gefühle hat, da wird sie ihn immer wieder irgendwie einwickeln.
Diese Nachricht an den Typen, das hat sie doch in 2 Minuten ins Handy geklimmpert.. und dann die Ansage,
hätte was großes werden können... alleine diese Satz ist doch schon wieder ein Tritt gegen Chris.
Denn hätte was großes werden können, wenn der Festival-Mann zugestimmt hätte, oder hab ich da eine falsche Interpretation?