Brunellea
Mitglied
- Beiträge:
- 15
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 6
- Mitglied seit:
Eigentlich bin ich eine Frau (49), die mit beiden Beinen am Boden ist. Ich bin unabhängig, seit einigen Jahren Single mit immer mal wieder längeren und kürzeren Abenteuern. Nie was, das ich als fest in Betracht gezogen hätte. Wenn Leute Rat suchen, suchen sie ihn bei mir, weil ich als pragmatisch gelte.
Nur kann ich das bei mir selber nicht anwenden und gehe zwischendurch fast die Wände hoch.
Seit 2.5 Monaten ist es mit einem Mann, den ich schon Jahren kenne, zu Intimität gekommen. Nur war er bis 1.5 Jahren in einer Beziehung und etwas zwischen uns war nie eine Diskussion. Nun ist das so über uns hineingebrochen. Die ersten Wochen waren wie man sich das vorstellt, wenn man sich "neu" kennenlernt. Mehr oder weniger regelmässige Treffen. Regelmässige Kommunikation. Er hat mehrmals bei mir übernachtet.
Nun zieht er sich immer mehr zurück - Treffen geht er (aus meiner Sicht) offensichtlich aus dem Weg. Kommunikation praktisch eingeschlafen. Vor gut 2 Wochen hat er noch hier übernachtet und am Morgen ist die Trennung eher schwer gefallen. Nun haben wir morgen eigentlich abgemacht und er hat sich seit letztem Donnerstag nicht mehr gemeldet. Die SMS seit unserem letzten Treffen fühlen sich eher harzig an.
Ich schiebe nun Panik, dass er das morgige Treffen absagt (im besten Fall) oder sich gar nicht mehr meldet. Mein Hirn sagt mir, dann ist es halt dann so und ich muss es einfach geschehen lassen. Weil das wäre dann Ausruck von zu wenig Interesse. Meine Nervosität macht das aber nicht mit. Herzrasen total - mein Verstand hat meinen Körper nicht mehr im Griff und ich kann ganz schlecht damit umgehen.
Jetzt wo ich das mal niederschreiben konnte, geht's mir schon total viel besser.