Zitat von CABD:Wenn sie den Verdacht hat- ist es dann richtig von ihr das Kind in der Obhut zu lassen? Ich denke nein!
Finanziell hin und her- das Kind ist wohl wichtiger!
Was verteidigen- den Egoismus ihre Freizeitaktivitäten dem Wohl des Kindes vorzuziehen?
Generell, es fühlte sich an, als wolle er mir nicht gestatten ihr Verhalten zu kritisieren. Dabei könnte ich echt auswachsen, wenn eine Mutter durch ihre Untätigkeit duldet, dass da eine Kinderseele bricht oder zumindest für alle Zeiten richtig heftig angeknackst wird.
Ich meinte, "ich verstehe nicht, warum sie ihm die Kinder in die Obhut gibt, auf Wochenendseminare und mit Freunden aus geht, usw"
er entgegnete, es sei nun mal der Vater des Kindes.
ich setzte nach, aber wie kann sie es einfach dabei belassen, so abgebügelt zu werden, es gibt Frauenhäuser usw
er entgegnete, sie sei momentan halt überfordert und irgendwie liefe halt alles über ihren Mann, finanziell, sie sei da verstrickt.
Ich würde am liebsten zu der Frau fahren und sie durchrütteln, dass sie ihrer Tochter gefälligst vorleben soll, wie man Verantwortung übernimmt, für sich und für andere und vor allem die Kleine schützen soll.
Und da ich momentan ja eh anfällig bin für alle Art von Kränkung, hab ich die, dass es sich anfühlt, als würde sie von meinem Nochpartner erhoffen, dass er ihr aus der schwerwiegenden Situation hilft und er sich tatsächlich engagiert, während er sich von mir distanziert, weil er von meinen depressivbedingten Ups and Downs zur Zeit sehr erschöpft ist auch gleich noch mitgenommen.
Okay, hätte er es nicht gemacht, würde ich es wahrscheinlich auch nicht gut heissen. Mir entzieht sich nur die Logik, wie man meint in so einem Umfeld die Akkus wieder aufladen zu können.