Hallo zusammen,
ich meister die Schwierigkeiten die sich einem so in den Weg stellen

Ich lasse mir nichts mehr gefallen was ich nicht bereit bin zu tragen. Grandioses Gefühl nun wirklich auch das passende Gefühl dazu zu haben, dass ich taff durch das Leben marschieren kann (außer im "Liebesleben" ^^).
Gestern kam auch wieder einmal eine Erkenntnis für mich mit der ich so nicht gerechnet habe.
Der Forengrund ist für mich abgeschlossen. Die Konsequenzen daraus allerdings nicht. Es geht nicht um ihn als Menschen, es geht darum was die Zeit und die Zeit danach aus mir gemacht hat. Ich bin ein offener und ehrlicher Mensch. So lange man mir nicht zu sehr auf die "Pelle" rückt. Is da jemand, der näher Einblick haben will, "mehr von mir", dann schalte ich rigoros um und mach dicht. Es betrifft aber nur Männer, die sich mir nähern. Und nun kommt dieses Spiegelbild ins Spiel (und man kriegt das, was man ausstrahlt).
Ich moniere, dass diese Männer (OK, in diesem Fall geht es an sich nur um einen einzigen Mann). also das dieser Mann sich mir nicht klar offenbart, was er eigentlich von mir will und sich klar zu mir bekennt.
Welche Erkenntnisse ich habe?
"Sich zu mir bekannt". brandgefährlich bei mir. Mein Forengrund hat es geschafft, mich dazu zu bringen, dass ich fast zwei Jahre mich totschweigen lasse habe. Ich existierte quasi in seinem Leben nicht. Ich merke nun mega deutlich, dass ich da extrem gebrandmarkt bin. Schwarz/weiß. ja/nein. entweder/oder. Daran arbeite ich. Nicht daran, dass ich meine Meinung ändere, viel mehr daran, dass ich nicht so verbissen bin genau darauf zu achten. Etwas mehr chilliges Denken kann mir da sicherlich nicht schaden, denn nicht alles lässt sich binnen von Tagen entscheiden/klären/leben.
Und zum Zweiten:
"offenbaren" / "was will man"
Wie kann ich einem Menschen so etwas vorwerfen und mich selbst nicht daran orientieren?
Was ist die Folge? Er verhält sich nicht so, wie ich es erwarte/wünsche. Die Konsquenz ist, dass ich mich ebenfalls zurückziehe, es genauso mache. Wie soll das funktionieren, wenn beide dieses Prinzip verfolgen?! Und wie kann ich jemanden dafür kritisieren, was ich selber nicht anders mache?!
Ja, ich bin bereit mich wieder jemanden zu öffnen, oder besser, mich genau ihm zu öffnen. Entsprechend sollte ich ein Stück weit die Mauer bröseln lassen, damit wir beide die Chance haben, zu zeigen was der andere fühlt. Denn. es mag unglücklich sein, aber wir bringen beide die gleichen Erfahrungen mit. Wir sind beide "durch" mit den letzten Beziehungen, durch im Sinne mit dem Menschen dahinter. Jedoch nicht wirklich durch mit den Erfahrungen die wir daraus mitbringen. Macht jedoch keiner einen kleinen mutigen Schritt aus sich heraus, eiern wir wahrscheinlich noch in ein paar Wochen um uns umzu oder brechen alles ab.
Das kann es irgendwie auch nicht sein. Ich weiß nicht, ob es funktionieren kann und wird. Ich weiß nicht, ob ich da jemanden habe, mit man etwas aufbauen kann. Das weiß man zu Anfang nie, man kann es heraus finden, daran wachsen und gemeinsam schauen, ob sich näheres Kennenlernen "lohnt". Sicher ist nur eins aktuell: weder ich gehe ihm aus dem Kopf, noch umgekehrt.
Lange Rede, kurzer Sinn: ich treffe mich morgen mit ihm und werde einmal "vorsichtig" versuchen, mich zu ihm zu bekennen.
Hab eine Heidenangst einen Korb zu kassieren und ich habe ziemlichen Schiss verarscht zu werden. Ich möchte abe rnicht irgendwann aufwachen und mir sagen müssen: hättest´de mal.
Ich kann nur gewinnen und sei es die Erkenntis, dass ich zu hören bekomme, dass der Beziehungsmodus nicht in Frage kommt.
Denn dann hört wenigstens das rumgeier auf und ich weiß woran ich bin.
Uff, verdammt lange her, dass ich mich solch einer Situatin gestellt habe

Schicken Tag Euch allen und
genau
lächeln nicht vergessen ^^