Zitat von fe16: Letztendlich ist aber jeder für sich , sein Leben und sein Glücklich sein
verantwortlich? Ja.
um jetzt mal bildlich zu sprechen:
ich mach die Haube auf und schau's mir genau an, oder ich versuch's zumindest.
man kann es nicht allen recht machen und den diversen Schattenprojektionen kann man auch nicht entkommen.
aber es kann auch hilfreich sein, zu erkennen was andere wollen, und wann Schattenprojektionen eine Rolle spielen, zumal niemand frei ist davon, auch ich nicht.
und dann ist da ja auch noch die Frage, was man oder in diesem Fall ich will. wer will ich sein, was will ich erreichen und was erfahren? wie will ich mich selbst erfahren in den vielfältigen Situationen, die mir begegnen?
und tendenziell denke ich schon auch, dass man sich unabhängig machen sollte von den Erwartungshaltungen und Bewertungen anderer.
Aber: wenn ich ehrlich bin: bin ich nicht. es macht etwas mit mir, wie ich empfunden und bewertet werde, im guten wie im schlechten.
so grob gesagt entscheidet sich darin mein Gefühl, ob ich willkommen bin oder nicht. in bestimmten Situationen kann ich mich auch darüber hinwegsetzen und mich selbst ein- oder ausladen, unabhängig davon ob ich mich willkommen fühle oder nicht.
aber was ich reflektiert bekomme, oder als Bewertung erfahre, ist ja auch nie ganz aus der Luft gegriffen.
es verrät etwas über diejenigen, die mich bewerten und über mich.
und wenn ich das alles miteinander abgleiche, dann komme ich dahin, das vieles einfacher wäre, würde ich meinen eigenen Erwartungen (und Träumen!) gerechter.
und im wesentlichen meine ich auch das mit 'an mir selbst' arbeiten.
fertig damit werde ich eh nie sein.
aber wenn ich zufriedener mit mir selbst bin: was ficht mich dann die Kritik anderer an?
und könnte die Emotionalität darin sich überhaupt verfangen in mir, trüge ich sie nicht selbst dort?
und auch keine unspannende Frage:
begegnete sie mir überhaupt, trüge ich sie nicht in mir?
das Thema mal verkürzt zurück gewickelt:
wenn's mich anfasst, dann liegt das an mir.
und ich will nicht leugnen, dass ich da auch einen gewissen Neurotizismus pflege, einerseits. Andererseits hat mir meine Entwicklung der letzten Jahre auch bestätigt, dass da was dran ist. ich bin weitaus weniger von meinen Ängsten gesteuert als früher und habe auch deutlich an Fähigkeit gewonnen, mir selbst Halt und Mitte zu geben. und ich empfinde mich als mehr ich selbst als das früher der Fall war, und somit auch glücklicher
