Moin!
War ein paar Tage nicht hier. Mein gewohntes Chaos. Gehe nicht zur Arbeit, wenn ich Dienst habe
😱 Oder wie gestern: gehe zur Arbeit, obwohl ich frei habe. Kommt, weil ich meinen Schichtplan mal für einen Monat genau umgedreht abgegeben habe. Werde ich nicht nochmal machen
😂 Ist zwar schon ein paar Tage her, möchte aber noch drauf antworten:
Zitat von brokenforever: Hmm, das müsste ich eben kalkulieren..... Tendenz: ginge sich "irgendwie" aus, aber "irgendwie" is eigentlich nicht so mein Ding...
Derzeit beträgt meine Miete warm 47% meines Einkommens. Allerdings habe ich Anspruch auf etwas über 200 Euro Wohngeld, so dass ich dann, wenn der Antrag endlich durch ist, bei knapp 41% liege.
Vielen wäre das zu knapp. Ist es in sofern auch, wenn man wirklich Geld zurücklegen möchte. Ich kann vernünftig leben, essen, meine Katzen versorgen. Aber Anschaffungen? Die letzte Nähmaschine, die ich brauchte, lag bei etwas über 900 Euro. Die wäre nur nach einem Jahr sparen drin gewesen. Zum Glück bekam ich eine große Rückzahlung vom Finanzamt, so dass es eher ging.
Ich musste mich damals nach der Trennung aber daran gewöhnen, mit ganz wenig Geld auszukommen, da ich direkt in H4 rutschte. Mein Ex verdiente nicht genug, um mir Unterhalt zahlen zu können. Ich musste aber noch die höheren Gas- und Stromkosten bis zur nächsten Jahresabrechnung für zwei Personen tragen. Plus den teuren Telefonanschluss, die Miete für die Garage. So kam es, dass ich auf einmal nur noch 50 Euro pro Woche zur Verfügung hatte. Da blieb mir einfach nichts anderes übrig - ich musste das irgendwie schaffen. Das war allerdings 2018/2019 und da waren die Preise nicht so hoch, wie heute.
Was man auch bedenken muss: landet man irgendwann mal beim Jobcenter und ist für eine Zeit (bei mir waren es zwei Jahre nach der Trennung) wirklich nicht arbeitsfähig, machen die sofort Alarm, wenn die Wohnung und Miete nicht "angemessen" ist. Und wie schnell man da ohne jegliches Zutun seinerseits hinkommen kann, habe ich oben beschrieben.
Heute habe ich zum Glück einen Job, in dem ich und meine Kollegen wirklich gebraucht werden. Und auch unsere Arbeit wird immer gebraucht. Ich bezeichne ihn mal als sicher. Ich arbeite 15 Tage im Monat, weil ich nicht mehr arbeiten möchte. Sollte ich aber mehr Geld brauchen, kann ich sofort auch mehr arbeiten. Mein Einsatzleiter macht schon fast Freudensprünge, wenn ich mal einen Monat eine Schicht mehr mache.
Rundum: ich habe eine große 3 Zimmer-Wohnung (75 qm²) mit Vollbad und Balkon, die ich auf keinen Fall aufgeben werde. Mit meinem Geld kann ich gut leben. Für größere Anschaffung oder Urlaube muss ich jedoch etwas länger sparen. Wenn es aber mal zu knapp wird, kann ich auch sofort für mehr Einkommen sorgen. Das ist praktisch mein Trumpf in der Hinterhand.
40%
Kaltmiete wäre mir zu heftig. Heiz- und Nebenkosten, Strom, evtl. Gas und Telefonanschluss müssen ja auch noch bezahlt werden.