Ich danke euch, wirklich.
Ich dachte, ich dürfe mir das nicht erlauben...
Zitat von BernhardQXY: jemand fehlt, der nicht nur 10 Jahre mit dir das Leben teilte
Die Beziehung war vor 10 Jahren und ging ca. 4 Jahre.
Aber der Verlust ist eher 'gering', was das teilen der Lebensabschnitte ging.
Der Kontakt war zwar immer noch da, aber auch dies nicht regelmäßig.
Zitat von BernhardQXY: sondern auch jemand ist, mit dem Dinge offen sind.
... wenn ich ehrlich bin, dann trifft es das ganz gut.
Ich hätte ja, realistisch betrachtet, nie das Gespräch gesucht. Zumal er auch weiß, was er getan hat.
(Alk./Dro.Missbrauch - häusl. Gewa.) Und diese Dinge haben wir weitesgehend damals geklärt.
Die irgendwo eingestaubt in meinem Gedächtnis hingen und sich nach und nach gerade nach vorne drücken.
Und daher auch die Frage, ob ich das dürfte. Ob es nicht egoistisch ist, denn es geht nicht um mich, sondern sein Ableben. Sein tragisches Ableben.
Aber er hat so einen bleibenden Schade hinterlassen (also er und noch andere Dinge in meinem Leben), dass
die letzte Beziehung kaputt ist, und ich an der Diagnose KPTBS dran bin.
Es fühlt sich unfair an. Unfair in dem Sinne, dass diese Rechnung zwar offen ist, aber auch nie beglichen werden kann. Ob gewollt oder nicht. Die Möglichkeit entfällt.
Und dann bin ich traurig. Er hinterlässt Freundin und Tochter. So ein T*d hat niemand verdient. Es war ein Unfall. Dramatisch. Die Polizei ermittelt. Wohl weil er schwarz auf der Baustelle gearbeitet hat.
Er war einfach so ein feiner Kerl (und ich weiß, es passt nicht zu dem o. g.) der nur Mist im Leben hatte und das komplett falsche Umfeld. Ich hätte mir für ihn gewünscht, dass er die Kurve bekommt. So wie es den Anschein machte mit Freundin, neuem Job und Tochter. Ich hätte es mir so sehr für ihn gewünscht...
Ich informiere auch nebenbei die alten Kollegen von uns. Und bekomme immer wieder Nachrichten. Es geht schnell. Wie ein Lauffeuer.