Zitat von To19: Für mich die Vorstellung, sie liegt in anderen Armen, leben ein ganz anderes Gefühl, schmerzt so sehr, denn es hat so viel Egoismus und so wenig Wertschätzung
Mhm. Jetzt in deinem Moment ist dies sehr schmerzhaft, zerreißt.
Aber heute bekümmert es mich nicht mehr.
Wertschätzung ist so ein Wort, das mich auch häufig beschäftigte.
Wertgeschätzt wird man nicht mehr.
Für manche, die sich trennen, mag es vielleicht so sein, dass gedanklich und gefühlsmäßig der Partner immer verächtlicher wurde, die Person, die sie neu kennen lernen, ein besonderes Strahlen etc erhält. Der Noch Partner nimmt immer weiter an Sympathie ab, bekommt eine imaginäre immer wachsene Liste an "Schlechtigkeiten".
Unterbewusst ist beim Trennenden wahrscheinlich schon die Unfariness dessen vorhanden, mag aber nicht gesehen werden. Das Jetzt ist mehr mies und es mag sich daraus befreit werden.
"Meiner" hat beim Schlussmachen weinend im Bett gelegen und sich betrauert, dass er jetzt ein besseres Leben usw bräuchte.
Das ist natürlich in dem Moment seine Realität. Die Überzeugung der Entscheidung, dass das jetzt der richtige Schritt ist, muss untermauert werden.
Ich denke daher kommt die Geringschätzung und auch der Egoismus.
Vielleicht so, ein weniger anders. Aber wahrscheinlich häufig eine ähnliche Vorgehensweise.
Natürlich gibt es Menschen, die sich sauberer trennen können.
Für sich selbst kann man sich nur wünschen, wenn man selbst einmal in eine irgendwie ähnliche Situation kommen sollte, dass man es "besser" macht.
Danke für die Umarmung. Die gebe ich zurück
🌷