Zitat von whynot60:Also, lieber @Kuddel7591 ... nicht nur jeder Tag kann der letzte sein, sondern sogar jede Sekunde die letzte. Gerade deshalb ist es an sich doch ganz egal, was man so treibt. Bedenklicher, scheint mir, ist, was alles man so nicht treibt.

(Ich bin sogar ein klassisches Beispiel dafür, von meinen Jugendjahren mal ...
Moin moin @whynot60 .... mit "feiern" ist gemeint, jede Sekunde zu genießen.
"Feiern" im Sinne der ursprünglichen Bedeutung hält dann kein Mensch aus
und wäre nicht finanzierbar und den "Kater" - den lasse mer mal besser außen vor!

Im JETZT zu leben - ohne Ressentiments auf die Vergangenheit - lässt das
"hätte, könnte, würde, wäre" noch weniger als marginal erscheinen. "Vergangenheit"
können wir nicht ändern. Sie ist das, was jeden einzelnen zu dem gemacht hat, was
er heute ist...mit ALLEM, was dazu gehört.
Klar... Geschichten und Geschichten gab es in der Vergangenheit - einige zur Freude,
einige zum Leidwesen, AUCH dem eigenen. Über einige schmunzeln wir... andere
verdammen wir (nachträglich). Revidierbar ist nix von allem - und das ist gut so.
365 Tage im Jahr - "einer wie der andere"? Jede Sekunde kann die letzte sein. Du
sagst es. Sich dessen bewusst zu sein, sich dessen bewusst/er zu werden - das ist
bereits ein Riesenerfolg. Allerdings - einen "Erfolg" (positiv gemeint, da es auch
eine negative Erfolgsrechnung gibt) zu verbuchen, fällt vielen sehr schwer. Es sind
allerdings diese kleinen Dinge...meist sogar klitzekleine... die es ausmachen (können).
Wertschätzung dessen, "was ma hat!" - das eigene Leben gibt es nur EIN mal. Und
das ist zu kurz, um es zu vertrödeln, zu verplempern, zu vergeuden, zu "verlangweilen".
Der Weg IM Leben ist der Weg, UM zu leben...auf dem Weg zu was? Das möge jeder
für sich selbst entscheiden, was er möchte und bereit ist, DAFÜR zu tun!
Tja... lieber @whynot60 - auf "dem Weg des Lebens" begegnen wir Menschen, die
so sind, wie sie sind. WIR sind ja auch, wie wir sind - oft genehm, ab und an eben nicht
so sehr genehm, manchmal auch unangenehm - liegt immer im Auge des Betrachters.
Unvoreingenommen, unbekümmert, vor(ver-)urteilslos den Umgang mit anderen Menschen zu sehen, ihnen zu begegnen, in einen Austausch zu treten...und OHNE Menschen-
kenntnisse zu haben, klappt das sehr gut....viel besser, als "mit"! Und wenn Menschen
aus eigener Sicht halt "fehl" gehen... nicht schlimm - ich geh auch maaaaaal "fehl". Und
die " Ar...löchigkeiten" Anderer, da steh´n ma mal locker drüber, ohne das merken zu
lassen;-) Willst du immer als bequem rüberkommen? Nee... oder! Ich nicht! Bequem
sind mei Couch, mei Sessel.... das reicht. Wäre auch langweilig, es NUR mit Bequemen
und Bequemem zu tun zu haben...langweilig, einschläfernd wäre das. oder!
"Jede Sekunde kann die letzte Sekunde das Lebens sein - AUCH des eigenen Lebens!"
Woher kommt diese wahnsinnige Erkenntnis... Lebenserfahrung aus einer harten Gangart
bisherigen eigenen Lebens.
@BernhardQXY
einige Jahre habe ich meditativen Tanz gemacht - nicht im Takt der Musik zu tanzen,
sondern die Gefühle, Emotionen, den Körper zur Musik tanzen zu lassen. Nein... keine
Trance, wenn auch ggf. "geistesabwesend" in sich gekehrt, in sich hineinfühlend -
allein tanzend, zu zweit aber ohne Körperkontakt, in kleinen Gruppen oder die der Gemeinschaft.
Tanz, bzw. "Bewegung an sich", macht mental, wie auch körperlich etwas mit einem.
Das herauszufinden... spannend....auf dem Weg, zunächst mal erst sich selbst (besser)
kennenzulernen, bevor es um Andere (Menschen) geht...
