Also, lieber @Kuddel7591 ... nicht nur jeder Tag kann der letzte sein, sondern sogar jede Sekunde die letzte.
Gerade deshalb ist es an sich doch ganz egal, was man so treibt. Bedenklicher, scheint mir, ist, was alles man so nicht treibt.

(Ich bin sogar ein klassisches Beispiel dafür, von meinen Jugendjahren mal abgesehen.)
Schade um all die aus ganz unnötigen Gründen vergossene Zeit.
Vielleicht wäre mir etwas mehr Dreistigkeit und somit Lust besser bekommen. (Was aber nicht heißen soll, dass ich etwas bereue - ganz sicher nicht!; und an jene Frauen, für die sich jedes Bereuen ausgezahlt hätte, bin ich ohnehin nie rangekommen ... abgesehen von der Allerersten.)
Jeden Tag feiern - das würde ich nicht überleben!
Keine Ahnung, was Du unter "feiern" verstehst, aber mehr als Silvester, Geb-Tag und Mariä Hf ginge bei mir nicht mehr. Nach meinem Verständnis von Feiern zumindest.
Das wäre dann ja ein endloser Vollrausch mit allen nur denkbaren Mitteln, Liebe und Lust eingeschlossen - und das muss man ja erst einmal aushalten!
Mir ist das jedenfalls bislang nur in einer einzigen Woche gelungen - und das ist noch nicht einmal so lange her, ein paar Jahre.
Deinem Tipp kann ich mich nur anschließen - jeden Tag wertschätzen und vor allem daraus alle Lehren zu ziehen, die man nur ziehen kann.
Fallweise auch unangenehme, sich selbst betreffend, und sich nicht immer nur begnügen mit den Ar...löchigkeiten der anderen, die doch so mehr fehl liegen als man selber.
Allein das würde schon reichen, um uns zumindest die Hände schütteln zu können, ohne danach gleich das nächstgelegene Waschbecken aufsuchen zu müssen.