Zitat von Akos-62: Anti Depressia probieren. Das ist aber für mich der Anfang von Ende. Bitte weiter Tipps geben.
Der Tipp kam von mir.
Natürlich darf nur ein Arzt diese Medikamente verschreiben und ich rate daher auf jeden Fall das auch zu besprechen. Denn anti depressiva sind keine Bonbons.
Aber nach solchen traumatischen Erlebnissen sind sie vorübergehend (!)
eine sehr gute Hilfe. Zum einen helfen sie bei der depressiven Verstimmung und fördern den Schlaf. Sozusagen 2 Fliegen mit einer Klappe.
Sie werden in Fällen wie deinem sehr niedrig dosiert. Der wichtigste Vorteil: keinerlei Suchtpotenzial.
Es ist übrigens kein Makel oder Schwäche, wenn Menschen Antidepressiva nehmen müssen, um ihre Depression zu behandeln.
Der Hausarzt ist der richtige Ansprechpartner. Außerdem ist das Arbeiten in Fällen wie bei dir eine zweischneidige Sache, da man neben der Spur viel mehr Fehler macht und auch nicht effektiv arbeiten kann. Ggf ist das krankschreiben die bessere Wahl.
( Kommt natürlich auf denn Beruf an, aber zum Beispiel als Fluglotse würde ich auf gar keinen Fall jetzt arbeiten)
Andere Mittel:
Hopfen ist neben Baldrian ein natürliches Beruhigungsmittel. Aber es sind ebenfalls wirksamen Medikamente.
Ansonsten: viel Bewegung an der frischen Luft, abends systematisch runter fahren. Eine heiße Milch mit Honig, ein beruhigendes Bad mit ausgiebiger Selfcare.
Tagsüber würde ich mir die Zeit nehmen und eine To-Do Liste erstellen. Information beschaffen, mir Phasen der Trauer einräumen, und Phasen der Ablenkung
Morgens würde ich mir auch ein Ritual geben. Zum Beispiel Meditation oder Qigong. Eine bewusste Tasse Tee oder Kaffee. Oder die Tageslosung lesen ggf die Gedanken dazu
Abschließend: Liebeskummer geht vorbei. Irgendwann.
Manchmal hilft auch nur @Einfachatmen