QueenA
Mentorin
- Beiträge:
- 7702
- Themen:
- 15
- Danke erhalten:
- 16877
- Mitglied seit:
@MiaMiaMiaMia Hallo
Ich finde, du beschreibst deine Situation extrem reflektiert. Man merkt sehr deutlich, dass du nicht „blind verliebt“ bist, sondern mitten in einem inneren Prozess steckst. Das, was dich an ihn bindet, ist kein Wunsch nach Beziehung, sondern ein alter innerer Auftrag: etwas zu verstehen, zu reparieren, zu Ende zu bringen.
Das Problem ist nur:
Dieser Mann ist kein Spiegel mehr, sondern ein Trigger. Er bringt nichts Neues hervor, sondern zieht dich immer wieder in dieselbe Schleife aus Anpassung, Rechtfertigung und Grenzüberschreitung. Wachstum entsteht hier nicht mehr durch weiteres Aushalten, sondern durch Abstand.
Dass du ihn besonders dann vermisst, wenn Leere entsteht, ist sehr nachvollziehbar. Dein Nervensystem kennt Intensität besser als Ruhe. Ruhe fühlt sich dann nicht sicher an, sondern sinnlos. Das darfst du lernen und das lernt man nicht im Drama, sondern danach.
Was mir wichtig erscheint:
Du musst diesen Prozess nicht mit ihm abschließen. Der Abschluss passiert in dir.
Literatur, die sehr gut zu deinem Thema passen könnte:
Wenn der Körper Nein sagt
Gabor Maté
Das Kind in dir muss Heimat finden
Stefanie Stahl
Dass du im Moment nicht offen für jemand Neues bist, ist kein Rückschritt, sondern ein Schutzmechanismus. Dein System sortiert gerade neu, was sich nach Verbindung ohne Selbstverlust anfühlt.
Und das ist keine kleine Arbeit, aber eine, die sich lohnt.
Alles Gute 🍀
Ich finde, du beschreibst deine Situation extrem reflektiert. Man merkt sehr deutlich, dass du nicht „blind verliebt“ bist, sondern mitten in einem inneren Prozess steckst. Das, was dich an ihn bindet, ist kein Wunsch nach Beziehung, sondern ein alter innerer Auftrag: etwas zu verstehen, zu reparieren, zu Ende zu bringen.
Das Problem ist nur:
Dieser Mann ist kein Spiegel mehr, sondern ein Trigger. Er bringt nichts Neues hervor, sondern zieht dich immer wieder in dieselbe Schleife aus Anpassung, Rechtfertigung und Grenzüberschreitung. Wachstum entsteht hier nicht mehr durch weiteres Aushalten, sondern durch Abstand.
Dass du ihn besonders dann vermisst, wenn Leere entsteht, ist sehr nachvollziehbar. Dein Nervensystem kennt Intensität besser als Ruhe. Ruhe fühlt sich dann nicht sicher an, sondern sinnlos. Das darfst du lernen und das lernt man nicht im Drama, sondern danach.
Was mir wichtig erscheint:
Du musst diesen Prozess nicht mit ihm abschließen. Der Abschluss passiert in dir.
Literatur, die sehr gut zu deinem Thema passen könnte:
Wenn der Körper Nein sagt
Gabor Maté
Das Kind in dir muss Heimat finden
Stefanie Stahl
Dass du im Moment nicht offen für jemand Neues bist, ist kein Rückschritt, sondern ein Schutzmechanismus. Dein System sortiert gerade neu, was sich nach Verbindung ohne Selbstverlust anfühlt.
Und das ist keine kleine Arbeit, aber eine, die sich lohnt.
Alles Gute 🍀