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Wieso habe ich an niemandem Interesse?

Ibims

Ibims


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Zitat von katte:
Ich sehe mich selbst nicht als wählerisch,

Evtl bist du es aber doch, wenn es schnell Dinge gibt, die dich abhalten, jemanden näher an dich rankommen zu lassen. Grundsätzlich ist ja dagegen aber auch nichts einzuwenden.
Vielleicht hast du eich ein Vertrauensproblem, dir gegenüber oder anderen Personen gegenüber, wer weiß das schon!? Vielleicht ist der Grund auch in deinem familliären Verhältnis bzw Kindheit zu suchen.

03.02.2020 19:15 • x 1 #16


Plentysweet

Plentysweet


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@katte
Vielleicht hast Du einfach den Richtigen noch nicht gefunden ?

03.02.2020 19:29 • x 2 #17



Hallo katte,

Wieso habe ich an niemandem Interesse?

x 3#3


BlueApple

BlueApple


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Zitat von katte:
lieber beenden, bevor es noch kompliziert wird.

Das hier hat mich hellhörig werden lassen. Liegt es vielleicht daran? Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen, man muss sich immer irgendwie auf seinen Partner einstellen. Ich stelle es mir schlichtweg schwer vor, wenn man ein Leben lang Single war. Auf einmal ist da ein Partner, der auch Bedürfnisse hat.
Weisst du was ich meine?!

03.02.2020 19:41 • x 2 #18


OxfordGirl

OxfordGirl


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Zitat von katte:
Mit meiner Familie habe ich keinen Kontakt mehr,

Das hier lässt mich hellhörig werden. Ich bleibe bei meinem ursprünglichen Rat, liebe Katte. Fühl dich umarmt

03.02.2020 19:54 • x 3 #19


Merilin


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Warst du denn schon mal verliebt ich meine so richtig so dass du an nichts anderes mekr denken konntest

03.02.2020 22:45 • #20


Lebensfreude

Lebensfreude


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warum hast du denn keinen Kontakt mehr zu deiner Familie?

04.02.2020 01:00 • x 1 #21


Hentrick


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Zitat von BlueApple:
Ich stelle es mir schlichtweg schwer vor, wenn man ein Leben lang Single war. Auf einmal ist da ein Partner, der auch Bedürfnisse hat.


Nur mal so
Heisst das diese Leute sollen es ganz lassen.
Wegen diesen Vorurteilen haben Sie es schon schwer genug.

04.02.2020 01:56 • #22


BlueApple

BlueApple


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Zitat von Hentrick:

Nur mal so
Heisst das diese Leute sollen es ganz lassen.
Wegen diesen Vorurteilen haben Sie es schon schwer genug.

Ich hab mit keiner Silbe erwähnt, dass sie es lassen sollen. Wieso auch?!
Ich denke nur, dass es schwer wird und ungewohnt sich auf einmal mit einer 2. Person zu arrangieren

04.02.2020 04:31 • x 1 #23


Hentrick


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War auch nur eine Frage mehr nicht.
Wollte Dir nicht's unterstellen.
@BlueApple Sorry

04.02.2020 09:38 • x 1 #24


Fullspeed


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Hallo @katte

Ein paar Aspekte meinerseits für dich zu dieser Thematik:

Die Komfortzone bezeichnet den durch Gewohnheiten definierten Bereich eines Menschen, in dem er sich wohl bzw.
sicher fühlt und der ihm deswegen leicht fällt. Diese zu verlassen ist vorerst immer unangenehm, macht Angst, es drängen sich viele Gedanken auf etc. Wenn du 29 Jahre als Single verbracht hast, ist das Singleleben / mehr oder weniger alleine zu sein zu deiner Komfortzone geworden, es ist ein Lebensmodell, dass sich für dich bisher bewährt hat, da es funktionierte.

Es funktioniert so wie es ist, allerdings beschreibst du dein Leben als verbesserungswürdig und es fehlt dir etwas: Eine tiefgehende Verbindung zu jemand anderem, jemanden mit dem du alles teilen kannst und auf den du jederzeit zählen kannst.

Ich denke nicht, dass du diesbezüglich eine Veränderung erreichen und erleben wirst, wenn du in deiner Komfortzone bleibst und passiv wartest bis du "dem Richtigen" begegnest. Den wird es in deinem jetzigen Zustand mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht geben.

Zitat von katte:
Wenn ich jemanden nett fand, habe ich es mit ihm versucht und dann eben schnell gemerkt, dass mir mein Singledasein lieber ist als mich mehr mit der Person auseinanderzusetzen.


Wundert es dich wirklich, dass dich niemand so wirklich vom Hocker haut, wenn du keine Lust hast dich genauer mit jemand anderen auseinanderzusetzen? Genau das würde es bedeuten, eben aus deiner Komfortzone auszusteigen! Dich wirklich(!) mit jemanden auseinanderzusetzen und auf jemanden einzulassen.

Das ist eben die typische Reihenfolge: Man findet jemanden "nur" intressant, nett und attraktiv. Man trifft sich und lässt sich auf den anderen ein. Und man muss dann auch eben ein wenig dran bleiben, oft auch ohne das gleich starke Gefühle entstehen - oft reicht es sich einfach nur mit dem anderen wohl zu fühlen, Spaß haben zu können etc. Vielleicht hast du hier zu hohe Erwartungen, was du fühlen solltest. Üblicherweise entsteht erst dann - durch das gegenseitige aufeinander einlassen - mit der Zeit Verliebtheit bzw. kann dann nach langer Zeit Liebe daraus wachsen.

Es gibt diesbezüglich nen tollen Spruch: "Sei du selbst die Veränderung, die du dir für die Welt wünscht." Wünscht du dir intensivere und tiefgehendere Beziehungen und mehr Verbundenheit, dann wirst du selber auch etwas dafür tun müssen.

Mach die Augen und Ohren auf für potentiell interessante Männer - hör ihnen wirklich zu und sieh genau hin. Im Detail liegen die kleinen, feinen Dinge, die einen Menschen liebenswert machen - denn nur oberflächlich betrachtet ist jeder ersetzbar. Das wird dich dann auch bei bestimmten Menschen halten. Öffne dich, zeig dich verletzlich, gib auch den Männern einen Raum dafür sich dir zu öffnen und behandle gut, was sie dir anvertrauen. Sei für sie da, wenn sie dich brauchen, zeig ihnen durch dein Verhalten, dass sie auf dich zählen können, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

04.02.2020 09:50 • x 5 #25


Shibb


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OT am Rande:
Zitat von mafa:
Man könnt meinen man hat nur noch psychologisch gestörte Menschen um sich die nicht normal sind.

Man könnte meinen das klingt hier wirklich nach veralteter Denkweise und man muss auch nicht immer psychologisch gestört sein wenn man in Therapie geht.
Ach ich liebe diese "Vorurteile".

Wikipedia : Die Gesprächstherapie zählt zu den häufigsten Formen der Psychotherapie. In der Gesprächstherapie geht es darum, sich selbst besser kennenzulernen, problematische Denkmuster aufzudecken und dadurch weiterzuentwickeln.

Es heißt nicht : Och die hat nen psychischen Knacks weil sie sich weiterentwickeln möchte oder negative Verhaltensweisen ablegen möchte bzw. Ursachenforschung betreibt.
Früher hat man es halt eher hingenommen, war sich seiner selbst zum Teil weniger bewusst, hat vielleicht Ratgeber gelesen etc.

Wenn dein Knie aus unbestimmten Gründen schmerzt gehst du doch auch zu einem Arzt?
Warum also nicht wenn dich immer wieder die gleiche Situation triggert und man damit zb nicht umgehen kann und nicht weiß warum?

Just my 2 cents

04.02.2020 09:51 • x 3 #26


Hentrick


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Zitat von Fullspeed:
Man trifft sich und lässt sich auf den anderen ein. Und man muss dann auch eben ein wenig dran bleiben, oft auch ohne das gleich starke Gefühle entstehen - oft reicht es sich einfach nur mit dem anderen wohl zu fühlen, Spaß haben zu können etc. Vielleicht hast du hier zu hohe Erwartungen, was du fühlen solltest. Üblicherweise entsteht erst dann - durch das gegenseitige aufeinander einlassen - mit der Zeit Verliebtheit bzw. kann dann nach langer Zeit Liebe daraus wachsen.




Wäre mal an die Antwort der TE interessiert

04.02.2020 10:06 • #27


katte


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Danke für die lieben Worte Zu den letzten Fragen bzw. Kommentaren:

Nein, ich war noch nie verliebt (siehe erster Post)

Ich möchte zu meiner Familie nichts sagen. Es war aber nichts traumatisches oder Ähnliches

Zum Thema Komfortzone - da muss ich meine Gedanken erst ordnen. Das tue ich jetzt mit den folgenden Zeilen, die sind also etwas wirr:
Beim Lesen dachte ich mir nämlich so, hm, ich habe ja im Allgemeinen viel mit verschiedenen Menschen zu tun, und habe auch ein paar Männern eine Chance gegeben, also würde ich nicht sagen, dass ich mich zurückziehe und auf den Richtigen warte.

Weiter wollte ich ausführen, dass ich von eben diesen drei Männern auch nicht 100% überzeugt war (wie gesagt, waren nur attraktiv aber nicht nett oder andersrum), aber sie eben trotzdem näher kennenlernen wollte. Um dann habe ich die Bestätigung zu bekommen, dass es nicht passt. Das soll nicht heißen, dass ich aktiv Fehler gesucht habe bzw. mich überzeugen wollte, sondern es ist einfach passiert und ich habe erst im Nachhinein erkannt, dass ich wohl ein ziemliches Pech mit Männern habe. Oder ist das eher so ein unterbewusstes Ding?

Wobei ich auch gerade gar nicht das Gefühl habe, dass du das meinst. Was soll denn heißen, sich richtig auf jemanden einzulassen? Meinst du damit, eine feste Beziehung zu beginnen ohne mir dabei wirklich sicher zu sein? Oder mich noch öfter zu treffen? Das soll nicht anklagend klingen, nur habe ich mich mit besagten Männern wochenlang getroffen bis ich wusste, nein, das kann ich mir nicht antun. Vielleicht gibt es da auch einfach einen inneren Widerspruch - eine Seite von mir will sich das Bett nicht teilen und sich nicht ständig um andere kümmern müssen, die andere will einfach nicht mehr allein sein und anderen Pärchen hinterherschmachten.

Aber ja, ich erwarte sicherlich zu viel. Insgeheim ist meine Vorstellung, ich treffe jemanden, entweder er haut mich direkt um oder im Laufe der Zeit und dann entsteht Liebe. Und bisher war es so, ich fand jemanden okay, habe mich getroffen, dachte mir hm nett, aber für irgendwas Richtung Beziehung reicht es nicht, also leider weg, sonst kommen ja noch falsche Hoffnungen oder so. Ich meine, mir sind auch Leute begegnet, von denen ich sofort hin und weg war - nur kam es dann nie zu einer Verabredung.

Noch ein paar Schlussworte - ich habe aber auch in meinen Freundschaften gemerkt, dass ich schnell urteile, ein wenig egoistisch bin und einfach gern allein und selbsständig. Ich habe das Gefühl, was zu verlieren oder aufzugeben, wenn ich mich auf jemanden einlasse. Freundschaften kann ich noch handhaben, man sieht sich ja nicht dauernd, man ist frei und selbstständig und ich kenne meine Freunde seit Jahren, die nehmen mir meine Macken nicht übel. Aber neue Männer kennenlernen finde ich irgendwie wahnsinnig anstrengend, weil ich mich total verstellen oder einfach an mir arbeiten muss und ich eben diese beiden Seiten von mir - ich will allein sein und ich will nicht allein sein - nicht miteinander vereinbaren kann.

04.02.2020 20:39 • x 1 #28


Plentysweet

Plentysweet


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Zitat von katte:
Ich habe das Gefühl, was zu verlieren oder aufzugeben, wenn ich mich auf jemanden einlasse.

Zitat von katte:
Aber neue Männer kennenlernen finde ich irgendwie wahnsinnig anstrengend, weil ich mich total verstellen oder einfach an mir arbeiten muss und ich eben diese beiden Seiten von mir - ich will allein sein und ich will nicht allein sein - nicht miteinander vereinbaren kann.

Ich versteh Dich gut- und Du mußt das ja auch gar nicht. Manche Menschen binden sich nicht oder kaum an andere Menschen. Das ist doch völlig legitim. Cool bleiben. Erzwingen kannst Du eh nichts.
Oder es kommt doch irgendwann nochmal einer um Ecke, der Dich komplett umhaut. Wer weiß ?!

04.02.2020 21:00 • #29


Merilin


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Stehst du vielleicht auf Frauen?
Ist das möglich?
Ist mit dir sonst alles normal ich meine hormonell?
Normalerweise muss sich jeder Mensch wenigstens einmal im leben verlieben , das wird durch die hormone gesteuert

04.02.2020 21:15 • #30




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