Danke für die lieben Worte

Zu den letzten Fragen bzw. Kommentaren:
Nein, ich war noch nie verliebt (siehe erster Post)
Ich möchte zu meiner Familie nichts sagen. Es war aber nichts traumatisches oder Ähnliches
Zum Thema Komfortzone - da muss ich meine Gedanken erst ordnen. Das tue ich jetzt mit den folgenden Zeilen, die sind also etwas wirr:
Beim Lesen dachte ich mir nämlich so, hm, ich habe ja im Allgemeinen viel mit verschiedenen Menschen zu tun, und habe auch ein paar Männern eine Chance gegeben, also würde ich nicht sagen, dass ich mich zurückziehe und auf den Richtigen warte.
Weiter wollte ich ausführen, dass ich von eben diesen drei Männern auch nicht 100% überzeugt war (wie gesagt, waren nur attraktiv aber nicht nett oder andersrum), aber sie eben trotzdem näher kennenlernen wollte. Um dann habe ich die Bestätigung zu bekommen, dass es nicht passt. Das soll nicht heißen, dass ich aktiv Fehler gesucht habe bzw. mich überzeugen wollte, sondern es ist einfach passiert und ich habe erst im Nachhinein erkannt, dass ich wohl ein ziemliches Pech mit Männern habe. Oder ist das eher so ein unterbewusstes Ding?
Wobei ich auch gerade gar nicht das Gefühl habe, dass du das meinst. Was soll denn heißen, sich richtig auf jemanden einzulassen? Meinst du damit, eine feste Beziehung zu beginnen ohne mir dabei wirklich sicher zu sein? Oder mich noch öfter zu treffen? Das soll nicht anklagend klingen, nur habe ich mich mit besagten Männern wochenlang getroffen bis ich wusste, nein, das kann ich mir nicht antun. Vielleicht gibt es da auch einfach einen inneren Widerspruch - eine Seite von mir will sich das Bett nicht teilen und sich nicht ständig um andere kümmern müssen, die andere will einfach nicht mehr allein sein und anderen Pärchen hinterherschmachten.
Aber ja, ich erwarte sicherlich zu viel. Insgeheim ist meine Vorstellung, ich treffe jemanden, entweder er haut mich direkt um oder im Laufe der Zeit und dann entsteht Liebe. Und bisher war es so, ich fand jemanden okay, habe mich getroffen, dachte mir hm nett, aber für irgendwas Richtung Beziehung reicht es nicht, also leider weg, sonst kommen ja noch falsche Hoffnungen oder so. Ich meine, mir sind auch Leute begegnet, von denen ich sofort hin und weg war - nur kam es dann nie zu einer Verabredung.
Noch ein paar Schlussworte - ich habe aber auch in meinen Freundschaften gemerkt, dass ich schnell urteile, ein wenig egoistisch bin und einfach gern allein und selbsständig. Ich habe das Gefühl, was zu verlieren oder aufzugeben, wenn ich mich auf jemanden einlasse. Freundschaften kann ich noch handhaben, man sieht sich ja nicht dauernd, man ist frei und selbstständig und ich kenne meine Freunde seit Jahren, die nehmen mir meine Macken nicht übel. Aber neue Männer kennenlernen finde ich irgendwie wahnsinnig anstrengend, weil ich mich total verstellen oder einfach an mir arbeiten muss und ich eben diese beiden Seiten von mir - ich will allein sein und ich will nicht allein sein - nicht miteinander vereinbaren kann.