harry7411
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meine Geschichte hatte ich an anderer Stelle unter Fremdgehen & Affären im Thread Emotional betrogen worden - was nun? geschrieben.
Meine zukünftige Ex-Frau hat wieder eine alte Liebe entdeckt und mich eiskalt abserviert.Zu viele Details möchte ich hier nicht nennen. Nur so viel, dass sie und ihr Neuer von (mindestens) März bis August warten wollten, bis die beiden es ihren Ehepartnern sagen wollten.
Diese Information habe ich von meiner 12 jährigen Tochter erfahren. Meine Tochter wusste vier Wochen vor mir, dass meine Frau einen anderen hat. Sie hatte es unserer Tochter erzählt!
Am Tag nach der Trennung wollte der Neue zu uns nach Hause kommen.
Ab diesem Zeitpunkt hatte ich viele Details von meiner Tochter erfahren. Da mir klar war, dass ich meine Kinder nicht diesen beiden unsensiblen charakterlosen Personen überlassen durfte.
Meine zukünftige Ex-Frau wollte in ihre alte Heimat nach Saalfeld/Thüringen ziehen. Daher wollte sie unsere Töchter entscheiden lassen bei wem sie weiter Wohnen möchten! Eine unmögliche Frage, die man Kindern nicht einfach so stellen darf. Sollen sie sich entscheiden wen sie mehr lieb haben? Diese Frage stellen, um sich selbst aus der Verantwortung zu stehlen? Da ich wusste, dass meine Frau die Große bereites gefragt hatte und ihre Antwort kannte, habe ich zugestimmt. Die Tochter wollte hier bei mir bleiben.
Anschließend versuchte es meine Frau mit sehr plumpen Mitteln die Kinder mitzunehmen. Bis dahin hatte ich mich meist sehr naiv ihr gegenüber verhalten. Doch plötzlich stimmte sie zu, dass die Kinder bei mir bleiben könnten. Vermutlich nur weil sie die beiden über Pfingsten mitnehmen wollte. Die Kleine ist auf ihren ausdrücklichen Wunsch bei mir geblieben! Die Große ist mit und wurde, wie auch immer, sehr manipuliert.
Ich bin fest davon überzeugt, dass nachdem was alles gelaufen ist, sie etwas hinter meinem Rücken versuchen wollte. Die Kinder die Ferien über mitnehmen, in Thüringen anmelden und dort den ABR Antrag stellen. Da der ständige Aufenthalt der Kinder nicht wirklich einwandfrei geklärt war, habe ich kurz vor den Sommerferien den Antrag auf Aufenthaltbestimmungsrecht gestellt. Damit hatte sie sicherlich nicht gerechnet, dass ich das wirklich mache.
Vor dem Jugendamt und der Familienrichterin hat sie zugestimmt, dass die Kinder bei mir bleiben können. Nach einem Jahr möchte sie, dass wir überlegen ob der Aufenthalt geändert wird.
Ende August ist sie zum Glück endlich ausgezogen. Hat wegen Geburtstag der Kleinen mit den Mädels Anfang September einen Tag verbracht. Sie hatte die Mädels dann nur noch in den Herbstferien Ende Oktober für sechs Tage. Nun kommt sie erst am 22. Dezember um die beiden über Weihnachten zu holen! Für mich das ja gut, nur für die Mädels ist das doch eine Katastrophe!
Die Entfernung von 350 Km ist nicht so toll. Allerdings ist sie in der Zeit vor ihrem Auszug jedes nur mögliche Wochenende zu ihm nach Thüringen, Hessen oder Reinland-Pfalz gefahren. Oder als sie sich zwei Mal für ne Woche hat krankschreiben lassen.
Selbst meinem Anwalt sagte sie, dass sie die Kinder nicht alle 14 Tage sehen kann, sondern nur so alle vier Wochen. Sie telefoniert nun zwei Mal die Woche mit den Kindern.
Ein paar ungenannte Details lassen sie mich vermuten, dass sie im Grunde genommen die Kinder gar nicht bei sich haben will.
Nur als Kinderpflegerin ist das ihrem Image abträglich. Und sie kann durch den richterlichen Vergleich/Beschluss immer sagen, dass ich die Kinder nicht habe zu ihr lassen wollen.
Auf der einen Seite darf ich mich um die Kinder kümmern und auf der anderen Seite versucht sie immer quer zu schießen?
Was will sie eigentlich? Will sie die Kinder? Will sie die nicht? Will sie nur alle paar Monate die Gute-Laune-Mama spielen?
LG Harry