katrin_
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Nur dachte ich immer, zumindest angenommen der Mann ist auf eine Beziehung oder etwas Ernstes aus, dass man gerne in der Position ist, geben zu wollen. Wenn ich Männer frage, was ihnen zum Beispiel in einer Beziehung oder bei einer Frau wichtig ist, kommt häufig „Mir ist mein Seelenfrieden wichtig und dass das Körperliche passt“ oder Dinge wie, „Eine Frau soll mir die schönen Seiten des Leben zeigen. Stress habe ich draußen in der Welt genug, sie soll mir Frieden bringen.“
Den Punkt mit dem Frieden verstehe ich. Nur klar, früher oder später können immer Konflikte entstehen und jeder bringt auch seinen Rucksack mit. Habe oft die Erfahrung gemacht, dass sobald es ‚nicht Mehr so leicht‘ wird oder man beginnt, sich einem Mann zu öffnen, offen über eigene Fehler, Ängste und Schwächen zu sein, sie sich zurückziehen. Interesse verlieren. Äußert sich oft subtil. Auf einmal kürzere Nachrichten. Weniger Emojis, weniger Interesse am anderen. Sowas tut weh.
Das das immer wieder passiert, mit Männern verschiedenen Alters (20-35) und verschiedener Lebenslagen, frage ich mich, ob ich meine Werte ändern sollte. Auch mehr auf mich schauen sollte. Vielleicht idealisiere ich Liebe auch zu sehr, nach dem Motto ‚in Guten wie in schlechten Zeiten‘?
Vielleicht gilt dies aber auch eher für langjährige Paare.
Oft fühlt sich der Mann schnell bedrängt, in seiner Ruhe gestört. Spricht man es an, wird es nicht immer neutral aufgenommen.