Trandy123
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Ich habe eine etwas längere Geschichte in der Hoffnung, dass sie es für möglich erachten uns/mir zu helfen.
Ich hole etwas aus:
Vor 10 Jahren habe ich meine jetzige Frau kennengelernt. Zu diesem Zeitpunkt war sie verheiratet und hatte bereits ein Kind. Direkt nach dem kennenlernen hat sie weiterhin den Kontakt zu mir gepflegt und mir gesagt, dass sie in ihrer Beziehung unglücklich ist und diese aktuell beendet. Irgendwann hat sie mir dann mitgeteilt, dass es nun beendet ist und wir kamen uns schnell näher. In Wahrheit wusste ihre Mann zu diesem Zeitpunkt von nichts und sie hielt diesen Zustand noch 3 Monate aufrecht bis sie ihn schließlich von heute auf morgen verlies (das habe ich erst vor kurzem von ihrem damaligen Mann erfahren).
Als wir dann zusammen waren wurde sie schnell schwanger. Ab da überschlugen sich die Ereignisse. Sie erzählte mir von einer Zwillingsschwangerschaft wo ein Embrio gestorben war. Außerdem erzählte sie, dass ihre Cousine an Brustkrebs erkrankt ist. Irgendwann erfand sie eine Leukämie Erkrankung bei sich und ebenfalls einen Tumor in der Brust. All das in der Zeit der Schwangerschaft. Mir war bewusst das hier gehörig was nicht passt, aber aufgrund des Kindes blieb ich bei ihr. Nach der Geburt hat sich alles normalisiert und wir haben das Thema nie wirklich geklärt. Es gibt noch viele weitere Unstimmigkeiten. Dies würde aber den Rahmen sprengen.
Mittlerweile haben wir selbst 3 Kinder. Seit letztem Jahr November hatte sie allerdings ein inniges Verhältnis mit einem Arbeitskollegen. Der Ablauf ist nahezu identisch wie vor 10 Jahren. Sie hat ihm ebenfalls gesagt, dass wir getrennt sind und parallel hat sie bei mir ein normales Leben weitergeführt. Ich kam allerdings dahinter und habe sie damit konfrontiert. Nachdem ich das Gefühl hatte sie erzählt mir nicht die Wahrheit habe ich mit dem Mann direkt gesprochen. Er wusste von der ganzen Situation nicht Bescheid. Immer wenn sie mit ihm in Kontakt war hat sie die eine Geschichte erzählt und bei mir die andere Geschichte. Selbst als alle Bescheid wussten hat sie an ihrer Theorie bei beiden festgehalten. Ich habe den Mann noch weitere 2 mal gesprochen.
Sie hatte keine einfache Kindheit und vor 2 Jahren ihren Vater verloren und ihn quasi in der Zeit bis zum Tod begleitet.
Aufgrund der ganzen Situation vermute ich bei ihr eine psychische Erkrankung. Schon im Kindheitsalter hat sie sich teilweise Geschichten ausgedacht (Aussage Mutter und Schwester).
Immer wieder begleiten kleine Lügen ihren Alltag.
Wir hatten allerdings nach der gravierenden Erfahrung von vor 10 Jahren eine „normale Beziehung.
Ich bin teilweise davon schockiert, wie knallhart sie die Lügen platziert und aufrecht erhalten hat.
Seit Mai hat sie das alles mit dem Kollegen beendet da sie ihre Familie und mich liebt.
Reden ist extrem schwierig, da sie sehr schnell sehr emotional wird (was hab ich jetzt schon wieder falsch gemacht…., das stimmt so nicht… usw.)
Sie hat es als emotionale Beziehung tituliert, da sie mit ihm gut reden konnte (teilweise auf eine therapeutische Art gemäß ihrer Aussage - falls das stimmt). Er hatte wohl eine ähnliche Kindheit und ich wiederum komme aus „perfekten“ Verhältnissen….
Selbst jetzt wo sie einsichtig ist fällt es verdammt schwer ihr das alles zu glauben. Da sie zuvor gelogen hat ohne auch nur mit der Wimper zu zucken ist es schwer an eine vertrauenswürdige und glückliche Beziehung zu denken.
Aufarbeitung bei der Paartherapie waren mehr schlecht als recht. Immer wieder wurde ich dort massiv angegriffen. Zuhause hat sie es dann mit Selbstschutz begründet, da sie sich schlecht fühlt.
Auch jetzt ist die Situation ziemlich zerfahren. Sobald das Thema Trennung auf dem Tisch liegt zerfließt sie im Selbstmitleid, dann gibt es wieder Phasen von Hass und Großkotzigkeit.
Ich werde daraus einfach nicht schlau….