Zitat von Piedro:Können Leute mit ADHS eigentlich meditieren? Bzw kann es das Hirn beruhigen oder ordnen?
Nach einem Jahr Achtsamkeitstraining: wenn ich einen guten Tag habe, geht das mit dem meditieren sehr gut. So 10-20 Minuten.
Viel wahrscheinlicher ist aber, dass ich in der Zwischenzeit ein neues Regal geplant habe, darüber nachgedacht habe, was wo wie am VW Bus zu tun ist, die restliche Woche geplant habe, darüber nachgedacht habe, ob letztes Jahr das Wetter um diese Zeit genauso war, dass die Müllabfuhr heute aber später dran ist, ob ich so wie ich das Regal bauen könnte, doch auch die Schubladen im Bus verstärken könnte, dann müsste ich auch andere Teile nicht in den Müll werfen, ich hab eh vergessen, heute früh noch den Müll raus zu bringen, ...
Und jetzt geh ich auch nicht mehr zu dem Training. Zuhause alleine: keine Chance.
Achja: ich hab kürzlich den Einstufungstest machen dürfen ob präzisere Diagnostik sinnvoll. Da war ich irgendwie genau auf der Grenze, von 4 Tests zwei gerade so positiv, zwei gerade so negativ. Meine Therapeutin meinte, damit ist ja alles klar, den Rest können wir uns sparen, herzlich willkommen im Team ADS.
Ich war schon immer "seltsam", mein Bruder aber viel mehr. Willkommen im Team "masking at its best"