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Woher das eigene Glück ziehen nach einer Trennung?

Miss Thoughty

Miss Thoughty

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Hallo Ihr Lieben,

wünsche Euch erst einmal einen hoffentlich guten Start in diesen grauen Tag.

Ich habe einmal eine Frage an Euch...
Kurz zu meinem Zustand: Meine Trennung ist nun eine gute Woche her und wie es mir geht, muss ich Euch ja allen nicht sagen...
Kopf weiß, alles richtig, Herz schmerzt.
Aber zu meiner Frage, die mich ehrlich sehr beschäftigt.
Woraus zieht Ihr Euer Glück, was erfüllt Euch? -- AUSSER einer Partnerschaft?
D.h. wie kann man hier ggf. vorbeugen für das nächste Mal?

Dass es grundsätzlich besser ist, sich emotional nicht so abhängig zu machen vom Partner (und anders abhängig schon mal gar nicht),
aber wie? Kann man das überhaupt, wenn man ein Herzmensch ist?

Ich weiß, dass ich tolle Freunde habe, eine wunderbare Familie, gut bezahlten Job, top Wohnung, etc...Also im Prinzip vieles
um glücklich zu sein. Ich lenke mich ab...und habe auch in der Beziehung mein Leben geführt,
ABER...am Ende war er, war diese Beziehung mein Glück. Diese absolute Verzweiflung, diese Angst, nie wieder glücklich zu werden...

Wie geht Ihr denn damit um?
Versteht Ihr worauf ich hinaus will?

Ich möchte mein inneres Glück nicht nur davon abhängig machen, ob ich gerade jemanden habe oder nicht.
Aber genau das tue ich immer...schon immer

Freue mich auf den Austausch...

Danke

03.08.2016 11:50 • x 1 #1


Bine-365

Bine-365


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Hallo du schreibst mir aus der seele, ich habe auch schon ganz viel darüber gelesen und das hört sich in der theorie alles immer so toll an, dass kein anderer dazu verpflichtet ist, dich glücklich zu machen, schon gar nicht der beziehungspartner, sondern dass man sich nur selbst glücklich machen kann und soll und sich selbst lieben und und und................ ich arbeite schon so lange daran, aber es klappt in der praxis einfach irgendwie nicht, ich glaube auch, es liegt auch ein wenig daran, mit welchen wertvorstellungen man erzogen wurde und was die eltern einem vorlebten, bei mir war da immer alles glücklich und harmonisch, tolle kindheit, eltern bis zum lebensende zusammen, haben sich immer gegenseitig geachtet, respektiert und gestützt usw. aber leider ist das heute nicht mehr so einfach...........keine ahnung warum, ich lasse mich auch immer wieder zu sehr mit dem herzen auf den partner ein und wenn es dann peng macht und aus ist, dann fällt man in ein großes schwarzes loch würde mich auch freuen, wenn hier jemand wäre, der einem das genauer erklären kann und tipps gibt, wie man da an sich arbeiten kann, dass es nicht mehr so weh tut in dem schwarzen loch

03.08.2016 12:00 • x 1 #2



Woher das eigene Glück ziehen nach einer Trennung?

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Sway82

Sway82


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...gute Frage!
Aber eine Antwort habe ich leider auch (noch) nicht darauf. Ich bin da wohl ähnlich wie du...
Meine Trennung nach 10 Jahren Beziehung ist nun fast ein halbes Jahr her. Und ja, ich mache und tue, lebe meine Leben...aber wirklich erfüllt und mit Sinn versehen fühlt sich das alles nicht an. Ich suche auch irgendwas, was mir Sinn gibt, eine Aufgabe, gebraucht zu werden,...
Auch in der Beziehung bin ich Hobbies nachgegangen, war durchaus selbstständig und auch alleine mit mir irgendwie glücklich...aber da hatte ich die Geborgenheit einer Beziehung als Backup. Das ist in der Tat anders als jetzt.

Ich bin gespannt, was andere dazu zu sagen haben.

03.08.2016 12:00 • x 1 #3


Miss Thoughty

Miss Thoughty


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Danke, dass wir uns hier austauschen können...das tröstet ein kleines bisschen.
Das ist doch alles irgendwie komisch, wieso kann man das nicht ein wenig mehr steuern?
@bine-365: ja genau, bei mir alles gleich. Kindheit voller Liebe, Geborgenheit, etc.
geht ja auch nicht darum, dass ich jemanden brauche, um mein Leben zu leben, aber es ist schöner, wenn man weiß, da ist jemand.
Zu meinem Hintergrund: War irgendwie immer in Beziehungen, 7,5 Jahre und dann jetzt eben 1,5 Jahre...War auch eine tolle unbeschwerte Zeit, aber eben vorbei. Tut auch nichts zur Sache, aber vllt habe ich nie lernen müssen, alleien für mich zu sein.
Ja Sway82, Du beschreibst es so gut. Die Beziehung ist das Back up, die heile Welt, die man gerne abends z.B. hätte...
Ich lese gerade ein sehr empfehlenswertes Buch...Goodbye Herzschmerz, allerdings...vllt auch zu früh dazu...bin ich noch nicht so weit, das alles so anzuwenden...
Und dann drehe ich mich wieder im Kreis, was wenn man in der Theorie das alles weiß, aber das Herz einfach nicht mitspielen will?
Wie kommt man da raus? Natürlich bin ich der Meinung, der Partner sollte eine zentrale Rolle im Leben spielen, aber wieso fühlen wir uns so unvollkommen alleine? Denke, die Gesellschaft tut ihren Teil dazu, man wird nun mal gefragt, wieso man noch Single sei? Etc...
Geht auch das auch so?

Und dann überkommt einen wieder eine dicke tränenreiche, Verzweiflungsattacke...wie beruhigt IhrEuch dann selber? Tipps?

03.08.2016 12:12 • #4


Gus


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Ob man gegen EnttäuschungenHerzschmerz Toleranzen aufbauen kann ist sehr schwierig.
Jede Beziehung bringt ja eine andere Intensität mit sich.

Natürlich fühlt sich das Leben allein recht monoton an und vermutlich sind wir auch nicht dafür gemacht allein zu leben.

Jeden Weg so gut gehen wie es geht,ab und zu vielleicht die Gedanken nicht so weit zulassen das all diese Fragen und Rätsel entstehen.
Man muss versuchen immer irgendwie das positive zu sehen.

03.08.2016 12:34 • #5


Sway82

Sway82


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Für mich ist es auch ungewohnt allein zu sein...also so dauerhaft.
Ich war mit 19 für 3 Jahre in einer sehr furchtbaren Beziehung. Dann habe ich meine jetzige Ex kennengelernt und nachdem die erste Trennung überwunden war, kamen wir zusammen. D.h. seit meinem 19. Lebensjahr war ich immer in einer Beziehung. Auch wenn es insgesamt nur 2 waren.
Es ist wirklich einfach ungewohnt auch so viel Zeit für sich zu haben, keine Kompromisse eingehen zu müssen, nur für sich selbst verantwortlich sein zu müssen. In ersten Ansätzen finde ich das schon gut...aber ich bin eben ein Beziehungsmensch. Mir fehlt eine Partnerin an meiner Seite, mit der ich durchs Leben gehen will.
Meine Eltern habe mir das nur bedingt so vorgelebt. Scheidung als ich 7 war. Neuer Ehemann für meine Mama als ich 9 war. Dieser ist aber seitdem ein beständiger Anker in unserem Leben

03.08.2016 12:42 • #6


Mimmi


74111
Ich hatte in den letzten Jahren auch einige Trennungen zu verarbeiten und ich habe gemerkt, wie sensibel mich das gemacht hat und wie schnell ich anfällig für Kopfkino und schlechte Gedanken bin.
Im Moment bin ich noch lange nicht so weit, wieder jemanden zuzulassen, kann ich mir grade eher gar nicht vorstellen, weil ich Angst vor erneutem Wehtun habe.
Und ich merke auch, wie andere schon schrieben, dass die Motivation fehlt und irgendwie ein Grundgerüst.
Ich bin als Mutter für mein Kind da und dessen Rückhalt.
Ich selbst bin aber mehr oder weniger ungestützt und würde auch gern mal auf den Arm zwischendurch.
Klar, positiv nach vorne schauen, sich ablenken, es fehlt nur manchmal einfach die Perspektive...

03.08.2016 12:45 • #7


Miss Thoughty

Miss Thoughty


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Ich denke auch, dass man sich nicht aussuchen kann, ob man ein Herz- bwz. ein Beziehungsmensch ist.
Wenn ich ehrlich bin, war ich auch immer in einer Beziehung...damals weil es sich so ergeben hat...
deswegen fällt es dann umso schwerer.
klar, nach vorne schauen, ablenken, etc...alles immer tolle Ratschläge...aber was, wenn was fehlt?
wie Ihr alle schreibt, eine Perspektive?
Wie soll man das lernen, dass man nicht so tief fällt?
In meinem Freundeskreis sind viele Singles, die aber auch nie oder schon lange nicht mehr in einer Beziehung waren, die sagen dann sowas wie ist nur das Ende einer Beziehung, aber für mich ist es quasi das Ende der richtigen, herzerfüllten Freude...
Ich versteht mich da...
Wie lenkt Ihr Euch denn ab? Bringt das was? Oder eher zulassen?
Sofort wieder in eine neue Beziehung ist ja Quatsch und das will ja auch keiner...

03.08.2016 13:05 • x 1 #8


Sway82

Sway82


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Nein, direkt in eine neue Beziehung könnte ich jetzt auch noch nicht. Mein Herz ist noch nicht frei. Wie auch nach10 Jahren....
Auch wenn die Sehnsucht nach einer Partnerin (eigentlich immer noch meine Ex an erster Stelle) sehr groß ist...
Ich habe unterschiedliche Phasen. Mal will ich einfach viel allein sein, nachdenken, traurig sein, für mich sein...und dann wiederum muss ich raus, unter Menschen, Dinge erleben. Das kann sich von Tag zu Tag ändern und ich lasse es so zu, wie es kommt. Man merkt intuitiv was einem gerade gut tut und danach sollte man handeln. Verdrängen, wegschieben...das bringt alles auf Dauer nichts. Ich denke auch, man soll die Gefühle die man wegen der Trennung hat zulassen und durchstehen. Nur so könne sie doch vergehen, oder nicht?
Ich glaube auch, dass man es nicht lernen kann, nicht mehr so tief zu fallen. Wie soll das gehen? Man kann wohl nur dafür sorgen, dass man zukünftig nicht alles auf die Beziehung projiziert, nicht alles von seinem Partner an Glück, Zufriedenheit etc. koppelt...sondern sein eigenes Glück schmiedet. Dann ist der Aufprall wohl nicht ganz so hart, wenn man einfach Dinge in seinem Leben hat, die einen unabhängig von seinem Partner erfüllen. Aber ja, an der Umsetzung scheitern wir ja wohl gerade alle. In der Theorie ist das Leben immer sehr leicht...

03.08.2016 13:18 • x 1 #9


Miss Thoughty

Miss Thoughty


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Du beschreibst es sehr gut, mal ist einem nach Ruhe, etc, dann wieder nach Ausgehen...
Bei mir wechselt das derzeit manchmal von Moment zu Moment.
Ist aber vllt auch etwas früh alles...
Ja, man muss und soll für sich selber sorgen, sich selber lieb haben, mit sich selber im Reinen sein...
Wir wissen es alle...aber die Praxis sieht anders aus...leider leider.
Falls Ihr Tipps habt, her damit...

03.08.2016 13:34 • x 1 #10


Mimmi


74111
Das geht ja nur Stück für Stück, sich immer eine Kleinigkeit mehr vornehmen, selbstsicherer werden, entspannter.

Wenn man im Keller drin sitzt, ist es natürlich erstmal schwer.

03.08.2016 13:37 • #11


Gus


74111
Alles gleicht sich irgendwie aus.
Lass erstmal etwas Zeit vergehen,und neue Türen werden sich öffnen.

03.08.2016 13:47 • #12


Blunda

Blunda


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man wird ohnehin überall zugebombt in den medien mit dem bild, dass man nur als paar und mit einem partner im leben glücklich sein kann. es wird oft als die optimale lebensweise verkauft. die bilderbuchfamilie mit eltern und am besten 2-3 kindern das gibt es aber heute kaum noch.
schon mal bewusst drauf geachtet wo es das tatsächlich noch gibt?
es is noch gar nich so lange her, da haben die großeltern noch ehen bis ans ende ihrer tage gehabt- aber die sind auch durch andere lebensumstände geprägt worden.
heute haben sich die zeiten stark verändert. das hat mit früher nichts mehr zu tun. frauen waren damals nicht selbstbestimmt und immer an einen mann gefesselt. auch keine gute verknüpfung aus der zeit, es war alles schwierige rund man hat sich auch mal zusammen gerissen. daher kommt vielleicht der gedanke nur glücklich zu sein, wenn man einen partner hat. denn die schlechten seiten von den großeltern hat man meist gar nicht erlebt.
viele wollen zudem gar nich mehr an einer beziehung arbeiten. wenn was nich richtig läuft, wird sich getrennt. man rede sich dann ein, es hat einfach nicht gepasst..früher war das in dem umfang gar nicht möglich auch nicht mit den kontaktmöglichkeiten wie heute.

eine beziehung gibt einem dinge, die weder familie oder freunde einem geben können oder auch nicht wenn du single bist. und das ist jetzt nicht nur auf s. bezogen. eine beziehung is immer etwas besonderes, wenn man sie eingeht und jede ist dabei auch wieder anders. fakt ist, das wir soziale wesen sind, also sind wir auch meist bestrebt darin in einer beziehung sein zu wollen. manche wohl mehr manche weniger.
ich glaube nicht, dass man da wirklich in dem sinn vorbeugen kann.
man kann aber sein auge schulen. selbstreflektion ist da wichtig.....welche verhaltensweisen legst du männern gegenüber an den tag die dir gefallen. an welche art mann gerätst du für gewöhnlich?

ich hab nur 2 beziehungen bisher in meinem leben gehabt. eine davon ging 1 jahr und die andere 11 jahre.

na gut ich war 18. der erste war also n unselbstständiges muttersöhnchen, der sich nich mal ne pizza selber im ofen machen konnte hat immer mami für ihn gemacht. hab dann jemanden kennengelernt, der weitaus selbstständiger war und hab die beziehugn daraufhin beendet. (war ein warmer wechsel)
der danach war also in kontrollfreak, das hab ich aber erst sehr spät realisiert. so nach 8-9 jahren. als der mich beruflich nicht unterstützen wollte und mich in meinen aktivitäten kontrollieren, hab ich mich von ihm getrennt.

bin jetzt also seit etwas mehr als 2 jahren single. es geht mir gut soweit, obwohl es das erste mal ist, das ich wirklich auf eigenen beinen stehe. es is natürlich toll unabhängig sein. hab riesen schritt nach vorn gemacht in der zeit. über die erste eigene whnung war ich wahnsinnig glücklich.
aber was ist in den 2 jahren passiert......hab mich 2x verliebt.
bei dem ersten typen stellte sich erst raus, nachdem wir uns getroffen hatten, dass er ne freundin hat. als alles aufgeflogen is, wollte er sich um seine freundin kümmern der typ wäre der zweite warme wechsel gewesen, hätte er keine freundin gehabt. bin ich auch nich stolz drauf....aber er war der grund, wieso ich dann den letzten schritt der trennung von der langzeitbeziehung hinbekommen habe und das war das beste was mir passieren konnte

und der kerl danach....hm...wir haben schon zeit miteinander verbracht. wir mögen uns schon sehr und haben auch viel gemeinsam. er hatte mir aber irgendwann gesagt, er will keine beziehung, später war er sich nich mehr sicher und knickte so ein wenig ein. dann hieß es so...frauen sind blöd aber er will schon gern jemand bei sich haben....blabla. ich hab immer gedacht, er könnte ja noch seine meinung ändern
wenn ich locker geblieben wäre, hätte er sich möglicherweise nich so unter druck gesetzt gefühlt...er wusste das ich ihn sehr mag aber kindisch und bockig haben wir dann den kontakt unterbrochen. keiner kam von sich aus ausm knick.
monate später schickte er mir ne nachricht er hätte ne frau gedatet, wäre aber eine blöde idee von ihm gewesen. 3 wochen später schleppte er die an.mit der is er jetzt seit 9 monaten zusammen. er schreibt mich aber immernoch alle 2-3 monate an wie´s mir geht trotzdem häng ich ihm seit den 9 monaten noch nach. obwohl ich schon ganz gut weg bin von ihm, aber ich bicn nicht so weit wie cih gerne wäre . das dauert eben seine zeit


jedes mal is also mit den kerlen was schief gelaufen. liegt meistens natürlcih an beiden parteien, wenn man es so nennen will. ich hab zum beispiel die schlechte angewohnheit, schnell sympathie mir gegenüber mit vielleicht will der ja mehr zu verwechseln. das is n problem was auf meinem mist gewachsen ist. hab früher nicht viele menschen um mich rum ghabt und das nicht lernen können. ebenfalls nehme ich sehr viel hin, wo ich immer denke, ja meine güte so schimm is das nich...aber da bin ich einfach zu locker, lasch. zeige keine grenzen auf, weil ich den mann dann nicht vergraulen will und das is falsch!
ich gehöre auch zu denen die ihren emotionalen zustand oft vom partner abhängig machen. wenn etwas nicht läuft oder vorgefallen ist, fang ich an zu grübeln, mir sorgen zu machen oder interpretiere dinge die nicht da sind. gerade dadurch macht man viel schon früh kaputt. locker bleiben also...leicht gesagt.
deshalb versuche ich es jetzt zu ändern. aber das ist ein lernprozess und verhalten zu ändern ist schwer!
wenn ich jetzt jemanden kennen lerne und der is mir sehr sympathisch. versuche ich drauf zu achten nicht sofort in diesen beziehungsmodus zu fallen, obwohl es dafür keinen grund gibt.
hab ich ein komisches bauchgefühl, versuche ich bewusst abstand zu der person zu halten. und dann zu reflektieren wieso ich den gut finde, obwohl mir mein bauchgefühl sagt, da stimmt was nich.

habe grade die schnauze voll von den kerlen, weil ich es leid bin immer scheinbar an den falschen zu geraten und auch keine lust mehr mich nach monaten jemandem zu öffnen und dann wieder auf die schnauze zu kriegen.
andererseits fehlt mir ein partner schon....was unternehmen, abends kuscheln, sich mit jemandem unterhalten....s. auch, bin auch nur n mensch
bin jetzt also genau in der gedanklichen phase wie der kerl vor nem jahr in den ich mich verknallt habe.....ich würd lachen, wenn es nich so traurig wär.

momentan weiß ich also nich, ob ich mich auf was einlassen könnte. mir fehlt die nähe zu jemandem, aber wenn man ehrlich ist, reicht das als grund nicht aus eine beziehung einzugehen. das wäre der falsche ansatz, weil du nur ein bedürfnis befriedigt haben möchtest. theoretisch kann dir das jeder geben. aber jeder ist eben nicht der richtige, wenn du mir ungefähr folgen kannst.
daher bin ich für mich der meinung, dass ich mich verliebe weil ich mir erhoffe das mir jemand das gibt was mir fehlt. denn was mir fehlt, kann ich auch durch sport nicht herbei wünschen und mit positivem denken schon gar nich

zumal permanent positives denken schlecht für die psyche is. zwanghaftes positives denken bringt einen auch nicht unbedingt weiter. damit verdrängt man auch ganz gut dinge. der mensch ist zudem individuell was für den einen funktioniert, muss für den anderen nicht zwangsläufig auch gut sein.

es bleibt einem am ende also nur ganz alleine für sich selbst raus zufinden was einen zufrieden macht. ich rede bewusst von zufrieden, nicht glücklich.
man kann einfach nicht permanent glücklich sein. daraus besteht das leben nicht. es besteht aus monotonie, die von starken höhen und tiefen unterbrochen wird. aber überall wird einem suggeriert, das man immer happy und breit grinsend durch die gegend laufen soll das is utopisch.
mir hat das mein therapeut mal ganz bewusst gemacht als er fragte we es mir im lauf der woche so geht und ich sollte es auf einer zeitleiste markieren. es zeigte sich ein relativ monotoner verlauf. keine starken höhen, keine starken tiefen... ja also fast langweilig....man is irgendwo in der mitte und es fühlt sich nur schlecht an, weil man unzufrieden ist. man kann aber nicht permanent glücklich sein, dann müsste man sich wohl dauerhaft Dro. rein pfeifen und wie die funktionieren, weeiß man ja....
und jeder soll immer mit dem zufrieden sein was er hat..*beep*..das seh ich gar nich ein. muss ich mit monotonie zufrieden sein?
wenn ich unzufrieden bin, muss ich dran arbeiten wie ich es hinbiege, das ich zufrieden sein kann. das kann auch ein partner nicht für mich übernehmen.

so zieht sich das durch´s ganze leben, egal ob beziehung, freunde, familie oder hobby. das is der punkt wo du selber aktiv werden und dran arbeiten kannst.

wenn du ablenkung brauchst, versuche für dich selbst dinge auszuprobieren, die du noch nicht getan hast, möglicherweise weil dein partner das nciht mit die zusammen machen wollte oder weil du dachtest der findet die idee blöd? vielleicht machts dir spaß
man kann sport machen, kurse belegen in denen man was neues lernt. sprachen villeicht, malen, musik machen, etc es gibt genügend möglichkeiten sich auszuprobieren.
was hast du für talente die du sonst nicht einsetzt, die vielleicht aus der kindheit eingeschlafen sind, weil du zur arbeiten bevölkerung gehörst.
so kann man auch zufriedenheit gewinnen und dann wird auch der rest oft aufpoliert.
du fühlst dich wieder besser, stärker, attraktiver einfach zufrieden oder für manche andere dann eben glücklich...jaja
kommt vielleicht auch wieder n kerl daher der dann möglicherweise auch der richtige sein könnte.

aber bis dahin bist du für dich alleine verantwortlich und das muss ncihts schlehtes sein

03.08.2016 13:55 • x 4 #13


Sway82

Sway82


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DANKE Blunda....du bringst es absolut auf den Punkt.

03.08.2016 14:17 • #14


Miss Thoughty

Miss Thoughty


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ja definitiv DANKE!

Du hast auch sicher recht, dass man einfach mehr auf sich achten muss, sowohl jetzt als auch im Hinblick auf eine neue Partnerschaft.
Ich habe den Fehler auch ein wenig gemacht, wir hatten jetzt in der letzten Beziehung eine unbeschwerte, tolle Zeit, eine kleine heile Welt.
Es war klar, dass das endlich ist, zumindest in dieser Form. Aber es hat mir nach dieser langen Beziehung sehr gut getan und ich möchte es auch nicht missen,
wir haben den Zeitpunkt verpasst zu reden, über das was kommen könnte...egal.
Jedenfalls war eher mein ständiger Tagesbegleiter, wir haben von morgens bis abends Kontakt gehabt, und nicht nur mal alle paar Stunden, sondern wirklich ständig,
hinzu kommt dass wir uns min. 4-5 Mal pro Woche gesehen haben...das fühlt sich jetzt an wie ein Entzug, mir fehlt das alles so.
Aber vllt erwarte ich nach gut einer Woche auch zuviel...

Ich werde Euren Rat beherzigen, vllt muss ich viel mehr auspronieren...
Und das alleine...

Danke!

03.08.2016 15:19 • #15



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