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Wovor hast du Angst - was ist deine Angst?

Sabine

Sabine

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Immer wieder lese ich, dass man Angst hat? Doch wie kommt es dazu? Was bringt uns dazu, etwas zu fürchten, wo wir doch garnicht wissen, was uns die Zukunft bringt. Ist es nicht eher, das Gewohnte zu verlassen? Alleine einen anderen Weg zu finden.

Nun, schreibt hier, wovor ihr euch fürchtet? Vielleicht finden wir zusammen, einen Weg diese Angst, was sie auch immer für euch ist, loszulassen und euch auf etwas anderes besser einzulassen, wenn ihr eure Angst besser versteht.

24.01.2017 13:17 • x 3 #1


Ex_Mitglied


Also nicht bezogen auf Liebeskummer habe ich Angst etc .. Aber ich hatte dieses Gefühl zweimal Mal im Leben am stärksten erlebt , bei meinen Suizid Versuch .

Und bei einer Schlafparalyse . Da habe ich am meisten Angst gehabt .

Angst bei der Trennung oder beim Gericht hätte ich nicht .. nur viele Gedanken und Emotionen aber keine Angst .

Wenn du mal eine Schlafparalyse durchlebst , dann weißt du wie sich Angst anfühlt .

Oder die Angst Kurz vor einem Epileptischen Anfall .. Man weiß ja nie wann es geschehen Mag . Ich hab Gottseidank Vorboten , aber die anderen ..

Liebe Grüße

24.01.2017 13:23 • x 2 #2



Wovor hast du Angst - was ist deine Angst?

x 3


Ukulele


Meine große Angst ist, nie wieder jemanden kennen zu lernen, der mich so gut kennt und den ich so gut kenne. Dieses tiefe Verständnis füreinander, es fehlt mir so sehr!

Ich war so sicher, mit ihm alt zu werden!
*beep*, schlechter Tag heute...

24.01.2017 13:25 • x 13 #3


Minted

Minted


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Hey

Es ist die Angst vor der Zukunft, die Angst wieder verletzt zu werden und deshalb Angst davor wie früher auf Menschen zuzugehen.
Ich fühle mich wie ein Feigling, der Angst hat sich all den Problemen zu stellen, die auf mir lasten und mich drohen zu erdrücken.
Ich weiß nicht mehr wo hinten und vorne ist und habe Angst Fehler zu begehen.
Ein furchtbares Gefühl.

24.01.2017 13:28 • x 8 #4


Sabine

Sabine


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Zitat von Ukulele:
Meine große Angst ist, nie wieder jemanden kennen zu lernen,


Da nimmst du deiner Zukunft vielleicht schon etwas voraus Denn du lebtest auch vor deiner Liebe mit ihm, worüber du gerade so entäuscht bist. Oder warst du schon, bevor du ihn kannest so betrübt? Ich vermute doch eher nicht, Kleines.

Aber wenn du dir etwas Zeit gibst, und dir Zeit für dich nimmst, wirst du auch etwas Neues kennen lernen, etwas Anderes, etwas Besseres? vielleicht.

Zitat von Minted:
Es ist die Angst vor der Zukunft, die Angst wieder verletzt zu werden und deshalb Angst davor wie früher auf Menschen zuzugehen.


Minted, du kennst deine Zukunft doch garnicht Und wie sie wird, liegt in deinen Händen. Nur wird sie nicht rufen, hier bin ich, deine Zukunft. Du wirst ihr begegnen, jeden Tag, ein Schritt auf deinem Weg.

Zitat von Minted:
Ich fühle mich wie ein Feigling, der Angst hat sich all den Problemen zu stellen, die auf mir lasten und mich drohen zu erdrücken.


Du hast garkeinen Grund als Feilgling dich hinzustellen. Ganz im Gegenteil. Du hast dich für einen andern Weg entschieden als er. Dazu benötigt man Mut und Durchhaltevermögen, sein Leben neu zu gestallten. Wo siehst du da einen Feigling in dir?

Zitat von Minted:
Ich weiß nicht mehr wo hinten und vorne ist und habe Angst Fehler zu begehen.


Jeden Tag hat der Mensch Entscheidungen zu treffen. jeden Tag werden Fehler gemacht Wo Vorn und Hinten ist? Das was war, ist Hinten und das was kommt ist Vorn

Du wirst es meistern Minted, dessen bin ich mir sicher

24.01.2017 13:29 • x 4 #5


Sabine

Sabine


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Zitat von Alex.W1992:
Wenn du mal eine Schlafparalyse durchlebst , dann weißt du wie sich Angst anfühlt .

Oder die Angst Kurz vor einem Epileptischen Anfall .. Man weiß ja nie wann es geschehen Mag . Ich hab Gottseidank Vorboten , aber die anderen ..


Ja Alex, es gibt viele Ängste. Nur was lösen sie in uns aus?

Ich hatte sehr große Angst, als ich die Diagnose Krebs erhielt. Und ich hatte wieder Angst, weil ich wahrnahm, dass er wieder kommt.

Und irgendwie, nahm ich das für mich an. Es gehört zu mir. Ich werde damit leben müssen. So oder so. Und wessen Leben ist unendlich?

Nun, ich lebe und ich lebe gerne. Jeden Tag, jede Stunde. Ich lernte mich anders wahrzunehmen, einen anderen Schritt zu gehen. Und doch ist für mich das Leben etwas Einzigartiges, etwas Wunderbares.

24.01.2017 13:39 • x 5 #6


Ex_Mitglied


Zitat von machiennelilly:
Zitat von Alex.W1992:
Wenn du mal eine Schlafparalyse durchlebst , dann weißt du wie sich Angst anfühlt .

Oder die Angst Kurz vor einem Epileptischen Anfall .. Man weiß ja nie wann es geschehen Mag . Ich hab Gottseidank Vorboten , aber die anderen ..


Ja Alex, es gibt viele Ängste. Nur was lösen sie in uns aus?

Ich hatte sehr große Angst, als ich die Diagnose Krebs erhielt. Und ich hatte wieder Angst, weil ich wahrnahm, dass er wieder kommt.

Und irgendwie, nahm ich das für mich an. Es gehört zu mir. Ich werde damit leben müssen. So oder so. Und wessen Leben ist unendlich?

Nun, ich lebe und ich lebe gerne. Jeden Tag, jede Stunde. Ich lernte mich anders wahrzunehmen, einen anderen Schritt zu gehen. Und doch ist für mich das Leben etwas Einzigartiges, etwas Wunderbares.


Das tut mir sehr leid , wegen der Diagnose Krebs bei dir .. wann hast du Sie bekommen falls ich fragen darf , hast du deswegen Angst ? .

Ich denke Angst kann ein guter Freund sein , aber auch eine Warnung vor etwas . Ein Signal , dass etwas nicht stimmt etc. ..

24.01.2017 13:42 • #7


Sabine

Sabine


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Zitat von Alex.W1992:
Das tut mir sehr leid , wegen der Diagnose Krebs bei dir .. wann hast du Sie bekommen falls ich fragen darf , hast du deswegen Angst ? .


Nein, ich habe keine Angst mehr davor. Ich lass viel über diese Erkrankung die mich ereilte. Sie trat vor über 10 Jahren auf, aber die Ärzte waren lange ratlos. Vor 6 Jahren manifestierte sich der erste Tumor. Und ich hatte Angst, Angst, weil es etwas Unbekanntes war. Aber um so mehr ich die Erkrankung kennen lernte, je besser ich sie verstand, wurde sie mir vertrauter. Ich kann damit jetzt umgehen, als wenn sie nicht da ist, obwohl sie immer mein ständiger Begleiter sein wird. Und, danke, dass es dir leid tut, aber mir tut es nicht mehr Leid. Es war mein Weckruf an das Leben! Manchmal müssen wir fallen, um zu sehen, wie schön doch das Leben ist.

Ich hatte Angst nicht meine Enkelkinder kennen zu lernen und habe jetzt schon vier. Ich hatte Angst, Vieles nicht mehr erleben zu können, und sah nicht, dass das Leben doch vor der Tür stand. Und am schönsten ist es, wenn Niemand in mir die Kranke sieht, sondern den Menschen, der ich trotz oder gar wegen der Erkrankung geworden bin. Und darauf bin ich stolz.

24.01.2017 13:50 • x 13 #8


Sheldon


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Also, ich habe schon Angst, dass mir sowas wie die letzten zwei Jahre nochmal passiert.

Ich muss das definitiv nicht noch einmal haben.

Ich hatte bisher nur "saubere" Beziehungen, war dann 10 Jahre Single.

Und dann kommt da jemand an, der mich vollkommen in seinen Bahn zieht, zwei Jahre durch Himmel und Hölle führt. Die Zukunft plant. Dann ist der Weg frei und du wirst abrupt abserviert und findest über dritte heraus, dass du nur eine Ablenkung warst und die nie was Ernstes wollte.

Ja, ich würde definitiv sagen, dass ich Angst hätte, wieder an eine Frau zu geraten, die gebunden ist und/oder psychische Störungen hat. Das war völlig neu für mich.

24.01.2017 13:52 • x 3 #9


Ex_Mitglied


@machinennelilly

Das klingt doch ganz gut , Eine Krankheit kann einem manchmal auch helfen , ein Weckruf sein fürs Leben sowie Auch die Angst . Diese Lektion hab ich daraus gezogen .

Liebe Grüße und viel Kraft .

24.01.2017 14:00 • x 1 #10


Minted

Minted


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Vielleicht liegt es daran, dass ich ein äußerst ungeduldiger Mensch geworden bin.
Die letzten fünf Jahre haben mich geprägt und zu dem gemacht was ich heute bin.
Nun lebe ich völlig zurückgezogen und beschäftige mich ausschließlich mit seiner Krankheit, anstatt mich um mich selbst zu kümmern.
Tagtäglich auf der Suche nach Antworten, versuchen wollen es zu verstehen...vergebens.
Es gibt soviel zu tun, aber laufe davor weg und fühle mich so schwach und am Ende meiner Kräfte.
Kein Mensch versteht mich und wenn ich mich jemandem öffne, wird nur versucht mir das schön zu reden.
Ich bin arg enttäuscht von mir selbst und bin nicht bereit zu vergeben.
Manchmal wünsche ich mir auch, einfach nur einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen.
Aber das wäre zu einfach.
Da existiert noch etwas in mir, was mir sagt das es noch nicht zu spät ist und ich nicht aufgeben darf.
Vielleicht setze ich mich zu sehr unter Druck.
Denn ich wünsche mir nichts sehnlicher als das dieser Schmerz endlich aufhört.
Hinzu kommt diese Einsamkeit und er fehlt mir unendlich.
Mir fehlt auch der Austausch mit jemandem der mich kennt, mich nur mal in den Arm nimmt und mir sagt das alles gut wird.

Niemand hat gesagt das es einfach wird, aber niemand kann sagen wann es denn mal besser wird.
Ich fühle mich leer und nutzlos, habe keinen Ansporn mir selbst etwas Gutes zu tun.
Man dreht sich im Kreis, zieht die Mauer immer höher und verkriecht sich lieber, anstatt Mut zu fassen und sich selbst zu lieben.

Ich wurde schon so oft enttäuscht, dass ich letztendlich die Schuld bei mir suche und mir selbst Schaden zufüge. Das Gefühl verspüre mich selbst bestrafen zu müssen.

24.01.2017 14:01 • x 1 #11


fe16

fe16


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Angst ist ein Gefühl ,
sagte meine Therapeuthin

ein Gefühl kann man annehmen oder nicht
verweigert man es wird es grösser,
lebt man damit, dann lebt man damit. Leben

ich habe Sorgen und Ängste. aber mit der Angst versuche(werde) ich zu LEBEN.

keiner weiss was morgen ist,
und das ist gut so.

24.01.2017 14:03 • x 5 #12


abcdef


Meine grösste Angst ist das ich die Gerichtsverhandlung nicht heil überstehe.
Ich dabei zusammen Breche, Heulkrämpfe bekomme, oder ich mich nicht
mehr unter Kontrolle habe und ausraste, was eigentlich nicht meine Art ist.
Aber nach den Leiden der letzten Monate, habe ich Angst vor Reaktionen
die ich bisher von mir nicht kenne.
Angst davor auf meine Frau zu treffen, wir reagiere ich nach den ganzenTheater.
Angst vor der Zukunft, wie wird das mit den Kinder, die Ungewissheit.
Angst davor das ich nie wieder Vertrauen zur zukünftigen Patnerin aufbauen kann.
Angst vor der Einsamkeit
Angst keine neue Partnerin zu finden, ewig allein bleiben müssen
Angst was noch alles auf mich zukommt
Angst vorm Briefkasten öffnen wer weiss was meine Frau sich noch für Anschläge vorhat
Angst das meine Kinder mich nicht wiedererkennen
Angst das die Kinder mich nicht mehr mögen, (nach Gehirnwäsche meiner Frau)
Angst das es sich noch länger hinzieht bis ich die Kinder sehe
Angst das mich die ganze Sache noch kaputter macht wie ich schon bin
Angst Angst Angst Angst Angst Angst
Was hat meine Frau aus mir nur gemacht

24.01.2017 16:55 • x 2 #13


Sabinka

Sabinka


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Die grösste Angst das meinen Kindern etwas passieren würde.

- 2. Stelle das mich mein EX wieder um den kleinen Finger wickeln könnte. Womit er gerade anfängt und klar der Kopf sagt Nein, das Herz sagt ja.

24.01.2017 17:14 • #14


Ringelblume2


wenn bei mir die angst aufsteigt.....lasse ich sie herein.....nehme sie wahr und versuche sie anzunehmen .

wenn ich sie nicht haben will.....wird sie größer.......mächtiger.

es gibt momente wo sich mich auch beschützt......ich mich z.b. mit einer sache überforder und sie dann STOPP sagt (angst).

ich weiss, dass ich auf gewisse dinge im leben keinen einfluss habe und ich es laufen lassen muss.....
dieser gedanke schenkt mir gelassenheit........

aber vor allem ist mir klar.......dass mein leben JEDEN MOMENT zu ende sein kann.......ich habe nur diesen kleinen augenblick.....mehr nicht!

nichts bleibt-alles vergeht........

24.01.2017 18:08 • x 3 #15



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