Zitat von Karili:
Und dann Eltern, oft im ländlichen Raum, die an ihren Kindern klammern, sie mit Geld, Hausbau und Teilen der Versorgung der (Enkel)kinder am Ort oder im eigenen Haus halten. Oft muss der Partner oder die Partnerin des Kindes die Rolle als weiteres Kind erdulden und sich in den bestehenden Kreis fügen.
Ja, es gibt beide Varianten.
Ich war nur irritiert, weil Du geschrieben hast, zumindest habe ich es so verstanden, dass weniger Frauen arbeiten und Du es in Kontext zu einer Jugend gesetzt hast, die nicht erwachsen wird.
Also Frauen (im Durchschnitt) sind so unabhängig wie nie zuvor in der Geschichte. Und westliche Länder geben ihnen so viel Rückhalt wie noch nie zuvor.
Das Problem ist doch eher, dass der Jugend von allen Seiten eingetrichtert wird, dass es für komplexe Probleme einfache Lösungen gibt. Und im Kern der Sache steckt kindliche Empathie. Oder anders gesagt, viele Menschen glauben mittlerweile, dass Empathie eine Strategie ist. Was allerdings falsch ist. Da es aber bereits seit der Kindheit indoktriniert wird, haben wir folgende Situation:
Eine Generation, getrieben von kindlicher Empathie und dem fehlenden Wissen, dass jeder Mensch gute und schlechte Anteile in sich trägt, will die Gesellschaft ummodeln, damit das Ego (kindliche Empathie) aufrecht gehalten werden kann. Da das aber keine Lösung ist und in komplexen Systemen nicht funktioniert, werden immer neue, oft absurde, Regeln erlassen, damit das kindliche Konstrukt "Empathie" die Gesellschaft diktieren kann.
Und im Kern hatten wir so eine Gesellschaft bereits. Eine Gesellschaft, in der Gedankenverbrechen durch Umerziehung in Linie gebracht wurden. Nannte sich UdSSR und hat für 120 Millionen Tote gesorgt.