Zitat von PizzaPeperoni:Ja, das ist normal und okay. Ein unfassbar energieraubendes und „ekliges“ Gefühl, aber doch normal, schätze ich. Wut kann man gut in ...
Ich muss sagen ich war erschrocken über mich selber.
Zitat von PizzaPeperoni: Wut kann man gut in Produktivität umwandeln, so wie du es zb machst mit Sport oder einem Spaziergang. Baut Stresshormone ab und reguliert ein bisschen die extremen Gefühle.
Ich habe gemerkt das Bewegung gut war. Die Wut war zwar immer noch da, aber nicht so extrem.
Zitat von PizzaPeperoni: Nachdem er so niederträchtige Sachen gemacht hat?
Wann hast du angefangen, dich selbst so sehr zu verlieren, für einen anderen Menschen? Bzw war das schon immer so, oder entwickelte sich das im Laufe der Zeit, durch die Abhängigkeit?
Ja, selbst danach wollte ich noch etwas retten.
Ich kam mit dem Gedanken nicht klar, dass was wir hatten, zu verlieren. Ich brauchte diese Stabilität, denn auch eine ungesunde Beziehung gibt Stabilität.
Dazu kam noch die Hoffnung, dass er sich doch noch ändert, obwohl er das all die Zeit davor nicht getan hat.
Ich weiß nicht genau wann das passiert ist.
Aber ich kann sagen, erst in der Beziehung. Ich denke das liegt an der Abhängigkeit. Ich hab immer nur darauf geschaut, dass es den anderen gut geht.
Zitat von PizzaPeperoni: Hol dir dein Selbstwertgefühl zurück! Selbstliebe hat erstmal Priorität. Immer! Das bedeutet nicht, egoistisch zu sein oder so, sondern für dich selbst da sein zu können. Das ist wichtig, denn dann „brauchst“ du niemanden mehr. Dann kannst du Menschen in deinem Leben haben „wollen“, als Bereicherung, was gesünder ist, aber du „brauchst“ sie nicht, weil du bei dir selbst bist.
Ich versuche schon etwas für mich zu tun. Und auch einen Ausgleich zu finden zwischen, alles annehmen und auch ablenken. Ich merke, dass mir Ablenkung gut tut, hab aber manchmal die Befürchtung, ich lenke mich zu sehr ab.
Ich versuche jeden Tag si zu nehmen wie er kommt und nicht darüber nachzudenken was morgen oder nächste Woche ist. Denn das macht mir Angst.
Ich schreibe mir positive Sachen auf.
Zb. war ich gestern das erste mal in einer Selbsthilfegruppe mit dem Thema, Depression, Angst vor Einsamkeit und Verlust.
Ich habe mich ganz wohl gefühlt, bin aber gegangen als ich bemerkt habe das es mir zuviel wird.
Das hätte ich vor 2 oder 3 Monaten nicht gemacht. Da hätte ich es ausgesessen.