Zitat von KBR:Ich sehe die von Dir genannte "andere Erfahrung" jetzt nicht so.
Menschen, die daran glauben, dass fremdgehende Partnerinnen oder Partner sich ändern werden und deren Bemühungen immer wieder Glauben schenken, gibt es doch reichlich. Die wenigsten notorischen Fremdgänger scheinen nachhaltig monogam zu werden. Eher sind es wohl die, deren Leben EINMAL durch so etwas erschüttert wurde und die das weder noch einmal erleben noch jemandem antun wollen.
Wie viel Zeit gedenkst Du zu investieren, bis Du vielleicht wirklich davon reden kannst, eine "andere" Erfahrung gemacht zu haben?
Ich lese hier eher die weit verbreitete (und m.E. verheerende) Argumentation von "aber er hat doch auch gute Seiten".
Klar, hat er. Das hat jeder Mensch. Aber wegen seiner schlechten Seiten bzw. deren Auswirkungen rennst Du jetzt zur Therapie.
Vielen Dank... endlich konstruktiv! Damit kann ich besser umgehen.
Ich glaube, dass genau das passiert wenn man versucht emotionale Situationen und ein Bild von sich selbst in einen Forumbeitrag zu pressen. Wahrnehmung!
Er hat doch gute Seiten? Stimmt!
Die würden mir aber mal überhaupt nicht reichen um ihm und uns diese Chance zu geben. Ich bin nicht naiv. Wirklich nicht.
Ich weiß sehr wohl, dass Männer die so oft Fremdgehen das immer wieder tun.
Und ich brauche keine Mann um glücklich zu sein. Ich kann gut alleine sein.
Warum tue ich das trotzdem:
Zunächst einmal weil diese Geschichte ihn dazu gebracht hat sich überhaupt einzugestehen, dass er ein Problem hat.
Vorher war das Motto Nur weil die Kindheit sch. war, muss das Leben nicht sch. laufen
Er ist nachdem alles aufgeflogen ist völligst zusammengebrochen. Wie geprügelt. Unfähig zu arbeiten. Unfähig das Haus zu verlassen. Wie ein BurnOut? Stell ich mir so vor...
Ich habe ihn rausgeschmissen damals. Er ist zu seinen Pflegeeltern gezogen.
Die haben mich irgendwann angerufen und mir seine Geschichte erzählt.
Was dann passiert ist: steht im ersten Beitrag.