Otten82
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Nehmen wir mal den langen Rasen als Beispiel. Wenn jemand sagt, dass er Angst hat, dass Zecken sich ins hohe Gras setzen. Dann kann ich das hören und verstehen. Wenn ich aber einen Naturgarten hinterm Haus habe und Streublumen die meterhoch sind ?
Dann muss ICH nicht automatisch auch Angst vor Zecken haben.
Ich kann keinen Menschen der im Vorgarten nur Steine und 1 Buchsbaum hat überzeugen , dass eine Blumenwiese viel besser für die Bienen ist und das Bienensterben und überhaupt.
Ich muss dann einfach akzeptieren dass er einen anderen Geschmack hat als ich. Das ihm andere Sachen wichtiger sind als mir. Und selbst wenn ich Stunden auf ihn einrede wird er seine Meinung nicht ändern.
Und da muss man auch darauf achten. Nur weil der andere meine Meinung nicht teilt hat er nicht unbedingt nicht zugehört oder nicht verstanden.
Dann muss man sich etwas überlegen. Bei dem Rasen zum Beispiel abmähen, zack Thema erledigt. Aber wenn ich immer und immer wieder versuche, dass andere Menschen ( der Schwiegersohn ) auch Bedenken wegen Zecken bekommen sollen, das geht schief.
Lösungen muss man suchen. Lösungen mit denen man selber leben kann. Und dann die Meinungen der anderen auch einfach mal hinnehmen.
Manchmal versteht man auch etwas falsch. Dann kann man sagen, okay, hab ich falsch verstanden , ich sehe es so und so. Aber trotzdem wird es Themen geben wo man nicht einer Meinung ist. Und wenn Sabine ( in dem Beispiel ) ihren Rasen kurz möchte und ich versuche sie umzustimmen hat das nichts mit nicht zuhören oder nicht verstehen wollen zu tun sondern sind nur unterschiedliche Meinungen.

nicht so ganz umgangssprachlich dieses Wort